Videoüberwachung in den Paketdepots von GLS

Das größte Verlustrisiko von Paketsendungen besteht nicht in Transportüberfällen oder Unfällen, sondern in diebischen Mitarbeitern. Um der Unterschlagung von Paketen vorzubeugen, hat der Paketdienst GLS alle Depots mit der hauseigenen Videoüberwachungs-Software Uni-Video ausgerüstet. Hier erfahren Sie, wie das System funktioniert und Ihre GLS-Paketsendungen vor Diebstahl schützt.

So funktioniert die Videoüberwachung

In jeder GLS-Niederlassung sind dutzende Kameras installiert, die den gesamten Transportlauf eines Pakets im Depot verfolgen. Von der Entladung aus dem Fahrzeug, beim Weg durch die Sortieranlagen, auf den Förderändern bis hin zur Verladung auf Fernverkehrs-LKW ist eine lückenlose Nachverfolgbarkeit gewährleistet. Täglich werden so mehrere tausend Stunden Videomaterial bei GLS aufgezeichnet, das allerdings nur im Bedarfsfall durch Mitarbeiter gesichtet wird (z.B. bei einem vom Kunden reklamierten Paketverlust). Das hauseigene System Uni-Video verknüpft die Videoaufzeichnungen dabei mit den Matrixcodes, die auf jedem Paketlabel aufgebracht sind. Weil während des Sortierens im GLS-Depot das Paket an mehreren Stationen gescannt wird, lassen sich automatisch die passenden Videostellen ermitteln. Beispiel: Wurde ein Paket um 6.15 Uhr im GLS-Depot eingehend erfasst, anschließend aber nicht zum Weitertransport auf ein Fahrzeug verladen, so kann GLS die Video-Verfolgung des Pakets um 6.15 Uhr aufnehmen. Beim Passieren des Eingangspunktes (sog. "Inbound Sort") wurde das Paket erstmals von einer Kamera erfasst und anschließend an weiteren Kontrollpunkten im Depot, so dass Mitarbeiter den weiteren Weg bis zum Verschwinden nachvollziehen können. Möglicherweise wurde das Paket auch gar nicht gestohlen sondern ist lediglich vom Förderband gefallen - auch dies lässt sich mit der Videoüberwachung herausfinden.

Mit dem Uni-Video-System ist es GLS auch möglich, Transportschäden nachzuvollziehen. Wenn ein Kunde beispielsweise ein beschädigtes Paket erhalten hat, lässt sich per Videoaufzeichnung feststellen, ob das Paket bereits beim Eingang im GLS-Depot beschädigt war oder nicht. Der Zugriff auf die Videosequenzen ist aus Datenschutzgründen streng reguliert, passwortgeschützt und nur für autorisierte Personenkreise von GLS möglich.

Eigenen Angaben zufolge erreicht GLS eine besonders geringe Verlustquote. Auf 10.000 transportierte Pakete kommt gerade mal 1 verloren gegangenes Paket.

Blick in ein GLS-Depot mit Sortieranlagen:
GLS Depot

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