GLS erprobt neuartige Videoüberwachung

Screenshot der Ametras-Website Um das Eindringen unbefugter Personen auf dem Betriebsgelände zu erkennen, wird bei GLS jetzt der Einsatz von Wärmebildkameras erprobt. In einem Pilotprojekt hat das Softwareunternehmen Ametras auf den Container-Abstellplätzen eines "ausgewählten Depots" mehrere Thermalkameras installiert. Um welches GLS-Depot sich genau handelt, ist offenbar geheim.

Auf der Website ametras.com wird das Verfahren zur Personenerkennung beschrieben: Sobald die Wärmebildkamera eine Person in einem Bereich erkennt, der eigentlich nicht betreten werden darf, wird eine zusätzliche Kamera aktiviert. Die Zusatzkamera schwenkt automatisch auf den Bereich, in dem die verdächtige Person identifiziert wurde und liefert bei genügend Restlicht ein genaues Bild vom Tatort.

Im Pilotprojekt bei GLS soll erprobt werden, wie viele Fehlalarme das System auslöst und ob es geeignet ist, "bisher verschieden eingesetzte Überwachungssysteme" durch ein einziges System zu ersetzen. Ametras plant, das System ab Frühjahr 2017 auch anderen Logistikunternehmen anzubieten. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Baienfurt zählt unter anderem Chronopost, DPD Schweiz und DHL zu seinen Kunden.

Neben Videosoftware stellt Ametras auch Software für Paket-Sortieranlagen her. Die folgenden Screenshots auf der Ametras-Websites vermitteln einen Eindruck von den Steuerungs- und Auswertungsmöglichkeiten:


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