Bestellstift der Schweizerischen Post / Bestellungen bei dm.de werden teilweise aus Filialen verschickt

Bestellstift der Schweizerischen Post

Schweizerische Post erhält Auszeichnung für Bestellstift

Die Zeitschrift Parcel and Postal Technology International hat mehrere Postgesellschaften für besondere Leistungen ausgezeichnet. In der Kategorie "Kundenservice-Innovation des Jahres" gewann die Schweizerische Post einen Award für einen digitalen Bestellstift.

Kunden, die im Teilnahmegebiet wohnen, erhalten den Bestellstift auf Wunsch kostenlos von der Schweizerischen Post. Der Stift besteht aus einem Scanner, einer Batterie mit bis zu 10 Jahren Lebensdauer und einem Sendemodul im Tieffrequenz-Funknetz.

Mit dem Bestellstift lassen sich spezielle Codes aus einer Broschüre einscannen. Scannt ein Kunde mit dem Bestellstift zum Beispiel den Code "Briefe und Pakete versenden", kommt am nächsten Tagen ein Postbote vorbei, um Sendungen abzuholen. Es können auch Briefmarken und Bargeld bestellt werden.

Der Bestellstift löst ein altmodisches Steckschild ab, das Postkunden bislang an ihrem Briefkasten befestigen mussten, um z.B. Briefmarken zu bestellen. Durch den Bestellstift sparen Postboten Zeit, weil sie nicht mehr alle Kunden anfahren müssen (um Steckschilder zu prüfen), sondern nur noch Kunden, die zuvor einen Auftrag ausgelöst haben.

Die Funktionen des Bestellstifts sind auch über eine Smartphone-App verfügbar. Vermutlich ist der Bestellstift für Senioren gedacht, die mit Apps nicht zurechtkommen.

Quellen: parcelandpostaltechnologyinternational.com | handelszeitung.ch | post.ch



dm verschickt Onlinebestellungen direkt aus Filialgeschäften

Christoph Werner, Chef der dm-Drogeriemärkte, war im Podcast "Kassenzone" zu Gast. Dort erzählte er, dass Bestellungen über den dm-Onlineshop (www.dm.de) teilweise dezentral verpackt und verschickt werden, nämlich über die knapp 2.000 dm-Filialen in Deutschland.

Ein Großteil der Bestellungen wickelt dm über die Onlineverteilzentren in Weilerswist (Nordrhein-Westfalen) und Bor u Tachova (Tschechien) ab. Falls Filialmitarbeiter Leerlauf haben, können sie jedoch Bestellungen aus dem Onlineshop abrufen und in Filialen verpacken. Die Pakete werden anschließend von einem Paketdienst abgeholt. Dm versendet mit DHL und Hermes.

Während des Corona-Lockdowns mussten "Paketdienste mit größeren Fahrzeugen zur Abholung vorbeikommen, weil die Mengen größer waren als gewohnt", so Christoph Werner im Podcast ab Minute 20:40.


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