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Wegen DHL: InPost erteilt Deutschland eine Absage

© Foto: Inpost
Inpost-Kurier vor Paketstation in Polen

Der in Polen gegründete Paketdienst InPost ist mittlerweile in viele europäische Länder expandiert; zuletzt erfolgte der Markteintritt in UK durch die Übernahme von Yodel. Einem Start von InPost in Deutschland erteilt Chef Rafal Brzoska hingegen eine Absage. Grund sei die hiesige Politik, die Investoren abschrecke und Marktführer DHL bevorzuge. Brzoska sagte zum Manager-Magazin:

"Warum investiert InPost nicht in Deutschland, obwohl das Unternehmen in praktisch ganz Westeuropa präsent ist? - Weil wir ganz genau wissen, dass die deutsche Regierung den lokalen Champion, die DHL Group, die eine dominante Stellung auf dem Markt besitzt, stets unterstützt hat und dies auch weiterhin tun wird."

InPost hat sich auf Paketautomaten spezialisiert und ließ sich dabei von der DHL-Packstation inspirieren. "Wir haben uns die Station genau angeschaut und deren Schwächen aufgelistet", so Brzoska. Laut Manager-Magazin verlangt InPost keine Registrierung von Kunden, und die Stationen sind mit dem Smartphone bedienbar.

In Frankreich und Italien testet InPost neuerdings auch Haustürzustellungen und schließt Übernahmen von Wettbewerbern nicht aus. 2024 erreichte InPost mit 1,09 Milliarden zugestellten Sendungen einen neuen Rekordwert. In Frankreich tritt Inpost unter der Marke Mondial Relay auf (gehörte früher zu Hermes).

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Rafal Brzoska


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