Wegen Corona: DHL nimmt keine Pakete und Warenpost nach China mehr an

Infos zum Corona-Virus und Paketen aus China

Exportstopp für Sendungen nach China

14.02.2020: Die Deutsche Post DHL nimmt keine Pakete mehr an, die nach China, Hongkong oder Macau adressiert sind. Pakete nach Taiwan sind nicht betroffen. Quelle: www.dhl.de.

Für Pakete, die vor dem 14.02.2020 abgeschickt wurden, ist nach Einschätzung der Paketda-Redaktion mit mehrwöchigen Lieferverzögerungen zu rechnen.

Zur Situation bei Briefen und Warenpost nach China

Briefsendungen nach China einschließlich Hongkong, Taiwan und Macau werden von der Deutschen Post derzeit noch angenommen und bearbeitet, allerdings ist beim Weitertransport mit Verzögerungen zu rechnen.

Warenpost-International-Sendungen nach China einschließlich Hongkong und Macau werden aufgrund von Problemen bei Transport, Verzollung und/oder Zustellung im Zielgebiet bis auf Weiteres nicht mehr angenommen. Warenpost International Sendungen nach Taiwan können weiterhin transportiert werden. | Quelle: deutschepost.de.

Schweiz, Österreich, Liechtenstein

12.02.2020: Die Schweizerische Post nimmt keine Briefe und Pakete nach China mehr an. Ursache sind knappe Kapazitäten bei Luftfracht. Wegen des Corona-Virus haben viele Fluggesellschaften die Verbindungen nach China eingestellt.

Der Exportstopp gilt auch für Liechtenstein, weil der Zwergstaat das Transportnetzwerk der Schweizerischen Post nutzt. | Quelle: postbranche.de

Laut wien.orf.at exportiert die Österreichische Post zurzeit ebenfalls keine Briefe und Pakete nach China (inklusive Hongkong und Macao). Lieferungen von China in Richtung Europa sind laut ORF angeblich nicht betroffen. Die Paketda-Redaktion rechnet trotzdem mit Lieferverzögerungen, weil sich fehlende Frachtflüge üblicherweise auf Import und Export gleichermaßen auswirken.

Die aktuelle Streichung sämtlicher Passagierflüge der Lufthansa und weiterer Airlines nach China (Festland) verknappen den verfügbaren Frachtraum um mehr als die Hälfte, da hierdurch die Bellykapazitäten (Fracht im Passagierflugzeug) wegfallen. Derzeit können deutsche Spediteure die Einschränkungen durch Umbuchungen und Neudispositionen der Luftfracht noch teilweise ausgleichen, allerdings zu höheren Frachtkosten für den Verlader. | Quelle: DSLV Bundesverband Spedition und Logistik.

WHO zum Coronavirus: Pakete aus China sind ungefährlich

Derzeit sind viele Menschen verunsichert, weil sie durch Pakete aus China eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus befürchten. Nun gibt es eine Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu: Pakete und Briefe aus China sind ungefährlich. Aus früheren Analysen von Coronaviren ist bekannt, dass sie nicht lange auf Oberflächen (z.B. Briefen und Paketen) überleben. | Quelle: WHO bei Facebook.

Vergleichbares sagte Virologe Prof. Hendrik Streeck bei Stern-TV am 29.01.2020. Andere Wissenschaftler empfehlen, sich nach dem Öffnen von Chinasendungen die Hände zu waschen.


China Post desinfiziert Postfilialen, Sortierzentren und Lieferfahrzeuge

10.02.2020: PostNL teilt auf www.postnl.nl mit, dass China Post alle Postfilialen, Sortierzentren und Lieferfahrzeuge desinfiziert. Dadurch kommt es zu Lieferverzögerungen.

In der Provinz Hubei mit der Hauptstadt Wuhan wird keine Post mehr durch Postboten ausgeliefert. Kunden können Sendungen in Postfilialen oder Packstationen abholen oder mit anderen "non-face-to-face methods" erhalten.



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