Schweizerische Post plant intelligenten Hausbriefkasten

Die Schweizerische Post AG prüft derzeit ein innovatives Konzept, damit ihre Kunden künftig Briefkästen per Smartphone-App steuern können. Unter dem Projektnamen "Intelligenter Hausbriefkasten (iHBK)" führt die Post zurzeit eine Umfrage beim Portal Atizo.com durch, um Kundenmeinungen einzuholen. Im Newsletter zur Umfrage-Einladung wird das Konzept wie folgt beschrieben: "Funktionen wie Verriegelung und Öffnung mittels App, Verwaltung der Zugriffsrechte, Briefmeldung bei Näherung auf Smartphone sollen zukünftig die Möglichkeit bieten z.B. eingeschriebene Briefe auch in Abwesenheit zu erhalten."

Beim intelligenten Hausbriefkasten soll es sich um ein batteriebetriebenes Modul handeln, mit dem gewöhnliche Briefkästen nachgerüstet werden können. Sowohl der Briefzusteller als auch der Kunde können den iHBK kontaktlos öffnen (der Zusteller mit seinem Handscanner, der Kunde mit einem Smartphone). Kunden können auch Dritten (wie z.B. Nachbarn während der Urlaubszeit) Zugriff auf ihren Briefkasten gewähren, ohne den physischen Schlüssel aus der Hand geben zu müssen. Jede Briefkastenöffnung kann laut Konzept mit Zeitstempel protokolliert werden.

Ob der intelligente Hausbriefkasten überhaupt in die Entwicklungs- und Prototyp-Phase geht, wird sich wohl anhand der Umfrage-Rückmeldungen entscheiden. Generell ist der "Leidensdruck" beim Briefempfang ja geringer als bei Paketsendungen. Deshalb dürfte die Zahlungsbereitschaft der Kunden für ein solches System nicht überaus hoch ausfallen.


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