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Sanierungsfall Postcon NRW / ZSP-Leiterin berichtet / Wenige IT-Attacken auf die Post


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Postcon NRW: Insolvenz in Eigenverwaltung

Im November 2019 wurde der private Briefdienst Postcon in drei Gesellschaften aufgeteilt: Postcon National (inzwischen umfirmiert zu DVS), Postcon Konsolidierung und Postcon NRW für die regionale Zustellung. Der Geschäftsführer letztgenannter Gesellschaft beantragte beim Amtsgericht in Düsseldorf jetzt ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

Als vorläufiger Sachwalter wurde ein Rechtsanwalt der Kanzlei Piepenburg bestellt. Nach eigenen Angaben handelt es sich um "eine der führenden Kanzleien für Insolvenzverwaltung und Restrukturierung".

Geplant ist, die Kostenstrukturen der Postcon NRW "neu anzupassen" bei verbesserter Zustellqualität. Logistik-Prozesse sollen optimiert und die Preisgestaltung überarbeitet werden. Postcon NRW beschäftigt ca. 1.200 Menschen und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung



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Palette Marmorkies mit DHL verschickt

Die Marbacher Zeitung hat die Standortleiterin des Zustellstützpunkts Oberstenfeld (Baden-Württemberg) bei ihrer Arbeit begleitet.

Zu den Aufgaben der Standortleiterin gehören die Bearbeitung von Reklamationen, Beschaffung von Ersatzteilen, Personalplanung und außerdem eine eigene Zustelltour. In negativer Erinnerung hat sie die Auslieferung einer ganzen Europalette Marmorkies mit 36 Kartons und einem Gesamtgewicht von mehr als 1 Tonne. "Da hätte man eigentlich eine Spedition beauftragen müssen", so die ZSP-Leiterin zur Zeitung.



Deutsche Post DHL von Cyberangriffen bislang verschont

Bei www.cio.de wurde ein Interview mit dem Gesamtverantwortlichen für Informationssicherheit bei Deutsche Post DHL veröffentlicht. Thornewill von Essen erklärt: "Generell steigt weltweit die Zahl der Angriffe rasant, vor allem DDoS-Attacken nehmen gerade zu. Und natürlich nehmen wir auch die vielen Ransomware-Attacken wahr. Bisher sind wir einigermaßen davon verschont geblieben."

Kürzlich haben 60 Führungskräfte des Postkonzerns eine Notfallsituation simuliert. "Sie müssen bedenken, eine ernste Cyberattacke kann ein Unternehmen über Nacht vollständig stilllegen, so wie wir es etwa bei Mitbewerbern vor ein paar Jahren gesehen haben.", sagt Thornewill von Essen. Deshalb hat Deutsche Post DHL Pläne ausgearbeitet, wie auf einen Betriebsstillstand reagiert wird. Je nach Art und Schwere der Cyberattacke existieren unterschiedliche Szenarien.


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