Clevere Verwendung für alte Streetscooter-Batterien / Wertvolle Pakete besser mit Zeugen verpacken / Wert National heißt jetzt Einschreiben Wert


Alte Streetscooter-Batterien dienen als großer Stromspeicher

Eigenen Angaben zufolge setzt in Deutschland niemand so viele Elektroautos ein wie die Deutsche Post DHL; nämlich 12.000 Fahrzeuge. Eine Herausforderung ist es, alle Fahrzeuge über Nacht aufzuladen. Dafür wird viel Energie benötigt, die an einigen Standorten der Post jedoch nicht bereitgestellt werden kann. Die Erdkabel der örtlichen Stromversorger sind für die benötigte Leistung unzureichend.

Deshalb probiert die Post nun die Idee aus, ausrangierte Batterien aus Streetscooter-Fahrzeugen zusammenzuschließen und daraus einen großen Stromspeicher herzustellen. Die Akku-Anlage findet in einem Wechselbrücken-Container Platz, der flexibel an Zustellstützpunkten aufgestellt werden kann.

Der Stromspeicher wird tagsüber aufgeladen, während die Fahrzeuge unterwegs sind. Abends und nachts gibt der Speicher Energie ab und lädt die Streetscooter auf. Vorteil: Das örtliche Stromnetz wird nachts nicht überlastet, und trotzdem stehen morgens alle Autos aufgeladen zur Verfügung.

Quelle: Postforum Aug./September 2020, Seite 2, hier als PDF.



TV-Anwalt rät: Wertvolle Pakete unter Zeugen verpacken

Der NDR-Verbrauchermagazin "Markt" berichtete in der Sendung vom 7.9.2020 über ein verschwundenes Geschenkpaket. Es wurde mit DHL verschickt und enthielt u.a. Kekse, eine Jacke und Bargeld.

Problem: Mutter und Tochter, die sich das Paket schicken wollten, hatten keine Kaufquittung für die Jacke aufbewahrt und auch keinen Beweis, dass sich 200 Euro im Paket befanden. Deshalb wollte DHL nur 70 Euro Schadenersatz bezahlen. Laut Kundin betrug der echte Schaden jedoch knappe 500 Euro.

Nachdem sich ein NDR-Reporter einschaltete, erhöhte DHL den Schadenersatz auf 285 Euro. Eine Pressesprecherin sagte, man sei auf Belege und Wertnachweise angewiesen, um nicht übers Ohr gehauen zu werden.

Ein vom NDR befragter Rechtsanwalt sagte, wer als geschädigter Kunde mehr Schadenersatz haben will, als vom Paketdienst angeboten wird, müsse vor Gericht ziehen. Und vor Gericht muss der Kunde die Höhe des geforderten Schadenersatzes nachweisen. Er rät deshalb, Kaufquittungen für verschickte Waren aufzubewahren und Pakete unter Zeugen zu verpacken.



Wert National heißt jetzt Einschreiben Wert

Seit Juli 2014 bietet die Deutsche Post den Service "Wert National" an. Damit können Bargeld, Gutscheine, Tickets und sonstige Wertgegenstände versichert verschickt werden.

Irgendwann in den letzten Tagen seit 1. September 2020 wurde "Wert National" in "Einschreiben Wert" umbenannt. Die Serviceleistung an sich bleibt unverändert: Bargeld kann weiterhin bis 100 Euro versichert werden und Sachwerte bis 500 Euro. Die Zustellung erfolgt gegen Empfängerunterschrift, das war auch beim alten "Wert National"-Service so.

Infoseite: www.deutschepost.de


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