DHL überwacht Anzahl der Benachrichtigungskarten pro Zusteller

Die Zeitung "Express" berichtete kürzlich über einen Rentner aus Düsseldorf, der seine Medikamente nicht mehr per DHL erhält. Zumindest nicht an die Haustür geliefert. Stattdessen würde der Rentner nur Benachrichtigungskarten erhalten, um die Pakete in einem 1,5 Kilometer entfernten Paketshop abzuholen. Aufgrund einer Gehbehinderung sei ihm das nicht möglich, schreibt Express.

Die Zeitung forderte von DHL eine Stellungnahme zu dem Vorfall an. Darin findet sich die interessante Bemerkung, dass DHL die Benachrichtigungsquoten von Zustellern auswertet. Bei zu vielen Benachrichtigungskarten fällt das intern auf. Der Express zitiert den DHL-Pressesprecher wie folgt: "Es dürfen nur in fünf Prozent der Fälle die Karten ausgestellt werden. Bei mehr würden wir schon sehr genau prüfen und den Zusteller auf das Thema ansprechen."

Auf den konkreten Fall des Düsseldorfer Rentners ging DHL bis zum Erscheinen des Artikels am 09.05.18 nicht ein.

Quelle: express.de


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