DhlExpress: Zu hohe Zollabgaben?

  • Hallo ihr wundervollen, hilfsbereiten Menschen! ♡


    Ich habe was in Indonesien bestellt (Strandkleidung / auf der Zollrechnung steht es als "Baumwolle") im Wert von 310$.

    Der Versand war kostenlos.


    Nun soll ich knapp 160€ Zoll zahlen und mir erscheint das doch etwas zu hoch, denn bei zoll.de komme ich auf knapp 100€ Zollabgaben (12% Steuersatz plus 19% Einfuhrsteuer).


    Zahlen muss ich es natürlich, aber ich weiß, dass man widersprechen kann (was ich Dank eures tollen Wissens hier auch schon 2x erfolgreich erledigt habe!).


    Bevor ich das aber mache, will ich natürlich sicher gehen, dass meine Sendung tatsächlich falsch berechnet wurde.

    Kennst sich hier jemand aus und kann mir erklären, warum die Berechnung falsch oder eben richtig ist?!


    Anbei Fotos der Verzollung sowie meiner Zoll.de Selbstberechnung.


    Von Herzen Danke für eure Energie, Hilfe und Zeit! ♡


    Viele Grüße und einen schönen 2. Advent!


  • mival_09

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  • 14,88 EUR sind die Zollbearbeitungsgebühren ("Kapitalbereitstellungsprovision") bei DHL Express und diese fallen immer an.


    Wie viele Artikel haben Sie bestellt? Es wundert mich, dass 6 Zeilen bei der Zolldeklaration berechnet wurden, für 5,95 EUR. 5 Zeilen wären kostenfrei.


    Ohne jetzt die genauen Beträge von EUSt. und Zoll nachzurechnen: Das Problem mit den hohen Einfuhrabgaben wird hauptsächlich sein, dass es für den Zoll keinen kostenfreien Versand gibt. Wenn die Versandkosten nicht ausgewiesen sind, werden vom Zoll bei Kuriersendungen die Versandkosten geschätzt und auch besteuert und verzollt. Und diese Schätzkosten können sehr hoch sein. Bitte lesen Sie dazu: https://www.paketda.de/zoll/versandkosten-zoll.html

  • Ganz, ganz herzlichen Dank!


    Hmn es waren schon einige Klamotten 🙈 Sicher 10 Teile - aber alles Textilware aus Baumwolle. Was bedeuten denn "Zeilen"? Aber gut, die 5€ sind jetzt auch kein Problem mehr.


    Aber die können doch nicht einfach Versand in Höhe von 100€ schätzen?!

    Denn bei Zoll.de kommt knapp 100€ raus und die wollen einfach 60€ mehr. Das erscheint mir irgendwie sehr komisch.


    Kann ich noch iwelche Infos geben, um das Ergebnis besser einschätzen zu können?


    Das war auf jeden Fall meine letzte Bestellung in einem Nicht EU Land. Quasi nochmal die Hälfte drauf zahlen.. wow...


    Ganz lieben Dank für die Antwort!!

  • Die durch den Zoll berechnete reine Einfuhrumsatzsteuer und Zoll belaufen sich in diesem Fall auf zusammen 137,60 EUR - der Rest sind DHL Express Gebühren.

    Gebühren der Kurierdienste werden auf zoll.de nicht einberechnet, da das Zollamt damit nichts zu tun hat.


    Bei 10 Teilen haben Sie Glück, dass Ihnen nur 6 Zeilen berechnet wurden. Hätte der Verkäufer 10 Zeilen angegeben, wären das nochmal 3 x 5,95 EUR extra Gebühren gewesen. Eine Zeile bzw. Position ist immer eine Zeile auf der Zolldeklaration mit Zolltarifnummer, Menge und Wert.


    Wenn die Produkte also 6 unterschiedliche Zolltarifnummern haben, dann muss für jede Zolltarifnummer eine Zeile in der Zolldeklaration angegeben werden. Waren mit gleicher Zolltarifnummer können aber seitens des Absenders zusammengefasst werden, soviel ich weiß. Entweder hat der Absender 6 unterschiedliche Zolltarifnummern angegeben, oder er hat nicht alles zusammengefasst.


    Die Zeilenkosten / Positionskosten sowie Kapitalbereitstellungsprovision (auf der Rechnung bezeichnet als "Duty Tax Receiver Service") sind Gebühren von DHL Express und werden nicht durch das Zollamt berechnet.


    Wie schon gesagt, können die Versandkosten sehr hoch geschätzt werden, die zugrundeliegende Tabelle ist im Artikel https://www.paketda.de/zoll/versandkosten-zoll.html erwähnt.


    Das Problem mit der Versandkostenschätzung wäre nicht aufgetreten, wenn der Verkäufer die tatsächlichen Versandkosten ausgewiesen hätte, denn kostenloser Versand ist nicht möglich. Es hat der Absender lediglich die Versandkosten übernommen, diese aber nicht angegeben.


    Sie könnten vom Verkäufer eine neue Rechnung mit ausgewiesen Versandkosten anfordern, und dann den Einfuhrabgabenbescheid anpassen lassen. Aber da lauert auch schon die nächste Kostenfalle: Lassen Sie nicht durch DHL Express den Bescheid anpassen, denn laut DHL Express Preisliste kostet das 50,00 EUR zzgl. MwSt, also 59,90 EUR ("Nachträgliche Änderung des Abgabenbescheides auf Kundenwunsch, wie z. B. Änderung von Werten, Tarifnummern, Herstellungsland oder Handelsbedingungen, um ggf. die Einfuhrabgaben zu korrigieren. Zahlungspflichtig ist der Empfänger. (Post Clearance Data Modification)")


    Stattdessen könnten Sie nach Zahlung, Erhalt der Ware, Erhalt des Abgabenbescheids, und Erhalt einer Rechnung mit ausgewiesenen Versandkosten direkt beim Zollamt den Bescheid anpassen lassen. Mehr zu dieser Möglichkeit hier: https://www.paketda.de/zoll/zoll-reklamieren.html


    Die Kosten bzgl. der geschätzten Versandkosten, die Zeilengebühr, und die Kapitalbereitstellungsprovision wären nicht angefallen, wenn Sie sich die Bestellung mit der Post hätten zuschicken lassen. Zu Postsendungen gehören übrigens auch EMS Pakete. Bei der Postverzollung werden keine Versandkosten geschätzt, wenn diese nicht angegeben sind, es gibt keine Zeilengebühren, und anstatt der Kapitalbereitstellungsprovision von 14,88 EUR wären nur 6,00 EUR Auslagepausche angefallen.

  • Hallo!


    Ganz herzlichen Dank für den sehr hilfreichen Kommentar. Dann sind das also ca. 40€ die ich mehr zahlen muss wegen der nicht angegebenen Versandkosten?! Wie kommen die bitte auf dementsprechend quasi über 100€ Versandkosten? Lächerlich..


    Ich werde also auf jeden fall Einspruch einlegen so wie du es beschrieben hast und so wie ich es auch bereits schonmal getan habe.

    Ich hoffe nur, dass mir der Anbieter eine Rechnung mit Versandkosten ausstellen kann..


    Ich hatte gelesen, dass man Zoll auch auf kostenlosen Versand zahlen muss. In dem Beispiel waren aber da nur von 20€ maximal die Rede. 40€ finde ich schon sehr heftig! Das kann doch nicht rechtskonform sein?!


    Nun eine letzte Frage: ich wollte gerade den Abgabenbescheid bei DHL anfordern. Ich habe die Sendungsnummer 5486533684 eingegeben auf der DHL Seite. Dort steht allerdings die ganze Zeit, das wäre nicht die richtige Nummer?!


    Daher die Frage: Wo finde ich die richtige Nummer?! Die anderen Zahlen auf dem Paket funktionieren leider auch nicht. Anbei ein Screenshot von dem Abgabenbescheid Formular sowie allen Zahlen, die auf dem Paket zu finden waren..


    Was kann ich machen oder wen muss ich fragen, um hier die richtige Nummer einzutragen?


    Vielen dank und liebe Grüße!



    EDIT:

    Habe mich jetzt durch verschiedene Warteschleifen gehangelt, bis mir jemand helfen konnte. Die Nummer wird auf der Website nicht genommen, da es eine Express Nummer ist. Um den Abgabenbescheid einer Expresssendung zu beantragen, soll ich daher nun an:


    Zollrechnung-de@dpdhl.com


    Schreiben.

    Ich aktualisiere, wenn es hier Updates gibt!


    Vielen Dank

  • EDIT 2: Haa! Meinem Modelabel sei Dank. Ich habe jetzt auch schon die neue Rechnung erhalten! Dort stehen 20$ als Shipping Costs drin! Gott sei dank! Dann werde ich mich mit diesen Unterlagen direkt mal beschweren. So eine Unverschämtheit! Ich melde mich nochmal, wenn es Neuigkeiten gibt! Hoffentlich kriege ich meine Kohle schnell zurück!!


    EDIT: schau mal bitte was hier drauf steht: Shipping Costs 10$ !!!!

    Also jetzt verstehe ich gar nicht mehr, was die von mir wollen und wie die auf 160€ kommen. Dann kann ich ja auch schon so den Widerspruch einlegen?!

    Hast du eine Idee, was hier schiefgelaufen sein könnte?! Einfach pure Böshaftigkeit?


    -----

    Originalpost:


    Aber 200€ hoch?! What the fuuu....??? Ich habe schon oft aus dem Ausland bestellt und sowas noch nie erlebt. Unglaublich. Abzocke! In dem Artikel den ich gelesen hatte, wurde der Versand aus China auf 25€ geschätzt.


    Wow, das mit der Anforderung via Mail steht aber auch nirgends. Selbst die bei DHL wussten es nicht und mussten mich 3x weiterleiten. :D finde ich ja auch ein Unding. Online finde ich dazu auch nichts. Wurde mir denn hier wenigstens die richtige E Mail Adresse genannt?


    Vielen Dank!!

  • EDIT: kleine Änderungen an meinem Beitrag vorgenommen.

    _____

    Dass Sie eine neue Rechnung vom Verkäufer mit ausgewiesenen Versandkosten erhalten haben, ist gut.


    Aber wieso betragen auf der farbigen Rechnung die ausgewiesenen Frachtkosten 20.80 EUR, aber auf dem anderen Dokument nur 10 EUR? Und Anfang sprechen Sie zudem davon, dass der Verkäufer ihnen keine Versandkosten berechnet hat. Gibt es dazu auch noch ein drittes Dokument, auf dem die Versandkosten mit 0 USD ausgewiesen sind? Fazit: Der Händler scheint allgemein Probleme damit zu haben, die Frachtkosten korrekt zu deklarieren.


    Haben Sie beide Dokumente, die Sie hier im Forum hier hochgeladen haben, erst erhalten, nachdem Sie beim dem Händler eine neue Rechnung mit ausgewiesen Frachtkosten angefordert haben?


    Wo wollen Sie sich denn beschweren? Falls auf der ursprünglichen Rechnung 0 USD Versandkosten standen, die am Paket befestigt ist, dann hat der Zoll und DHL Express richtig nach der aktuellen Rechtslage gehandelt. Dann wie schon geschrieben, erfolgt eine Schätzung der Luftfrachtkosten immer nach einer vorgegebenen Tabelle, wenn auf der Rechnung keine Frachtkosten ausgewiesen sind. Und diese Kosten basieren darauf, als wenn man mit der Fluggesellschaft direkt einen Beförderungsvertrag für ein einzelnes Paket abschließen würden. Dieses ist sehr teuer. Wie auf https://www.paketda.de/zoll/versandkosten-zoll.html beschrieben, kommt die IATA genormte TACT Raten für den internationalen Luftverkehr zum Einsatz. Da DHL Express die Flugzeuge aber containerweise mit vielen Paketen in einem Container belädt, und containerweise und nicht paketweise von der Fluggesellschaft gegenüber dem Kurierdienst abgerechnet wird, sind die Frachtkosten pro Paket im Container natürlich in der Praxis bei Paketversand über einen Kurier wesentlich günstiger, im Vergleich dazu, als wenn jedes Paket eine einzelnes Frachtgut gegenüber der Fluggesellschaft darstellen würde. Der Zoll geht immer davon aus, wie teuer die Beförderung eines einzelnen Pakets als Einzelfrachtgut kosten würde. Der Zoll kennt ja nicht die Frachtkosten, wenn diese nicht auf Rechnungen ausgewiesen sind. Zudem: Wenn z.B. ein gewerblicher Versender ein Paket in die USA mit UPS schicken würde, dann würde er als Frachtkosten bei UPS vielleicht nur beispielsweise 15 EUR zahlen, wenn das Paket in einen Ballungsraum zugestellt werden soll, aber vielleicht 60 EUR, wenn das Paket auf einem abgelegenen ländlichen Gebiet in den USA zugestellt werden soll. Aber vielleicht gibt es je nach Vertrag zwischen Versender und Kurierdienst solche Unterschiede auch nicht. Der Zoll kann dieses nicht wissen, dass es individuelle Tarife sind, die zwischen Absender und Kurierdienst vereinbart werden. Der Zoll schaut sich keine Tariftabellen von Kurierdiensten an, da es sich um individuelle Vereinbarungen vom Versender mit dem Kurierdienst handelt und jeder Versender andere, individuelle Preislisten haben kann. Es werden daher immer nur die Frachtkosten berücksichtigt, die auf der Rechnung ausgewiesen sind, und sind dort keine Frachtkosten vorhanden, kommt die bereits genannte Standardtabelle zum Einsatz.


    Wenn Sie eine solche hohe Schätzung der Versandkosten bisher nicht erlebt haben, dann liegt das entweder daran, dass die vorherigen Versender die Frachtkosten gegenüber dem Kurierdienst richtig ausgewiesen haben, oder die Beförderung über Postgesellschaften im Rahmen des Weltpostvertrags erfolgte. Denn bei der Postverzollung gelten andere Regelung als bei der Verzollung von Kuriersendungen. DHL Express ist keine Postgesellschaft, diesen Status haben in Deutschland Deutsche Post, welches auf DHL Paket einschließt, aber nicht DHL Express. Wenn im Ausland mit DHL abgeschickt wird, so handelt es sich in der Regel um einen Versand mit dem privaten Kurierdienst DHL außerhalb des Postnetzes, da nur in Deutschland DHL über den Status einer Postgesellschaft verfügt. Ein Versand mit DHL aus dem Ausland ist vergleichbar mit einem Versand per FedEx, UPS oder mit anderen privaten Spediteuren.


    Ich empfehle, zunächst die Einfuhrgebühren an DHL Express zahlen, so wie sie von DHL Express derzeit gefordert werden.


    Denn wie schon erwähnt, meine Warnung ist, eine Änderung des Abgabenbescheids über DHL Express kann 50 EUR kosten. Das wollen Sie doch sicherlich nicht zusätzlich zahlen, oder?


    Sie müssen stattdessen nachträglich direkt beim zuständigen Zollamt eine Änderung des Abgabenbescheid beantragen. Die Voraussetzungen dafür habe ich bereits in einem meiner vorherigen Antworten erwähnt.


    Das der Abgabenbescheid bei DHL Express Sendungen per E-Mail angefordert werden muss, und das Webformular nur für DHL Standardpakete gültig ist, steht auf https://www.paketda.de/zoll/zoll-reklamieren.html . Mitarbeiter von Kundendiensten der Paket- und Kurierdiensten sind manchmal nicht richtig geschult, so dass diese manchmal bei Vorgesetzen nachfragen müssen, oder manchmal sogar falsche Auskünfte geben. Paketda.de hatte zunächst bis gestern nur eine allgemeine E-Mailadresse in dem erwähnten Artikel stehen, auf der Seite wurde aber heute auf mein Veranlassen hin die von Ihnen genannte konkrete E-Mailadresse Zollrechnung-de@dpdhl.com hinzugefügt. Ich gehe davon aus, dass diese E-Mailadresse richtig ist, da diese Adresse einerseits in dem DHL Express Dokument https://www.dhl.de/dam/images/…q-zollrechnung-122019.pdf sowie auf https://ebilling.dhl.com/custo…actus/?entityGroupCode=de genannt wird, andererseits gibt es viele andere Forumseinträge im Internet (sowohl in Foren bei paketda.de, aber auch in Foren auf anderen Internetseiten), wo übereinstimmend diese E-Mailadresse zwecks Anforderung des Abgabenbescheids bei DHL Express genannt wird.


    Nochmal zu den Zeilenkosten: Warum enthält die farbige Rechnung 6 Zeilen, aber die andere Rechnung nur 3 Zeilen? Wahrscheinlich wurde vom Absender die Zolldeklaration für die Artikel in der Darstellung wie auf der farbigen Rechnung eingereicht, daher wurden von DHL Express 6 Zeilen berechnet.


    Zu beachten ist außerdem, dass es zusätzlich zu den Papierdokumenten bzw. Rechnungen per E-Mail auch noch eine elektronische Zolldeklaration geben kann, die durch den Verkäufer vielleicht bei DHL Express eingereicht wurde, oder so eingereicht werden musste. Vielleicht wurden in dieser elektronischen Zolldeklaration gegenüber DHL Express vom Verkäufer keine Versandkosten ausgewiesen, was zu der Schätzung der Frachtkosten geführt haben könnte. DHL Express richtet sich in erster Linie nach der elektronischen Zolldeklaration und nicht nach irgendwelchen anderen Zusatzdokumenten, da die Übermittlung der Zolldaten aus dieser elektronischen Deklaration von DHL Express meistens automatisiert abläuft.


    Ein Fehler bei DHL Express bei der Verzollung kann natürlich nicht ausgeschlossen werden. Möglicherweise werden von DHL Express dann keine 50 EUR für die Wertanpassung der Zolldeklaration erhoben, wenn der Fehler bei DHL Express lag. Aber meine Hand dafür würde ich nicht ins Feuer legen. Zudem können Sie nicht wissen, ob der Verkäufer in der elektronischen Zolldeklaration die Versandkosten korrekt ausgewiesen hat oder nicht. Hat er das nicht, wird DHL Express höchstwahrscheinlich die 50 EUR berechnen, da es sich dann um eine nachträgliche Anpassung von Werten einer vorher durch den Absender falsch erfolgten Zolldeklaration handelt.


    Wie dem auch sei, um das Risiko auszuschließen, dass DHL Express 50 EUR für die nachträgliche Anpassung der Zolldeklaration verlangt, empfehle ich aus jeden Fall, nicht bei DHL Express zu reklamieren, sondern nach Verzollung dann direkt beim zuständigen Zollamt.

  • Wow CK, von Herzen Danke für diese äußerst ausführliche Antwort!


    Zuerst: die Dokumente habe ich vor der aktuellen neuen Rechnung von der Modefirma erhalten. Die Dokumente habe ich von DHL Express erhalten, als ich den Abgabenbescheid gefordert habe.

    Und zweitens: den Betrag von 160$ habe ich natürlich bezahlt. Sonst hätte ich die Ware ja jetzt nicht. Es geht jetzt die ganze Zeit für mich darum, nachträglich den falsch berechneten Anteil des Geldes zurückzubekommen.


    Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt:

    Mit "beschweren" habe ich meine Aufforderung zur nachträglichen Anpassung und Korrektur direkt beim und vom Zoll gemeint. Also 1:1 so wie es hier (https://www.paketda.de/zoll/zoll-reklamieren.html) beschrieben wird - über den Zoll also natürlich und nicht über DHL Express! Von denen habe ich nur erstmal den Abgabenbescheid anfordern müssen (das ging btw sehr schnell, weniger als 24h!).

    Finde ich super, dass du die Mailadresse direkt weitergegeben hast! 🙏🏻



    Das ist nämlich auch nicht das erste Mal, dass mir der Zoll falsch berechnet wurde... Habe es daher bereits 2x auf diese Art und Weise (wie oben im Link beschrieben) gemacht und beide Male auch mein Geld zurück bekommen. Allerdings habe ich beim 1. Mal 2 Monate gewartet und jetzt warte ich immer noch (knapp 2 Monate)...


    Der Zollposten ist bei diesem Fall wohl Dresden. Zumindest steht das so auf den Zoll Papieren (Abgabenbescheid).

    Vorgestern direkt meine Mail an die Leute versendet aber leider noch keine Antwort. Die letzten beide Male bekam ich direkt eine Antwort vom Zoll.

    Puh, hast du zufällig auch Erfahrungswerte, wie lange man da vom Zoll auf eine Antwort warten kann?


    Tja, was da alles genau schief gelaufen ist, weiß ich auch nicht. Auf der Rechnung bzw den Papieren die ich von DHL express erhalten habe, stehen 10$ Versand, auf meiner neuen Rechnung von Andi Bagus stehen 20$....

    Was das mit den Posten ist weiß ich auch nicht. Eine Frechheit, dass die Versandkosten geschätzt wurden, wenn auf den Papieren sogar was zu den Versandkosten steht!


    Was ich jedenfalls weiß ist, dass ich mindestens 30$ zuviel gezahlt habe, weil wohl die Versandkosten nicht korrekt gemessen worden sind. Seien es jetzt 10$ oder 20$ Versandkosten.... Und ich hoffe die in Dresden antworten schnell, damit ich mein Geld zurück bekomme. Ich finde das nach wie vor eine absolute Abzocke und frage mich ernsthaft wie sowas rechtens sein kann. Unglaublich....


    Ich melde mich, wenn es was Neues gibt!

  • Hey! Für alle interessierte hier das Update :


    Es dauerte ca. 6 Wochen, bis ich eine Rückmeldung von dem Zollamt via Mail erhielt.


    Meine Daten und Papiere wurden erfolgreich angenommen.


    Circa 6 Wochen später bekam ich die veränderten Zollinfos via Post zugesendet.


    Resultat: 31,55€ wurden zu viel gefordert & gezahlt!

    Hatte mit 40 gerechnet, aber immerhin.


    Heute bekam ich diese 31.55€ zurück überwiesen! Nochmal 4 Wochen später circa...


    Es hat sich also mal wieder gelohnt Einspruch zu erheben und geduldig zu bleiben! Danke für eure Hilfe!


    Damit ist der Fall geschlossen:)

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