Hermes setzt nach IT-Störung zusätzliches Personal ein, um Rückstand abzuarbeiten

Aufgrund einer IT-Störung konnte Hermes am Samstag, 30.05.2020, nur eingeschränkt Pakete ausliefern. Um den entstandenen Rückstau abzuarbeiten, wird am 02.06.2020 zusätzliches Personal eingesetzt. Quelle: newsroom.hermesworld.com.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagvormittag bemerkten Hermes-Kunden die Störung vor allem aufgrund eines Ausfalls der Hermes-Sendungsverfolgung. Hermes teilte mit, dass die Paketsortierung "zu keiner Zeit eingeschränkt" war. Ursache der Störung soll ein Systemausfall beim Dienstleister T-Systems gewesen sein. Die Paket-Einlieferung und Abholung in Hermes-Paketshops war von der Störung nicht betroffen.

Inzwischen funktionieren alle Systeme wieder. Auch die Auswahl eines Paketshops als Lieferadresse bei der Paketscheinerstellung unter myhermes.de ist möglich.

Trotz des Einsatzes von zusätzlichem Personal bleibt abzuwarten, ob Hermes den Paketstau schnell abarbeiten kann, oder ob es Lieferverzögerungen geben wird.

Möglicherweise haben viele Menschen das lange Pfingstwochenende genutzt, um online einzukaufen. Sobald diese Bestellungen die Lager der Versandhändler verlassen, sorgen sie für Zusatzmengen bei Hermes. Ob und wie stark der daraus resultierende Effekt in Verbindung mit dem Rückstand vom 30.05. ist, wird man schätzungsweise ab 04.06. beurteilen können.


Rückblick: Störung bei Hermes

Die Probleme begannen am Freitagnachmittag, 29.05.2020. Die Hermes-Hauptwebsite www.myhermes.de hat sehr langsam geladen und zeigte anschließend folgende Fehlermeldung:


Solche Störungen gab es in der Vergangenheit auch schon, sie konnten aber nach einigen Stunden behoben werden. Das gelang in diesem Fall nicht. Die Störung dauerte insgesamt schätzungsweise 40 Stunden.

In Hermes-Paketshops konnten Pakete eingeliefert und abgeholt werden. Die Handscanner in den Paketshops funktionieren offline, so dass die technische Störung darauf keinen Einfluss hatte.

Eigentlich nutzen Paketdienste bei Systemausfällen Papierlisten (Rolllisten), um Pakete zuzustellen. Empfänger unterschreiben dann klassisch auf Papierbelegen.


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