DPD lagert Onlinefrankierung an Packlink aus

Website von DPD Luxemburg
Großer Erfolg für Packlink: Die Onlinefrankierungen von DPD in Belgien und Luxemburg laufen über das System des spanischen Versandportals.

Wer bei dpd.lu oder dpd.be einen Paketschein kauft, schließt kurioserweise einen Vertrag mit Packlink ab. Erfahrene Nutzer erkennen die Kooperation am Design, außerdem steht es Schwarz auf Weiß in den Nutzungsbedingungen unter support-dpdbelgium.packlink.com.


Weil Packlink die Bereitstellung seines Buchungsportals nicht unter Mildtätigkeit verbuchen wird, kann man wohl eine Gegenleistung annehmen. Entweder zahlt DPD für jedes Paket eine Provision an Packlink, oder DPD kommt Packlink auf andere Weise entgegen. Zum Beispiel durch besonders günstige Konditionen, zu denen Packlink DPD-Pakete an Kunden weitervermitteln darf.

Es mutet schon kurios an, dass DPD lieber auf Packlink zurückgreift, anstatt die eigene, deutsche Onlinefrankierung zu internationalisieren. Vermutlich werden in Luxemburg und Belgien so wenige Paketscheine verkauft, dass sich der technische Anpassungsaufwand der Onlinefrankierung nicht lohnt und die Integration von Packlink in Summe kostengünstiger ist.

Preisfrage: An welchen Kundenservice müssen sich DPD-Kunden im Schaden- oder Verlustfall wenden? Bei DPD Deutschland ist es nämlich so, dass Reklamationen von Packlink-Kunden abgewiesen werden. Die Kunden müssen sich dann mit dem Support von Packlink herumärgern, der seine Kontaktdaten noch eiserner versteckt als DHL.

Vielen Dank an Maximilian O. für den Hinweis.


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