Bundesnetzagentur schickt Drohbrief an Deutsche Post

Bundesnetzagentur Gebäude
Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) liegt ein Schreiben der Bundesnetzagentur an die Deutsche Post vor. Es soll namentlich an den Vorstandsvorsitzenden Frank Appel gerichtet sein. Vollständiger FAZ-Artikel hier.

Laut FAZ verlangt die Bundesnetzagentur von der Deutschen Post, dass Mängel in der Briefzustellung "unverzüglich" beseitigt werden sollen.

Die Deutsche Post bestätigt indirekt, ein solches Schreiben von der Bundesnetzagentur erhalten zu haben, weil sie gegenüber der FAZ darauf reagiert. Ein Pressesprecher der Post sagte, dass die Vorwürfe nicht die Realität widerspiegeln, dass es keine flächendeckenden Zustellprobleme gäbe und dass mehr als 95 Prozent aller Briefe innerhalb eines Tages zugestellt würden.

Die Bundesnetzagentur ist für die Überwachung des sogenannten Universaldienstes zuständig. Damit ist die werktägliche Brief- und Paketzustellung an jede Adresse in Deutschland gemeint. Nur die Deutsche Post DHL unterliegt der Universaldienstverordnung und profitiert im Gegenzug von einer Mehrwertsteuerbefreiung beim Porto.

Verbraucher und Politiker berichten der Bundesnetzagentur immer häufiger von Unregelmäßigkeiten (Verspätungen, Ausfälle) bei der Briefzustellung. Als Konsequenz will die Bundesnetzagentur eine Mitteilung in ihrem Amtsblatt veröffentlichen, falls die Deutsche Post die Qualität der Briefzustellung nicht kurzfristig verbessert. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Deutsche Post davon beeindrucken lässt....


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