Eurovision Song Contest logistisch gemeistert

Beim Eurovision Song Contest in Baku sicherte sich Roman Lob einen guten 8. Platz. Doch was viele nicht wissen: Nicht nur Roman Lob ging für Deutschland ins Rennen. Auch zahlreiche deutsche Unternehmen waren an dem Musikspektakel beteiligt und sorgten dafür, dass bei der Finalshow am Samstagabend alles reibungslose klappte.

So stellte der Bushersteller MAN beispielsweise für jedes Teilnehmerland einen Reisebus zur Verfügung, mit dem die Delegation zu den Veranstaltungsorten an- und abreisen konnte. Hierbei handelte es sich um insgesamt 43 topmoderne Busse vom Modell Lion's Coach, beklebt mit einem riesigen farbigen Herz - dem Logo des ESC 2012.

Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, die Schenker Deutschland AG, war für die Eventlogistik verantwortlich. Schenker transportierte z.B. die Licht- und Tontechnik, Kameras, usw. zur Crystal Hall nach Baku - termingerecht und sorgfältig. Produziert wurde die Sendung übrigens von der Firma Brainpool, ebenfalls aus Deutschland. Der Staatssender Ictimai TV aus Aserbaidschan beauftragte die deutsche Firma mit der Produktion, weil sie über moderne Technik verfügt und bereits die ESC-Shows 2011 in Düsseldorf produzierte.

Neben den Künstlern haben am Eurovision Song Contest also noch viele weitere Menschen tatkräftig mitgewirkt. So entstand im Zusammenspiel mit den Musikern, Produzenten und Logistikunternehmen eine atemberaubende Show. Im nächsten Jahr geht die Reise dann übrigens nach Schweden. Ob wieder deutsche Unternehmen beteiligt sein werden - unklar.

Foto Roman Lob: Pressefoto Universal Music (c) Willi Weber


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