DHL-Pakete bis 31,5kg sollen eventuell umsatzsteuerfrei werden

Der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) wurden Informationen zum neuen Postgesetz zugespielt, die im kürzlich veröffentlichten Eckpunkte-Papier des Wirtschaftsministeriums fehlen.

Laut Zeitungsbericht soll "die gesetzlich vorgeschriebene Gewichtsgrenze im sogenannten Universaldienst von 20 kg pro Paket auf 31,5 kg" erhöht werden. Angeblich hat das Wirtschaftsministerium der DVZ diese Absicht bestätigt.

Für Deutsche Post DHL als einziger Universaldienst-Anbieter in Deutschland hätte der Plan den Vorteil, dass für Pakete bis 31,5 kg keine Umsatzsteuer mehr fällig wird.

Aktuell kostet ein DHL-Paket bis 31,5 kg 16,49 Euro. Ohne 19% Umsatzsteuer wären es nur 13,86 Euro. DHL kann die Differenz entweder als Gewinn einstreichen oder in Form von Preissenkungen den Kunden zukommen lassen. Beides gefällt konkurrierenden Paketdiensten überhaupt nicht; sie müssen nämlich immer Umsatzsteuer in ihre Preise einkalkulieren und sind dadurch gegenüber Privatkunden nicht so wettbewerbsfähig.

Laut DVZ hätte eine Anhebung der Gewichtsgrenze auch zur Folge, dass Paketzusteller in Fußgängerzonen fahren dürften und ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht nachweisen müssten.

Quelle: www.dvz.de


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