Staatsanwaltschaft Dortmund prüft Ermittlungen wegen Brief-Diebstahls

Detektiv auf der Suche nach Briefen Ein Vorgang mit Seltenheitswert: Aufgrund von Medienberichten über verlorene, geöffnete und bestohlene Briefe im Raum Unna prüft die Staatsanwaltschaft Dortmund, ob sie gegen die Deutsche Post wegen Diebstahls ermitteln soll. Das schreiben Hellweger Anzeiger / Westfälische Rundschau.

Bürger, die geöffnete oder verlorene Briefe oder geklaute Briefinhalte zu beklagen haben, werden aufgefordert, Anzeige bei der Polizei Unna zu stellen. Dadurch verspricht sich die Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungsansätze und Kontakt zu Zeugen.

Dem Zeitungsbericht zufolge sei vor allem private Briefpost betroffen, die den Anschein auf enthaltenes Geld erweckt (z.B. handschriftlich adressierte Briefe mit Grußkarten). Solche Sendungen seien mit dem Vermerk "amtlich geöffnet" abgestempelt worden und manchmal auch mit "Empfänger unbekannt" retourniert worden.

In geringem Umfang ginge wohl auch Geschäftspost verloren oder werde geöffnet zugestellt, schreibt hawr-digital.de unter Bezugnahme auf Aussagen Geschädigter.

Die Deutsche Post will ihre Sicherheitsabteilung jetzt ebenfalls auf die Fälle in Unna ansetzen. Etwas merkwürdig ist, dass dies nicht schon früher geschehen ist. Beschwerden aus Unna gab es ja offenbar genug, wie die Zeitung schreibt. Wo die Kundenbeschwerden gelandet sind, darüber kann nur gemutmaßt werden. Die Hotline der Deutschen Post wird von der HAWR-Redaktion als "Tollhaus" bezeichnet. Die Mitarbeiter dort würden kaum Deutsch sprechen, "wirken wie berauscht, haben abenteuerliche Ausreden und verlangen von Anrufern, den Briefträger zu spielen". Der restliche Artikel steckt hinter einer Bezahlschranke: https://www.hawr-digital.de/unna/Telefonate-mit-dem-Tollhaus-119265.html.


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