Corona: Auswirkungen auf internationale Logistik


Airline-Status online einsehbar

Der internationale Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) veröffentlicht unter www.tact-online.org den Betriebsstatus nahezu aller Airlines. Lufthansa Cargo plant vermehrte Flüge nach Shanghai und Peking. Die DHL-Fluglinie Aerologic meldet Frachtflüge von Indien nach Europa (Passagierflüge wurden von der indischen Regierung verboten).

Laut IATA wurden bis Ende Juni schon mehr als eine Million Passagierflüge gestrichen, wodurch erheblich weniger Kapazität für mitfliegende Fracht zur Verfügung steht.

Laut Weltpostverein wird ein Großteil der internationalen Post normalerweise in Passagiermaschinen transportiert. Ein Umstieg auf Frachtflüge sei nicht einfach zu bewerkstelligen. Abdelilah Bousseta, Director of Operations beim Weltpostverein, unterstützt deshalb eine IATA-Forderung an Regierungen, den bürokratischen Aufwand für Frachtflüge zu reduzieren.

Quelle: www.tact-online.org



UPS: Geld-zurück-Garantie entfällt

UPS teilt mit, dass die Geld-zurück-Garantie für verspätete Expresspakete seit dem 26. März weltweit nicht mehr gilt.

Die Zustellzeiten für die Versandarten "UPS Express 12 Uhr" und "UPS Express 10:30 Uhr" wurden verlängert, sind inzwischen (Stand 18.08.2020) aber wieder auf Normalniveau. Die Geld-zurück-Garantie gilt weiterhin nicht, so dass UPS bei Verspätung kein Porto erstatten muss.

Durch die Maßnahmen verlieren UPS-Kunden Planungssicherheit, denn praktisch gesehen kann UPS ein 12-Uhr-Paket auch erst um 18 Uhr ausliefern, ohne dafür haften zu müssen (keine Geld-zurück-Garantie).

Unverändert geblieben sind die Versandarten "UPS Express Saver" mit Zustellung bis Tagesende sowie "UPS Express Plus" mit Zustellung bis 9 Uhr morgens. "UPS Express Plus" kostet allerdings einen extremen Aufpreis. Laut Angebotsrechner unter ups.de kostet ein 3kg-Paket mit 9-Uhr-Zustellung ca. 80 Euro Porto, während ein 12-Uhr-Paket nur rund 20 Euro kostet.

Quelle: UPS-Website



Infos zu Auslandssendungen von DHL und DHL Express

Weil es nahezu keine internationalen Passagierflüge mehr gibt, ist der internationale Post- und Paketversand stark eingeschränkt oder in einige Länder gar nicht mehr möglich. Das betrifft Briefe (Dokumentensendungen) ins Ausland genauso wie Päckchen, Warenpost und Pakete.

Die genauen Beschränkungen finden Sie auf Infoseiten von DHL und der Deutschen Post.

DHL Express ist von Beschränkungen weniger stark betroffen. Es gibt zwar längere Lieferzeiten und Lieferstopps in einige Länder, aber aufgrund der eigenen Flugzeug-Flotte bleiben die wichtigsten Transportverbindungen aufrecht erhalten. Mehr Infos unter www.simplydhl.com/covid-19updates



Viele DPD-Paketshops ab 25.03. wieder geöffnet

DPD-Paketshops werden ab Mittwoch, 25.03.2020 wieder öffnen, sofern es rechtlich erlaubt ist. Öffnen dürfen beispielsweise Supermärkte, Kioske und Tankstellen. DPD-Paketshops in solchen Geschäften werden von Kunden nutzbar sein. Ist ein Laden hingegen geschlossen, bleibt auch der DPD-Paketshop weiterhin geschlossen.

Um zu vermeiden, dass Kundenpakete aufgrund geschlossener Geschäfte womöglich wochenlang unerreichbar sind, hatte DPD in der letzten Woche fast alle Paketshops gesperrt. Nutzen Sie den DPD-Paketshopfinder, um sich ab Mittwoch über geöffnete und geschlossene Shops in Ihrer Region zu informieren.

Quelle: www.dpd.com/de



Lieferverzögerungen bei Auslandspaketen

19.03.2020: Nachfolgend die Links zu den Störungs-Websites der Paketdienste. Innerhalb Deutschlands läuft die Zustellung weitestgehend problemlos (Probleme auf Wangerooge). DHL verzeichnet kein erhöhtes Paketaufkommen (Quelle: rp-online.de). Auslandspakete können wegen Staus vor den Grenzkontrollen verzögert sein, insbesondere Pakete nach Osteuropa.



WHO zum Coronavirus: Pakete aus China sind ungefährlich

Derzeit sind viele Menschen verunsichert, weil sie durch Pakete aus China eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus befürchten. Nun gibt es eine Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu: Pakete und Briefe aus China sind ungefährlich. Aus früheren Analysen von Coronaviren ist bekannt, dass sie nicht lange auf Oberflächen (z.B. Briefen und Paketen) überleben. | Quelle: WHO bei Facebook.

Vergleichbares sagte Virologe Prof. Hendrik Streeck bei Stern-TV am 29.01.2020. Andere Wissenschaftler empfehlen, sich nach dem Öffnen von Chinasendungen die Hände zu waschen.


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