DPD Food: Falls unzustellbar, zurück an karitative Einrichtung

DPD liefert HelloFresh Kochboxen In der vergangenen Woche präsentierte DPD eine "neu entwickelte Branchenlösung" für die Lieferung frischer Lebensmittel. HelloFresh, ein Onlineshop für standardisierte Lebensmittelpakete, ist der erste Kunde. Bei genauerer Betrachtung weist das Konzept aber kaum Innovationen auf. Denn DPD transportiert die HelloFresh-Pakete wie jedes andere Paket auch. Es gibt in den DPD-Fahrzeugen keine Kühlzonen für Lebensmittelpakete. Stattdessen liegen den HelloFresh-Paketen vermutlich ein paar Kühlakkus bei bzw. laut DPD-Pressemitteilung eine "innovative Kühltechnik". Diese wird aber nicht weiter erläutert.

Damit die Lebensmittel schnell beim Kunden ankommen, verschickt HelloFresh die Sendungen als DPD-Expresspaket mit Vormittagszustellung. Das ginge auch mit DHL, GLS oder UPS. Aber zugegebenermaßen ohne Livetracking, das bei vielen DPD-Empfängern gut ankommt.

Ein wirklich neuer Aspekt scheint hingegen das Verfahren bei Nichtzustellung zu sein: Sofern die HelloFresh-Lieferung dem Kunden nicht innerhalb von 2 Tagen zugestellt werden kann (z.B. wegen Abwesenheit), "leitet DPD das Paket als Spende an eine karitative Einrichtung weiter". Nach Tauglichkeitsprüfung der Ware wird sie dann für gemeinnützige Zwecke verwendet. Andere Versandkunden, die DPD Food nutzen wollen, können sich unzustellbare Pakete übrigens auch zurückschicken lassen und müssen sie nicht zwangsweise spenden.


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