DHL übt gegen Autoklau / Probleme bei Zeitungszustellung durch Post / Lastenrad-Anhänger gewinnt Preis



Fahrertraining bei DHL: Auch Autoklau wird simuliert

Für Zusteller, die mit dem Auto unterwegs sind, führt Deutsche Post DHL gelegentlich Fahrsicherheitstrainings durch. Darüber wird aktuell im Pressebereich auf dpdhl.com berichtet.

Geübt wird zum Beispiel das Rangieren in Hofeinfahrten oder die Belieferung enger Gassen. Hier wird den Zustellern empfohlen, das Fahrzeug vorher abzustellen und zu Fuß durch die Gasse zu kommen.

Eine weitere Übungssituation ist der Diebstahl des Zustellfahrzeugs. Der ahnungslose Postbote wird gebeten, einen typischen Zustellvorgang durchzuspielen. Sobald er das Fahrzeug verlässt und den Schlüssel stecken lässt, versucht der Übungsleiter das Fahrzeug zu stehlen. "Das kommt für die Zusteller total überraschend, aber dann stellt sich der Aha-Effekt ein", sagt Sicherheitstrainer Michael Rödamer. "Nie den Schlüssel stecken lassen, selbst wenn das Zustellen nur eine Minute dauert: Die Botschaft kommt definitiv an!"



Post räumt Probleme bei Zeitungszustellung ein

Gegenüber www.dnv-online.net hat die Deutsche Post eingeräumt, dass es in der Vergangenheit Probleme bei der Zustellung von Zeitungen gab.

Es soll viele "einfache Reklamationen" sowie "Mehrfachreklamationen" von Kunden gegeben haben. Inzwischen seien die Beschwerdezahlen laut Deutscher Post aber "signifikant" zurückgegangen. Umkehrschluss: die früheren Beschwerdezahlen waren signifikant hoch.

Die Deutsche Post habe "durch verschiedene Maßnahmen sichergestellt, dass sich die Zustellqualität heute wieder auf einem hohen Niveau befinde", schreibt dnv-online.net unter Berufung auf die Post.

Die Zeitung "junge Welt" teilte gegenüber dnv-online.net mit, dass sich Abonnenten darüber beklagt hätten, "dass Zustellungen nicht mehr tagesaktuell erfolgen, sondern Zeitungen von zwei, drei Tagen gebündelt im Briefkasten landen. Und in einzelnen Regionen erfolgt schon jetzt bereits regelmäßig keine Zustellung mehr am Montag."

Ausführliche Informationen zur Situation bei der Zeitungszustellung unter www.dnv-online.net



Lastenrad-Anhänger Nüwiel gewinnt Digital Logistics Award

Das Unternehmen Nüwiel (www.nuwiel.de) stellt elektrisch angetriebene Anhänger für Lastenräder her. Die auf den ersten Blick unspektakuläre Erfindung wurde jetzt mit dem 1. Preis beim Digital Logistics Award ausgezeichnet.

Die Besonderheit des 5000 Euro teuren Nüwiel-Anhängers ist, dass er über einen eigenen Antrieb verfügt (70km Reichweite) und den Bewegungen des Fahrrads automatisch folgt. Diese Technik ist sogar patentiert.

Großkunde UPS setzt die Anhänger in mehreren deutschen Städten ein und hat sie mit einem automatischen Schließsystem ausstatten lassen. Der Zusteller kann die Ladebox mit einem Chip-Armband öffnen. UPS-Manager Rainer Kiehl zeigte sich im Hamburger Abendblatt erfreut über Nüwiel: "Wir werden Anhänger bestellen für die Kollegen in ganz Europa." Ein Kritikpunkt ist die geringe Zulademöglichkeit von 100 Kilogramm. UPS-Zusteller Pavel Stepanov kommentiert: "100 Kilogramm sind für uns so gut wie gar nichts."

Lastenrad-Anhänger von Nüwiel für UPS


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