DPD baut in Aichach / Verdienst von Paketshops in Österreich / Prio-Pakete sind angeblich nicht privilegiert


DPD plant neues Paketzentrum in Aichach

Im Gewerbegebiet "Acht300" in Aichach (Bayern) wird DPD ein neues Paketzentrum bauen. 270 bis 280 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden. Nach Fertigstellung des Neubaus in der Gemeinde Dasing wird das DPD Depot Augsburg dorthin umziehen. Bislang wurde lediglich dem Bauantrag von DPD zugestimmt. Die Bauarbeiten auf dem 10.500 qm großen Grundstück haben noch nicht begonnen. Sie sind für 2018 geplant. | Quelle: Augsburger Allgemeine



Daten zum Verdienst österreichischer Paketshops

Der ORF hat drei Ladeninhaber in Wien befragt, wie hoch ihr Verdienst als Paketshop-Partner ist. Einige interessante Aussagen aus dem Bericht:

  • Als Partner der Österreichischen Post darf man sein Geschäft offenbar nicht wegen Urlaubs schließen. Die interviewte Ladeninhaberin verdient pro Jahr 17.000 bis 18.000 Euro zusätzlich mit dem Postgeschäft.
  • Ein Paketshop-Partner von Hermes gibt seinen Verdienst mit 600 Euro jährlich an. Er sagte, dass er nur Hermes-Pakete erhalte, bei denen Kunden die Hinterlegung im Paketshop ausdrücklich wünschten.
  • Ein Ladeninhaber, der zugleich für DPD und GLS Pakete annimmt, verdient 400 bis 500 Euro monatlich bei ca. 40 Paketen pro Tag. Problematisch sei, dass im Tracking bereits die Zustellung im Paketshop angezeigt werde, obwohl das Paket dort noch nicht angekommen sei.

Quelle: wien.orf.at



DHL-Pressesprecher: Prio-Pakete sind nicht privilegiert

Im Rahmen einer Stellungnahme zu Lieferverzögerungen in Schramberg (bei Villingen-Schwenningen) sagte DHL-Pressesprecher Hugo Gimber, dass Prio-Pakete z.B. von Amazon nicht privilegiert seien. Es gäbe für Prio-Pakete zwar ein vereinbartes Laufzeitversprechen zwischen DHL und dem Absender, aber Prio-Pakete seien nicht der Grund für Lieferverzögerungen anderer "normaler" DHL-Pakete.

Hintergrund der Aussage Gimbers war eine vom Schwarzwälder Boten zitierte Kundin, die sich wiederum auf die Aussage eine Postboten berief. Der habe ihr laut Zeitungsbericht erzählt, "dass einige Postsendungen auf Kosten der anderen privilegiert behandelt würden." In Kombination mit Personalmangel und einer "wahren Flut an Sendungen" seien die Ausliefertouren nicht zu schaffen. | Quelle: schwarzwaelder-bote.de


Mitarbeit: Maximilian Koch


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