Deutsche Post scannt den Briefkasten ein

Wer viel unterwegs ist oder sich auf einer längeren Urlaubsreise befindet, bittet meist die Nachbarn, den Briefkasten zu leeren und die Blumen zu gießen. Mit dem Service E-POSTSCAN könnte ersteres überflüssig werden. Denn private Briefempfänger können sich ihre Post einscannen und digital zusenden lassen.

Um das Angebot nutzen zu können, benötigt man einen Account für den E-Postbrief. Anschließend kann man sich auf dieser Website der Deutschen Post für E-POSTSCAN anmelden. Der Preis beträgt 24,99 Euro pro Monat (Stand 7/2017).

Der Service kann sowohl dauerhaft als auch temporär in Anspruch genommen werden. Falls man zum Beispiel eine längere Urlaubsreise plant, und währenddessen über eingegangene Briefpost informiert bleiben will (oder muss), kann den E-POSTSCAN auch für kürze Zeiträume als einen Monat buchen. Der Preis reduziert sich dadurch jedoch nicht.

Im Detail funktioniert der Service so: Die Briefpost wird innerhalb eines vom Kunden gewünschten Zeitraums (oder dauerhaft) nicht mehr an die Hausanschrift zugestellt sondern von Postmitarbeitern eingescannt. Das geschieht unter Wahrung strengster Datenschutzrichtlinien lt. Deutscher Post.

Weil nicht jede Post zum Scannen geeignet ist (z.B. Kataloge oder Postwurfsendungen) wird nur digitalisierbare Post gescannt. Die Scans bekommt der Kunde in seinen Account beim E-PPOSTBRIEF geschickt und kann sie z.B. per E-Post-App unterwegs abrufen. Einmal monatlich bekommt der Kunde die gesammelte, physische Briefpost nach Hause geliefert.

Neben viel reisenden Menschen ist der E-Postscan auch für jeden geeignet, der wichtige Unterlagen (z.B. von Behörden oder Rechnungen) digital sichern will. Digitale Belege sind nicht nur besser vor dem Verlorengehen geschützt sondern lassen sich auch bequem und schnell am PC durchsuchen.


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