UPS-Vizechef: Drohnen allenfalls in ländlichen Gebieten

Der Vize-Chef des Paketdienstes UPS, Kurt Kuehn, sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass man schon Experimente mit Drohnen ausprobiert habe. Allerdings sei es schwer vorstellbar, die Paketzustellung flächendeckend mit den automatischen Mini-Luftgefährten abzuwickeln. Denn von Drohnen geht durchaus eine Gefahr aus, weil sie vor der Landung beispielsweise auf einen freien Platz angewiesen sind und keine Passanten den Landeplatz queren dürfen.

Der UPS-Vizechef sieht die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen eher in speziellen Fällen. Beispielsweise für entlegene Regionen, die per Fahrzeug nur über lange Fahrtwege erreichbar sind. Laut Kuehn haben viele Kunden auch gar nicht den Wunsch, Lieferungen superschnell zu bekommen. Seiner Aussage nach bestellten die Onlineshopper überwiegend nach 15 Uhr, und deshalb werde sich UPS weiterhin darauf konzentrieren, Pakete am Folgetag auszuliefern und nicht mehr am gleichen Tag (so wie es Amazon mit den Drohnen plant.)

Darüber hinaus hält UPS die Drohnen generell für ein PR-Thema, dem mehr öffentliche Aufmerksamkeit zuteil werde, als es tatsächlich praktische Relevanz habe.


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