DHL Express ändert Geld-zurück-Garantie / UPS-Sendungsverfolgung stark genutzt / DPD holt sich IT-Unterstützung aus Vietnam

DHL Express schränkt Geld-zurück-Garantie ein

Im Rahmen der sogenannten Geld-zurück-Garantie gewährt DHL Express eine Porto-Rückzahlung für verspätet gelieferte Expresspakete. Die Garantie-Bedingungen wurden kürzlich jedoch eingeschränkt.

So gewährt DHL Express die Garantie nur noch für Pakete mit Zeitoption, also mit Zustellung vor 9 Uhr, vor 10 Uhr oder vor 12 Uhr. Für Expresspakete mit Zustellung bis Tagesende greift die Garantie gar nicht mehr!

Außerdem zahlt DHL Express bei einer Verspätung nur den Aufpreis für die Zeitoption zurück und nicht das komplette Porto. Beispiel: Ein 5 kg Paket im Tarif "DHL Express Easy bis 10 Uhr" kostet online 27,90 Euro. Wird das Paket verspätet zugestellt, erhält der Absender nur 12,90 Euro erstattet. Das ist die Differenz zwischen 27,90 Euro und 15,00 Euro für ein 5kg-Express-Paket ohne Zeitoption.

Wer mit der Neuregelung der Geld-zurück-Garantie unzufrieden ist, kann unabhängig davon einen konkreten Verzögerungsschaden bei DHL geltend machen. Hierbei haftet DHL gemäß AGB mit maximal dem Dreifachen des bezahlten Portos. Voraussetzung ist, dass der Kunde den Schaden auf Heller und Pfennig belegt. Bei der Geld-zurück-Garantie ist hingegen kein Belegnachweis notwendig.

Quelle: PDF auf www.dhl.de



UPS-Sendungsverfolgung wird alle sieben Minuten 1 Million Mal genutzt

UPS hat in einer Pressemitteilung aus Anlass seines 112-jährigen Bestehens einige Fakten über das Unternehmen veröffentlicht.

UPS hat ausgerechnet, dass es 1997 wöchentlich ca. 1 Million Zugriffe auf die Online-Sendungsverfolgung gab. Heutzutage sind es rechnerisch 1 Million Zugriffe alle sieben Minuten.

Außerdem verrät UPS das Geheimnis der Unternehmensfarbe. Das Braun wurde 1919 eingeführt, weil es damals "für Klasse, Eleganz und Professionalität" stand, "denn luxuriöse US-Eisenbahnwagen waren zu dieser Zeit im gleichen Braun gestrichen."

In den Anfangsjahren zwischen 1907 und 1919 ließ UPS die Lieferwagen übrigens absichtlich in unterschiedlichen, bunten Farben lackieren, damit Passanten in der Stadt erkennen konnten, dass UPS nicht bloß über ein Fahrzeug verfügte sondern über eine ganze Flotte.

Quelle: www.postbranche.de



DPD holt sich IT-Unterstützung aus Vietnam

Die DPDgroup (Hauptsitz Frankreich) wird beim Aufbau einer digitalen Plattform vom vietnamesischen IT-Konzern FPT unterstützt. Eigenen Angaben zufolge arbeiten DPD und FPT schon seit einem Jahr bei kleineren Projektemn zusammen. Dazu gehören zum Beispiel "Logistikberatung, UI/UX-Ideenbildung, Mikroservice-Architektur, Projektentwicklung und Produktionsunterstützung".

Nun wird die Kooperation stark erweitert. Aus der Pressemitteilung geht nicht genau hervor, welche Art digitaler Plattform FPT für DPD entwickelt. Es heißt nur schwammig, dass die Plattform namens IT4EM2 es DPD ermöglichen soll, "die betriebliche Effizienz und das Kundenerlebnis zu verbessern". Das bedeutet vielleicht ein noch besseres Livetracking und verbesserte Paket-Umleitungsmöglichkeiten.

Andererseits ist DPD mit Blick auf die Endkunden-Seite schon Technologieführer und benötigt keine großen Verbesserungen. Rein spekulativ könnte die Abkürzung IT4EM2 vielleicht mit "IT for Emerging Markets" übersetzt werden. Es wäre denkbar, dass DPD das Handling, Tracking und eventuell sogar Retouren von Chinaimporten verbessert.

Quelle: www.businesswire.com


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