GLS rüstet Paketshops mit Smartphones aus

GLS hat die technische Ausstattung seiner Paketshop-Partner verbessert. Als wohl erster Paketdienst überhaupt verwendet GLS anstatt Handscannern ganz normale Smartphones. Darauf installiert ist eine GLS-App zur Paketausgabe und Paketabgabe. Die Smartphones kommen wie gesagt nur in den Paketshops zum Einsatz, die Zusteller arbeiten weiterhin mit den robusteren Handscannern

Neben dem Vorteil, dass Smartphones preiswerter in der Anschaffung sind als Handscanner, sind sie für Ottonormal-Paketshop-Betreiber auch leichter zu bedienen. Smartphone-Apps ist man aus dem privaten Alltag gewohnt, deshalb dürfte die Nutzung im gewerblichen Paketshop-Betrieb nur wenig Eingewöhnung erfordern.

Das Einscannen von Paket-Barcodes (bzw. Matrixcodes) erfolgt über die integrierte Smartphone-Kamera. Bei Einlieferung von Paketen sendet das Smartphone über eine Drahtlos-Verbindung Daten an einen Thermodrucker. Dort wird ein Paket-Zusatzaufkleber ausgedruckt, der die entsprechende Sendung dem Paketshop zuordnet. Außerdem wird sofort ein Eintrag in die Online-Sendungsverfolgung geschrieben. Früher wurden in GLS-Paketshops abgegebene Sendung erst online sichtbar, nachdem ein Fahrer sie abgeholt hat. Das neue Smartphone-System bei GLS verbessert also auch die Dokumentation des Paketlebenslaufs.

Ob alle GLS-Paketshops bereits flächendeckend mit den Smartphone-Apps ausgestattet wurden, ist der Paketda-Redaktion unbekannt. Vermutlich erfolgt die Umstellung jedoch Stück für Stück, zumal eine Adhoc-Umstellung aller Paketshops (und das in der Weihnachtszeit) sehr risikoreich wäre.


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