Hermes-Paketporto heutzutage günstiger als 2003

Vergleicht man eine alte Hermes-Preisliste aus dem Jahr 2003 mit dem Hermes-Porto aus 2019, zeigt sich ein enormer Preisunterschied. In vielen Preisklassen war das Porto damals viel teurer als heute.

Im Jahr 2003 gab es in der Paketbranche noch keinen großen Wettbewerb. Hermes verfügte in 2003 zwar schon über ein Netzwerk von ca. 10.000 Paketshops, aber es gab beispielsweise noch keinen ProfiPaketService für mittelgroße Onlinehändler und eBay-Powerseller.

Vielleicht kann man die Preisliste aus 2003 so deuten, dass Hermes die Preise damals "auskömmlich" kalkulierte, weil noch kein ruinöser Preiskampf herrschte.

Zu dieser Strategie wollen die Paketdienste jetzt zurückkehren. Der erste Schritt wird wohl die Erhebung eines Preisaufschlags für die Lieferung an Privatadressen sein. UPS und GLS tun das bereits, DPD und Hermes planen die Einführung (Quelle: Handelsblatt).

Hinweis: Zur besseren Vergleichbarkeit zeigt die Tabelle die Nettopreise aus 2003 und 2019 ohne Umsatzsteuer (damals 16%, heute 19%).

Versandart 2003 2019 Differenz
Hermes Päckchen 3,37 3,61 7% teurer
Paket S 5,09 4,16 18% billiger
Paket M 7,67 5,00 35% billiger
Paket L 10,26 9,20 10% billiger
Paket XL mit Abholung 22,33 24,33 9% teurer
Paket XXL mit Abholung 30,95 28,53 8% billiger



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