Liefery nutzt digitale Türschlösser / Postprobleme in Bielefeld / Hermes-Kurier-App aufgetaucht

Liefery nutzt digitale Türschlösser

Kunden des Kurierdienstes Liefery können Pakete vor ihrer Wohnungstür abstellen lassen, sofern der Kurier dank eines digitalen Türschlosses Zugang zum Hausflur bekommt. Die Testphase erstreckt sich auf Türschlösser des Herstellers KIWI.

Liefery Geschäftsführer Nils Fischer zu dem neuen Service: "Die gemeinsam mit KIWI erprobte Zustellung in den Hausflur, bietet den Empfängern eine völlig neue, technologiebasierte Option für den Paketempfang und sogar Auslieferungen zu verkehrsarmen Zeiten, also während der Nacht."

Der Hauseigentümer kann mit dem KIWI-System verschiedenen Personengruppen ein Zutrittsrecht einräumen, zum Beispiel Handwerkern oder Paketdiensten. Allerdings muss die Person immer einen RFID-Chip mit sich führen, um vom KIWI-Schloss erkannt zu werden. Damit ähnelt KIWI der aktuellen Situation, dass Postboten in Stadtgebieten ein Schlüsselbund auf Tour mitnehmen müssen, um Haustüren aufzuschließen.

Quelle: kiwi.ki



Abgelegenes Haus in Bielefeld ohne Post

Die Zeitung Neue Westfälische schreibt, dass die Bewohner eines abgelegenen Mehrfamilienhauses in Bielefeld-Lohmannshof tagelang keine Post erhielten. 26 Parteien seien in dem Haus beherbergt, die "zehn Tage lang gar keine Post erhalten" hätten. Beobachtungen zufolge sollen Postboten mehrfach vor dem Haus umgedreht sein, ohne es zu beliefern.

Der Ehegatte einer Anwohnerin arbeitet selbst als Postzusteller, allerdings in einem anderen Bezirk. Er forschte intern nach der ausbleibenden Post und wurde fündig. Eines Abends kam er laut Zeitungsbericht mit zwei großen Postbehältern nach Hause und verteilte die vermissten Briefe.

Post-Pressesprecher Rainer Ernzer räumte gegenüber der Neuen Westfälischen Zustellprobleme ein, die durch Personalnotstand verursacht würden sowie durch einen unauffindbaren Türschlüssel, den die Postboten zum Betreten des Hauses benötigten. Ernzer weiter: "Wer Lust hat, für uns als Zusteller zu arbeiten, kann sich gerne bei uns melden. Das ist ein zukunftssicherer Job."

Quelle: www.nw.de



"Hermes Kurier"-App aufgetaucht

Im Google-Appstore taucht eine bisher unveröffentlichte App namens Hermes Kurier auf. Die beiden dort abgebildeten Screenshots der App gleichen der App Liefery Kurier.

Die "Liefery Kurier"-App nutzen Fahrer, um die Auslieferung von Sendungen zu dokumentieren. Die "Hermes Kurier"-App wurde laut Google-Appstore ebenfalls von Liefery entwickelt. Als Entwickler-Website ist allerdings Hermes UK angegeben.

Zwei Spekulationen sind möglich: Entweder expandiert die Hermes-Tochterfirma Liefery in naher Zukunft nach Großbritannien. Oder Liefery wird womöglich in "Hermes Kurier" umbenannt.

Gegen eine Expansion nach UK spricht die deutsche Bezeichnung der unveröffentlichten App. Also "Hermes Kurier" anstatt "Hermes Courier". Auf den Screenshots im Google-Appstore erscheint die App zwar englischsprachig, nach der Installation auf einem deutschen Gerät ist die App aber auch deutschsprachig verfügbar. Sie wirkt damit - abgesehen vom Logo - identisch mit der bisherigen Liefery-Kurier-App.

Als dritte Spekulation könnte es sein, dass Liefery die "Hermes Kurier"-App absichtlich im unveröffentlichten Modus belässt, um dort vielleicht mit einem kleinen Personenkreis neue Funktionen zu testen. Es könnte sich um eine Betaphase handeln, und nach deren Abschluss wird die App vielleicht regulär als gewohnte Liefery-Kurier-App veröffentlicht.

Screenshot Hermes Kurier App



LKW-Fahrer filmt Verkehrschaos vor GLS-Paketzentrum

Vor rund einem Jahr, im Dezember 2017, veröffentlichte LKW-Fahrer und Youtuber Kai auf seinem Kanal "German Truck Driver" ein Video über nächtliches Verkehrschaos am GLS-Paketzentrum in Neuenstein.

Weil die Stellplätze auf dem Paketzentrum nicht ausreichten, stauten sich GLS-LKW über eine Landstraße bis auf die angrenzende Autobahn A7 zurück. Abgesehen von der Gefährlichkeit des Haltens auf dem Autobahn-Standstreifen kam es damals auch auf der Landstraße zu gewagten Verkehrsmanövern, wie im Youtube-Video zu sehen ist. Örtliche Autofahrer setzten zum Überholen an, um den GLS-Endlosstau zu entkommen - gerieten dabei jedoch in den Gegenverkehr (bei Minute 6:00 im Video). Außerdem mischten Sprinterfahrzeuge mit, die sich vor den LKWs in Staulücken hineindrängelten (bei Minute 9:30).

Unklar ist, ob sich die im Dezember 2017 beschriebene Situation mittlerweile entspannt hat oder nicht. Gut möglich, dass der von GLS verursachte Stau nur zu den Spitzenzeiten vor Weihnachten auftritt.



Paketmengen im Saarland schon auf Weihnachtsniveau

Der Saarländische Rundfunk berichtete am 12. November 2018, dass die Paketmengen bei DHL im Saarland bereits so stark angestiegen seien, wie es sonst erst 2 Wochen vor Weihnachten der Fall sei.

Ein DHL-Pressesprecher teilte mit, dass die Mengen aktuell 40 Prozent über denen des gleichen Zeitraums in 2017 liegen würden. Das Interview des SR mit DHL bezog sich aufs Saarland, aber wahrscheinlich lassen sich die Zahlen aufs ganze Bundesgebiet hochrechnen.

Quelle: www.sr.de


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