USPS bestellt neue Lieferwagen / Zoll fängt Post mit Cannabissamen ab / Eine BILD für jedes GLS-Paket


Neue Fahrzeuge von USPS sehen aus wie bei den Minions

Die amerikanische Postgesellschaft USPS hat neue Lieferwagen bestellt. Das speziell für USPS designte Fahrzeug mit flacher Frontpartie und riesigem Laderaum sieht aus, als entstamme es einem Trickfilm. Die Bestellung umfasst eine variable Menge zwischen 50.000 und 165.000 Lieferwagen über eine Dauer von 10 Jahren. Der Antrieb ist wahlweise elektrisch oder mit Verbrennungsmotor.

Die Fahrzeuge werden von Oshkosh Defense hergestellt. Das Unternehmen war bislang eher für schwere Nutzfahrzeuge bekannt, z.B. Militärautos und Löschfahrzeuge für Flughäfen. Eigentlich wurde erwartet, dass USPS den Auftrag an Hersteller Workhorse vergibt. Die Workhorse-Aktie verlor in einer Woche 20%, und es wurden umgehend Anwälte eingeschaltet, um den Vergabeprozess an Oshkosh untersuchen zu lassen.

Die neuen USPS-Lieferwagen verfügen über integrierte 360-Grad-Kameras, Kollisionswarner und weitere technische Features. Das auffällige Design entspringt den Anforderungen an steigenden E-Commerce. Der Laderaum bietet viel Platz für Pakete. Die große Fensterscheibe am Fahrersitz ermöglicht einen guten Blick auf Hausnummern. Außerdem befindet sich der Fahrersitz auf der rechten Seite, so dass Zusteller ohne auszusteigen Post in Briefkästen stecken können.

Branchenexperten von "Last Mile Prophets" sehen die USPS-Lieferwagen kritisch. Sie werfen bei Youtube die Frage auf, wieso USPS sich über 10 Jahre vertraglich an die Abnahme eines bestimmten Lieferwagentyps bindet. Vielleicht ändern sich die Ansprüche an Lieferwagen viel früher, z.B. hinsichtlich autonomen Fahrens. Außerdem gebe es für die ungewöhnlichen Lieferwagen keinen Gebrauchtmarkt. Amazon habe bei der Fahrzeugbeschaffung klüger gehandelt und bei Mercedes-Benz normale Elektro-Sprinter bestellt.

Quellen: about.usps.com | logistra.de | finance.yahoo.com | youtube.com



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Zoll hat Sendungen aus den Niederlanden auf'm Kieker

Zöllner in Köln beobachten einen starken Anstieg des Imports von Cannabissamen aus den Niederlanden. Von Januar bis Ende Februar 2021 wurden 70.000 Cannabissamen bei Postkontrollen abgefangen. Geschätzter Gesamtwert: 560.000 Euro. Rechnet man die Samen in Cannabispflanzen um, so ergäbe sich laut Zoll ein Ertrag von knapp 7 Tonnen mit einem Straßenverkaufswert von fast 70 Millionen Euro.

Jens Ahland vom Hauptzollamt Köln: "Bei Kontrollen des Postverkehrs aus den Niederlanden gingen uns bisher mehr als 5.800 Briefe mit Cannabissamen ins Netz. Das ist ein massiver Schmuggelanstieg, der aktuell auch weiter anhält." - Gegen die Empfänger der Samen-Sendungen wurden Srafverfahren eingeleitet.

Quelle: www.presseportal.de



Kostenlose BILD-Zeitung für jedes verschicktes GLS-Paket

GLS hat eine Aktion mit der BILD-Zeitung gestartet, um Privatkunden auf GLS aufmerksam zu machen. Wer bis zum 15.04.2021 ein GLS-Paket verschickt, erhält im Paketshop einen Gutschein für eine kostenlose Ausgabe der BILD (einlösbar bis 17.04.2021).

Zusätzlich gibt es eine Autoverlosung. Die GLS-Paketnummer funktioniert dabei wie eine Losnummer. Man schickt die GLS-Paketnummer an eine SMS-Kurzwahl und hat die Chance auf einen BMW i3S. Knackpunkt: Die SMS kostet 50 Cent Gebühren. Details unter on.bild.de/GLS

Eine ähnliche Verlosung mit Paketnummern als Losnummern veranstaltete DHL von Juli bis September 2014. Damals wurden jede Woche 5.000 Euro an eine zufällig ausgewählte Paketnummer verschenkt.


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