Hermes erweitert Versand in Länder außerhalb der EU

Seit 2019 wickelt Hermes den Versand von Privatkunden-Paketen in die Schweiz und in die Türkei über das Tochterunternehmen Borderguru ab. Borderguru ist eigentlich auf Firmenkunden spezialisiert, aber offenbar lohnt sich auch das Privatkunden-Geschäft.

Denn in letzter Zeit wurden auf der Hermes-Borderguru-Website weitere Länder freigeschaltet: Norwegen, Liechtenstein, Serbien, Bosnien und Herzegowina..

Website von Hermes-Borderguru
Das Porto ist auf den ersten Blick günstiger als bei DHL. Ein 5kg-Paket nach Norwegen kostet mit DHL beispielsweise 29,99 Euro und bei Hermes 24,90 Euro. Ein 10kg-Paket nach Serbien kostet bei DHL 37,99 Euro und bei Hermes 34,99 Euro.

Allerdings ist das Porto von Hermes und DHL schlecht miteinander vergleichbar, weil Hermes je nach Portostufe Größenbeschränkungen hat. Die exakten Preisvergleiche finden Sie im Portorechner von Paketda.

Schaut man in die vollständige Preistabelle auf myhermes.de, sind dort noch weitere Länder außerhalb der EU gelistet: Albanien, Kosovo, Montenegro und Nordmazedonien. Aufgrund des Coronavirus ist dorthin zurzeit kein Versand möglich.

Aus Kundensicht ist es sehr zu begrüßen, dass Hermes den Versand in immer mehr Länder außerhalb der EU anbietet. Von DPD und GLS gibt es solche Angebote für Privatkunden nämlich nicht, so dass DHL quasi ein Monopol auf den außereuropäischen Versand hat(te). Mit der neuen Konkurrenz durch Hermes kommt etwas Bewegung in den Markt.


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