Zusteller klaute Smartphone-Pakete in Köln / Brexit beeinflusst Paketversand bis Ende 2020 nicht / Fanartikel der Österreichischen Post

Köln: DHL-Zusteller klaute Pakete wegen zu geringer Bezahlung

Ein Reporter des Kölner Express beobachtete einen Prozess vor dem Amtsgericht Köln. Dort wurde ein ehemaliger DHL-Zusteller beschuldigt, wertvolle Pakete gestohlen zu haben. Es ging um insgesamt 27 Fälle; die meisten Pakete enthielten Smartphones.

Ungefähr die Hälfte der Taten soll der Zusteller gestanden haben. Er gab an, aus Frust über eine zu geringe Bezahlung die Pakete gestohlen zu haben. Ursache waren wohl "Unstimmigkeiten bezüglich seiner Steuerklasse".

Der ehemalige Zusteller wurde zu 1,5 Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Ein DHL-Sicherheitsmitarbeiter sagte vor Gericht aus, in der Weihnachtszeit gebe es besonders viele Diebstähle. Manche Zusteller ließen sich extra als Aushilfskräfte bei DHL anstellen, nur um zu stehlen. Auf den jetzt verurteilten Kölner treffe das aber nicht zu.

Quelle: www.express.de



Brexit: Bis Ende 2020 ändert sich beim Paketversand nichts

Am 31.01. verlässt Großbritannien die EU. Es handelt sich um einen sogenannten "geregelten Brexit", so dass Paketempfänger und -versender vorerst keine Einschränkungen befürchten müssen. Im Rahmen des Austrittsvertrags haben Großbritannien und die EU eine Übergangsphase vereinbart.

Bis Ende 2020 kann der Warenverkehr stattfinden wie bisher. Für Pakete von und nach UK sind weiterhin keine Zollinhaltserklärungen, Handelsrechnungen oder sonstige Einfuhr- / Ausfuhrmeldungen notwendig.

Ab dem 1. Januar 2021 wird Großbritannien als Drittland eingestuft, also wie die Schweiz, China oder USA. Pakete müssen dann mit einer Zollinhaltserklärung ausgestattet sein und es werden Einfuhrabgaben fällig: mindestens 19% Einfuhrumsatzsteuer für Pakete von UK nach Deutschland. Ob zusätzlich auch Zoll fällig wird (bei einem Warenwert ab 150 Euro), hängt vom Freihandelsabkommen ab, das Großbritannien und die EU in den nächsten Monaten vielleicht abschließen.

Quelle: www.zoll.de



Österreichische Post verkauft Fanartikel

Auf dem von der Österreichischen Post betriebenen Marktplatz www.shoepping.at verkauft das Unternehmen neuerdings eigene Fanartikel. Die Produkte sind mit dem neu designten Logo der Österreichischen Post bedruckt, das im Januar 2019 präsentiert wurde (Paketda berichtete).

Besonders kreativ sind eine Fußmatte mit integrierter Abstellgenehmigung (22 Euro), eine "Flaschenpost"-Trinkflasche (9 Euro) und die Bettwäsche Abendzustellung (50 Euro).

Fanartikel der Österreichischen Post


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