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DPD Food: Falls unzustellbar, zurück an karitative Einrichtung

Paketaufkleber mit Vermerk "DPD Food Express"

Anfang Februar 2017 stellte DPD eine "neu entwickelte Branchenlösung" für den Versand frischer Lebensmittel vor. Erster Kunde ist der Onlineshop HelloFresh, der standardisierte Lebensmittelboxen anbietet. Bei näherem Hinsehen wirkt das Konzept jedoch wenig innovativ: DPD transportiert die HelloFresh-Pakete wie jede andere Sendung auch. In den Fahrzeugen gibt es keine Kühlzonen; stattdessen setzt HelloFresh laut DPD-Pressemitteilung auf eine nicht näher erläuterte "innovative Kühltechnik" - vermutlich in Form von Kühlakkus im Paket.

Für eine schnelle Zustellung verschickt HelloFresh die Sendungen als DPD-Expresspaket mit Vormittagslieferung. Theoretisch ließe sich das genauso mit DHL, GLS oder UPS abwickeln - allerdings ohne das bei DPD-Kunden beliebte Livetracking.

Ein tatsächlich neuer Aspekt ist das Vorgehen bei Nichtzustellung: Wird das DPD-Food-Paket innerhalb von zwei Tagen nicht zugestellt, etwa wegen Abwesenheit des Empfängers, leitet DPD es als Spende an eine gemeinnützige Organisation weiter. Nach einer Tauglichkeitsprüfung wird die Ware dort verwendet. Andere Versender, die die Versandart DPD-Food nutzen, können sich unzustellbare Pakete übrigens auch zurückschicken lassen und müssen sie nicht zwangsläufig spenden.


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