DPD-Paketautomaten in Wien / Fake-Zusteller ergaunerte Retouren / Einblicke in Paketfunde bei Hermes

Abholstation von DPD in Kooperation mit Storebox

DPD will 20 Abholautomaten in Wien aufstellen

In Wien, Lazarettgasse 15, haben DPD und das Startup Storebox eine Paket-Abholstation in Betrieb genommen. Es handelt sich um den ersten von insgesamt 20 geplanten Standorten in Wien und Umgebung.

Storebox ist eigentlich ein Anbieter, der Privat- und Gewerbekunden Lagerfläche zur Verfügung stellt (Selfstorage). Die Abholstation befindet sich in den rund um die Uhr zugänglichen Storebox-Lagerräumen. Um den Raum mit der Station zu betreten, müssen Kunden einen Abholcode scannen. An der Station ist ein weiterer Scan notwendig, damit sich das entsprechende Paketfach öffnet.

In einer Pressemitteilung von DPD heißt es: "Bereits nach wenigen Tagen wird das Service gut angenommen, aktuell werden an diesem Standort täglich 15-20 Pakete abgeholt und die Tendenz ist stark steigend."

DPD Austria ist außerdem Kooperationspartner der A1-Paketstationen, von denen es mittlerweile mehr als 40 in Österreich gibt.



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Polizei ermittelt: Falscher Paketbote holte Retouren ab

Die Polizei Ravensburg berichtet über eine ungewöhnliche Betrugsmasche: Ein falscher Paketbote soll bei einem Mann zwei Retourenpakete abgeholt haben. Die Abholung der beiden Pakete habe der Kunde zuvor "bei einem namhaften Paketdienst in Auftrag" gegeben. Nach der Auftragserteilung sei der falsche Paketbote mit einem Transporter vorgefahren und habe die Retouren abgeholt.

Der Betrug flog auf, als am Nachmittag des gleichen Tages zwei echte Paketdienst-Mitarbeiter die Pakete abholen wollten. Die Polizei versucht nun, den Fake-Zusteller zu ermitteln. Der geschädigte Kunde hatte sich geistesgegenwärtig dessen Kennzeichen notiert, weil ihm die Sache von Anfang an nicht geheuer vorkam. - Unklar ist, wie es dem falschen Zusteller überhaupt gelungen ist, von dem Abholauftrag Wind zu bekommen.

Quelle: Polizeimeldung



Einblicke in Paketfunde bei Hermes

Schon acht Jahre alt, aber trotzdem noch interessant, ist ein Hermes-Blogbeitrag über seltsame Paketfunde im Sortierzentrum Friedewald.

In dem bebilderten Beitrag ist beispielsweise ein riesiges Paket mit einer Flugzeugbombe zu sehen. Außerdem wurde ein großer Stapel Zigaretten gefunden und mehrere Kartons mit Wachteleiern. Eine Besonderheit ist auch der Reifen eines Formel-1-Rennwagens mit goldener Unterschrift von Michael Schumacher.

Das sogenannte Parcel Clearing Team von Hermes öffnet Pakete, die weder beim Empfänger noch beim Absender zustellbar sind. "In solchen Fällen muss dann das Paket unter der Aufsicht mehrerer Kollegen geöffnet werden. Hierbei wird alles schriftlich und anhand von Fotos dokumentiert.", wird im Hermes-Blog erklärt.


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