Post Niederlande mit Warenverbot in Auslandsbriefen / TV-Reportagen über UPS Airhub und IPZ Frankfurt

PostNL verbietet jetzt auch Waren in Auslandsbriefen

Seit dem 1. Januar 2020 dürfen Niederländer keine Waren mehr in internationalen Briefen verschicken sondern müssen stattdessen die Versandart Päckchen oder Paket nutzen. Bei www.ad.nl beschwert sich eine Onlinehändlerin, dass sie nun mehr als doppelt so viel Porto zahlen muss wie früher (4,35 Euro vs. 10 Euro).

Für Kunden in Deutschland ist gut zu wissen, dass die Deutsche Post mit dem Warenverbot in Auslandsbriefen nicht mehr allein ist. Weil PostNL die Änderungen mit Vorgaben des Weltpostvereins begründet, könnte die Begründung tatsächlich wahr sein. Anfang 2019 hatte die Deutsche Post etliche Kunden verärgert, weil seitdem nur noch Dokumente in Auslandsbriefen erlaubt sind.

Im Mai 2019 hatte die Pressestelle des Weltpostvereins gegenüber der Badischen Zeitung noch bestritten, dass Sendungen entsprechend ihres Inhalts separiert werden müssen (Paketda berichtete). Infoseite von PostNL zum Thema: www.postnl.nl



TV-Reportagen über UPS Köln-Bonn und IPZ Frankfurt

Galileo hat einen Reporter ins UPS-Airhub Köln-Bonn geschickt und dort mithelfen lassen. In zwei Nachtschichten war der Reporter an verschiedenen Stationen im Einsatz, zum Beispiel beim Entladen von Luftfracht-Containern, beim Einsacken kleinformatiger Sendungen und am Sorterband. Die Reportage gibt es hier bei Youtube.

Eine andere Reportage von ZDFzoom zeigt unter anderem das IPZ Frankfurt und die dortige Zollabfertigung. Interessant ist eine Aussage des Pressesprechers der Bundesnetzagentur (Marktüberwachung) bei Minute 19:50 im Film. Die Behörde kann nicht alle unzulässigen Produkte aus dem Verkehr ziehen. Deshalb hofft sie, dass sich am Markt nur sichere und störungsfreie Produkte durchsetzen. Verbraucher sollen quasi von selbst darauf kommen, keine unsicheren Waren in Asien oder anderswo zu kaufen. Die Reportage ist in der ZDF-Mediathek verfübgar oder hier bei Youtube.


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