Briefdieb bei Post-Subunternehmen verurteilt / Paket aus DHL-Lieferwagen gefallen / Andere Länder, gleicher Postärger

Postdetektive überführen Dieb bei Subunternehmer

Die Zeitung Westfalenpost berichtet über den erfolgreichen Einsatz zweier Sicherheitsbeauftragter der Deutschen Post gegen einen diebischen Mitarbeiter.

Die Deutsche Post beauftragte die Sicherheitsleute mit der Observation eines Briefkastenleerers, der bei einem Subunternehmer angestellt war. Zuvor hatte die Deutsche Post vermehrt Beschwerden von Kunden aus dem Raum Freudenberg erhalten, weil dort Briefe verloren gingen.

Bei einer Leerungstour bemerkten die Sicherheitsleute, dass der Mitarbeiter ungewöhnlich lange im Sprinter verweilte. Offenbar suchte er sich wertvolle Briefe aus den Postsäcken heraus. Bei einer Durchsuchung des Wagens am Briefzentrum Freudenberg wurden dann in einer versteckten Tüte 23 unterschlagene Briefsendungen gefunden.

Der Angeklagte bestritt vor Gericht die Vorwürfe und schob die Schuld auf einen Kollegen. Die Richterin glaubte ihm allerdings nicht. Urteil: 3250 Euro Geldstrafe.



Paket fällt aus DHL-Lieferwagen, gilt aber als zugestellt

Im österreichischen Bregenz beobachtete eine Ladeninhaberin, wie ein DHL-Paket aus einem vorbeifahrenden Lieferwagen fiel. Sie rettete das Paket von der Straße und rief drei Mal bei DHL an, um den Vorfall zu melden.

Eigentlich wollte DHL das Paket bei der Ladeninhaberin wieder abholen, doch nichts geschah. Daraufhin erledigte ein Mitarbeiter des Nachrichtenportals vol.at den Botendienst und brachte das Paket zur richtigen Empfängerin.

Dubios: Das verlorene Paket galt laut Sendungsverfolgung als "zugestellt" und die Originalempfängerin soll quittiert haben. Gegenüber vol.at sagte ein Pressesprecher von DHL Austria dazu: "In der Vergangenheit gab es wenige Einzelfälle von fingierten Unterschriften, die im Rahmen des Qualitätsmanagement untersucht und entsprechend aufgearbeitet wurden."

Quelle: www.vol.at



Andere Länder, gleicher Postärger

Das Nachrichtenportal skaties.lv aus Lettland berichtet über einen Kunden namens Reinis, der sich über 3,50 Euro pro Monat für einen Nachsendeauftrag ärgert.

Nach Reinis' Meinung sei die lettische Post "gierig". Der Nachsendeauftrag werde einmal in einer Datenbank gespeichert und somit dürfe auch nur einmal die Gebühr berechnet werden - und nicht jeden Monat erneut.

Die Postgesellschaft Latvijas Pasts sowie das lettische Postministerium erwiderten gegenüber skaties.lv, dass Nachsendeaufträge keiner staatlichen Preisregulierung unterliegen. Die Gebühr von 3,50 Euro pro Monat könne die Post frei bestimmen.

Zum Vergleich: In Deutschland kostet ein Nachsendeauftrag über 12 Monate bei Onlinebuchung 26,90 Euro. Das sind pro Monat 2,24 Euro.



Neues DPD-Paketzentrum bei Kiel

Anfang Juni hat DPD ein neues Paketzentrum in Melsdorf bei Kiel eingeweiht. Der Standort ersetzt ein altes DPD-Depot in Schleswig, das zum 1.9.2019 geschlossen wird. Außerdem werden Zustelltouren von den weiterhin bestehenden Depots Osterrönfeld, Lübeck und Norderstedt nach Melsdorf verlagert.



Zusteller drucken DHL-Paketmarken aus

DHL hat einen neuen Service erfunden, den es bei keinem anderen Paketdienst gibt: Online bzw. mobil gekaufte Paketmarken können direkt beim Zusteller ausgedruckt werden.

Der Kunde muss dafür den QR-Code der mobilen Paketmarke vorzeigen. Der QR-Code wird vom Zusteller abgescannt, daraufhin die Paketmarke ausgedruckt, auf den Versandkarton geklebt und der Zusteller nimmt das Paket gleich mit.

Quelle: www.dpdhl.com


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