Unterirdische Transportröhre für Hamburg / Verstöße bei Paketdienst in Österreich / Postbotin berichtet von hohem Arbeitsdruck


DVZ: Grünes Licht für unterirdische Transportröhre in Hamburg

Die Deutsche Verkehrs-Zeitung (www.dvz.de) meldet "grünes Licht" für die Entwicklung eines unterirdischen Tunnelsystems zur Belieferung der Hamburger Innenstadt.

Eine Machbarkeitsstudie habe ergeben, dass eine "unterirdische Transportlösung technisch durchführbar sowie wirtschaftlich betreibbar ist". Ein Röhrensystem soll die City von Hamburg-Altona mit einem Lager im Industriegebiet Hamburg-Wilhelmsburg verbinden.

Bei einem 24-Stunden-Betrieb an 300 Tagen im Jahr sei es laut Studie möglich, 540.000 Transportfahrten einzusparen oder umgerechnet 10.000 Tonnen CO2.

Auf den Websites der Hamburger Wirtschaftsbehörde (www.hamburg.de) sowie der Projektgesellschaft Smart City Loop gibt es bislang keine Meldung zum Projektstart. Die DVZ schreibt, der nächste Schritt sei die Suche nach einem geeigneten Grundstück in Altona sowie nach Investoren.



Finanzpolizei ermittelt gegen österreichischen Paketdienst

Am 16. September 2020 führte die österreichische Finanzpolizei eine groß angelegte Kontrolle bei einem Paketdienst im Bundesland Niederösterreich durch. Es wurde nicht mitgeteilt, um welchen Paketdienst es sich genau handelt.

Die erste Bilanz ergab Folgendes:

  • 9 Anzeigen aufgrund falscher Anmeldungen bei der Sozialversicherung
  • 3 Delikte in Zusammenhang mit dem Arbeitslosenversicherungsgesetz
  • 2 illegal tätige Ausländer

Außerdem versucht die Finanzpolizei, anhand sichergestellter Unterlagen die tatsächliche Arbeitszeit der Paketdienst-Mitarbeiter zu ermitteln. Es wird damit gerechnet, dass dabei weitere Verstöße herauskommen. Geldstrafen in fünfstelliger Höhe wurden beantragt.

Kontrolliert wurden insgesamt 155 Fahrer von 12 Subunternehmern. Sechs der Subunternehmer haben Steuerrückstände in Höhe von 155.000 Euro.

Quelle: www.bmf.gv.at



Postbotin berichtet: Extremer Arbeitsdruck wegen Corona

Die Südwest Presse hat eine Briefzustellerin aus Ulm interviewt. Sie spricht von einer hohen Arbeitsbelastung aufgrund steigender Paketmengen. Seit 2018 liefern Briefzusteller auch kleinformatige DHL-Sendungen aus, um die Paketzusteller zu entlasten.

Die Zustellerin erzählt: "Ich renne von Haus zu Haus und springe wie eine Gestörte durch den Bezirk." Früher habe sie pro Woche ca. 40 bis 50 kleinformatige DHL-Sendungen ausgeliefert, aktuell seien es 120 bis 130.

Gegenüber der Südwest Presse sollen andere Zusteller aus Ulm die Situation bestätigt haben. Einige stellen sogar nach Feierabend Sendungen zu, weil sie es in der normalen Arbeitszeit nicht schaffen. Ein Sprecher der Gewerkschaft DPVKOM will davon ebenfalls gehört haben. Gegenüber der Südwest Presse widersprach die Deutsche Post dieser Darstellung.

Quelle: www.swp.de | ezeitung.swp.de


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