Hilfe bei Transportschäden & Beschädigungen von Paketen

Aktuell sind Spam-Mails mit der angeblichen DHL-Paketnummer DE-SAM32013 im Umlauf. Es handelt sich um betrügerische E-Mails.

  7 Fragen heute, 25 gestern, 535 in diesem Monat. Hilfe zu den häufigsten Paketproblemen

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Hermes | 09008136600010

Hallo, ich habe über ebay kleinanzeigen 4 Schöne Jumbo-Tassen für 4€ gekauft. Diese wurden von Verkäufer per Hermes für 5,49€ versendet. Da nun Tage vergangen sind und mein Paket immer noch nicht bei mir angekommen ist und laut Sendebreicht irgendwo im VerteilerZentrum festhängt, habe ich bei Hermes angerufen. Und das Paket scheint wärend der Lieferung beschädigt worden zu sein. Jetzt geht es automatisch zurück zum Absender wurde mir gesagt. Und der msüße sich auch um die Schadensmeldung kümmern. Meine Frage ist nur: muss hermes auch die Versandkosten zurück erstatten? Weil andernfalls würde sich das für die 4€ nicht lohnen. Gruß Jasmin | Jasmin am 17.01.2019 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Die Frage zur Versandkosten-Erstattung bei einem beschädigten Paket ist interessant. Das hat nämlich noch niemand gefragt. Bei einem verlorenen Paket wäre die Sache klar: dann müssen die Paketdienste das Porto erstatten.

In Ihrem Fall wurde aufgrund der bevorstehenden Retoure die Transportleistung von Hermes nicht vollständig erbracht. Das Paket hat Sie als Empfängerin nicht erreicht. Man kann argumentieren, dass Hermes deshalb das Porto erstatten muss.

Bei beschädigten Paketen argumentieren Paketdienste aber oft, dass der Absender eine zu schlechte Verpackung verwendet hat. Und dann wäre der Paketdienst für die Beschädigung nicht haftbar (sondern der Absender).

Als Kunde hat man es sehr schwer, eine ausreichend stabile Verpackung zu beweisen. Es sei denn, der Absender hat einen brandneuen Karton für den Versand benutzt und dafür auch noch die Kaufquittung. Bei einem brandneuen Karton wäre es schon naheliegend, dass Hermes den Karton beschädigt hat.

Bei einem gebrauchten Karton könnte Hermes sagen, dass er zu instabil war und dass deshalb der Absender Schuld hat.

Erfahrungsgemäß lässt sich sagen, dass die Schadenabwicklung bei Paketdiensten nervenaufreibend und zeitaufwändig sein kann. Das ist Ihnen (bzw. dem Absender) nicht zu wünschen, aber die Gefahr besteht.

Allgemeine Infos finden Sie auch in unserem Schaden-Ratgeber unter https://www.paketda.de/recht/paket-beschaedigt.php

DHL

Hallo,ich habe eine Kamera verkauft und versendet jetzt behauptet der Käufer sie wäre nicht in dem Paket gewesen! Ich habe vor dem versenden Fotos von allen Seiten des Paketes gemacht,weil es in einer Meldestelle so empfohlen wurde und hatte zeugen vom verpacken bis versenden dabei! Ich habe das Paket mit einem weißen Klebeband mit Aufschrift verklebt und als es ankam waren "angeblich" nur der Karton und die Anleitung der Kamera im umkarton,Kamera und Ladekabel waren raus,das weiße Klebeband aufgeschnitten und mit einem durchsichtigen drübergeklebt, natürlich will der Käufer nun sein Geld über PayPal wieder haben, was soll ich jetzt machen lg | Anonym am 03.08.2018 |

• Paketda-Redaktion ^sp antwortet: Für Sie als Verkäufer die gute Nachricht zuerst: Bei Geschäften zwischen zwei Privatpersonen trägt der Käufer das Transportrisiko gemäß Paragraf 447 BGB: https://dejure.org/gesetze/BGB/447.html

Es ist sehr gut, dass Sie Fotos gemacht haben und Zeugen vom Verpacken des Pakets haben.

Der Verkäufer kann von Ihnen erst dann Schadenersatz fordern, wenn DHL Schadenersatz ausgezahlt hat. Schadenersatz gibt es, wenn man einen Diebstahl der Kamera auf dem Transportweg nachweisen kann.

Sagen Sie dem Käufer, dass er das Paket von allen Seiten fotografieren soll und auch den restlichen Inhalt des Pakets. Anschließend muss der Käufer das Paket mitsamt Inhalt plus Schadenanzeige in einer Postfiliale abgeben. Formular hier: DHL Schadenmeldung

Die Schadenmeldung muss innerhalb von 7 Tagen nach Paketerhalt bei der Post eingereicht werden. Deshalb bitte keine Zeit verlieren. Der Käufer soll darauf achten, dass er bei Abgabe des Pakets eine Quittung erhält.

DHL begutachtet das Paket, schickt es wieder an den Käufer und teilt dann mit, ob Schadenersaz gezahlt wird.

Generell zahlen Paketdienste ungern Schadenersatz. Hoffentlich war die Kamera nicht mehr wert als 500 Euro, weil DHL-Standardpakete nur eine Haftung bis 500 Euro haben.

Wenn DHL Schadenersatz ablehnt, sollte der Käufer bei DHL dagegen Widerspruch einlegen und auf die Nachverpackung mit dem fremden Klebeband hinweisen. Vielleicht wurde das Paket in einem DHL-Paketzentrum auch gewogen und automatisch fotografiert. Diese Daten gibt DHL erfahrungsgemäß nicht heraus. Der Käufer könnte Anzeige wegen Diebstahls erstatten, damit die Polizei versucht, bei DHL nach Paketfotos und Daten aus der Gewichtsmessung zu fragen.

Anhand der Gewichtsmessung, die üblicherweise im Start-Paketzentrum stattfindet, könnte man sehr gut nachweisen, dass das Paket die Kamera enthielt. Es sei denn, der Diebstahl fand schon ganz am Anfang der Transportkette statt.

Mehr Infos auch unter https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php

DHL | 00340434168080054013

Ich habe mal eine kurze Frage zu einem Sachverhalt. Ich habe einen gebrauchten Kompressor von einem Händler bei Ebay gekauft, dieser wurde nach Aussage vom Verkäufer ordentlich verpackt ( stabiler Karton , Polstermaterial und doppelte Umreifung ) mit DHL versendet. Gestern hat meine Lebensgefährtin das Paket angenommen, da ich noch nicht Zuhause war. Das Paket wurde von DHL Nachverpackt, da es beschädigt worden ist. Beim öffnen des Paketes kam mir schon das Öl des Kompressors entgegen da der Öleinfüllstopfen abgebrochen ist, der massive Anschluss am Drucktank ist verbogen und der Schlauchanschluss ist abgebrochen. Dies deutet aus meiner Sicht schon nach einer massiven Kraft die hier gewirkt haben muss. Der Knackpunkt hier ist jetzt das sich in dem Paket welches DHL neuverpackt hat nur etwas Packpapier als "Polsterung" verwendet worden ist, welches bei dem Gewicht des Kompressors aus meiner Sicht nicht ausreichend gewesen ist. Der Verkäufer sagt jetzt das er den Artikel ordnungsgemäß verpackt hat und für Transportschäden keine Haftung übernimmt. Wie soll ich mich jetzt verhalten ? Wer ist der richtige Ansprechpartner ? mfg | Anonym am 25.04.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn Sie als Privatperson bei einem gewerblichen Händler gekauft haben, dann ist die Lage gut. Gewerbliche Händler tragen gegen Privatkunden nämlich immer das Transportrisiko. Das kann nicht auf den Paketdienst abgewälzt werden. Auch nicht per AGB-Ausschluss oder sonstwie.

Wenn der Händler seiner Meinung nach ordnungsgemäß verpackt hat, muss er den Schaden bei DHL geltend machen.

Dazu ist der Händler aber vermutlich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Schäden müssen nämlich innerhalb von 7 Tagen ab Paketerhalt bei DHL gemeldet werden. Sie müssen dazu das Paket mitsamt Inhalt und Polstermaterial + eine Schadenanzeige in einer Postfiliale abgeben. Schadenformular hier: DHL Schadenmeldung

Lesen Sie auch unseren Ratgeber unter https://www.paketda.de/recht/paket-beschaedigt.php#tipps

Sie können den Verkäufer auf die Rechtslage hinweisen, indem Sie ihm folgenden Link schicken: https://blog-it-recht.de/2013/11/08/wer-traegt-das-transportrisiko-die-entscheidung-des-bgh-zu-versandrisiko-und-gefahruebergangsklauseln-allgemeinen-geschaeftsbedingungen/

Machen Sie Fotos vom Paket, vom Polstermaterial und vom Inhalt. Stellen Sie das dem Verkäufer zur Verfügung. Gehen Sie anschließend zur Post und reichen die Schadenmeldung ein.

Vermutlich wird DHL Schadenersatz ablehnen, weil das Polstermaterial quasi nicht (mehr) vorhanden ist. Es obliegt dann dem Verkäufer, zu beweisen, dass er ausreichend viel Polstermaterial verwendet hat.

Sie als Endkunde sollten sich zwecks Schadenersatz direkt an den Verkäufer halten und nicht an DHL. Wenn Sie rechtliche Unterstützung brauchen, ist eine Verbraucherzentrale empfehlenswert. Entweder vor Ort oder per Telefonberatung. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

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DHL | 0883005240821966

Sehr geehrte Damen und Herren, dass Paket um was es sich handelt wurde mir nicht zugestellt, es wurde wieder in die Filiale gebracht. Dort hab ich es abgeholt und beim ausladen aus dem Auto fiel mir auf dass der Artikel defekt war, ohne die Sendung zu öffnen. Der Absender behauptet, dass er es ordnungsgemäs verpackt hat. Die Sendung ist weiterhin ungeöffnet. Was passiert nun damit ? | Thilo Fritzsche am 02.04.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: 0883005240821966 scheint keine gültige Sendungsnummer zu sein. Ist aber auch egal, weil der folgende Tipp allgemein gilt:

Wenn der Verkäufer ein Onlineshop ist (gewerblicher Verkäufer), so haftet er für alle Transportschäden. Wenn der Verkäufer eine Privatperson ist, haftet er nur, wenn er schlecht verpackt hat.

Wir empfehlen Ihnen, das Paket zur Postfiliale zurückzubringen und zwar zusammen mit einem Schadenformular. Daraufhin wird DHL das Paket begutachten und prüfen, ob es gut genug verpackt war. Danach entscheidet sich auch, ob DHL Schadenersatz bezahlt oder nicht.

Bevor Sie das Paket zur Postfiliale bringen, machen Sie Beweisfotos von allen Seiten des Versandkartons. Das DHL-Schadenmeldeformular gibt es hier: DHL Schadenmeldung

Lesen Sie ergänzend auch unseren Ratgeber unter https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php

DPD | 012468355516089

Ich habe ein Paket bekommen, in dem nur das Füllmaterial und keine Ware mehr ist. Bei genaueren hinsehen habe ich gesehen, das es bei DPD neu verpackt wurde. auf dem Klebeband steht Nachverklebt in D 136. Was kann ich nun tun? | Uwe Loddoch am 10.02.2018 |

• Maximilian Ochs antwortet: Hallo Herr Loddoch, wie ist das ganze ausgegangen? Wenn es weitere Probleme geben sollte, können Sie mich unter maximilian.ochs.hattendorf@gmail.com kontaktieren. Habe besondere Kontakte in D136 :)

• Paketda-Redaktion antwortet: Das ist ein schwieriger Fall, weil das Paket offenbar von einer Privatperson kommt (im Paketshop abgegeben). Und bei Verkäufen von Privat an Privat trägt der Empfänger das Transportrisiko. Lesen Sie bitte unseren Ratgeber unter https://www.paketda.de/recht/leeres-paket.php#leeres-paket-erhalten

Sie müssen anschließend den Schaden an DPD melden. Bitte keine Zeit verlieren. Das Reklamationsformular von DPD finden Sie hier: https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Für die Schadenabwicklung benötigen Sie den Einlieferungsbeleg. Bitten Sie den Absender, ihnen davon ein Handyfoto zu schicken. Der Absender soll den Beleg im Original aufbewahren.

Schicken Sie das Reklamationsformular plus Einlieferungsbeleg plus Fotos von der Paketverpackung (außen und innen) ans DPD-Depot in Neuhof-Dorfborn: info@depot136.dpd.de

Erbitten Sie eine Eingangsbestätigung für die Reklamation.

Anschließend müssen Sie abwarten, wie DPD reagiert. DPD könnte sagen, dass die Verpackung unzureichend gewesen sei und der Gegenstand deshalb aus dem Paket herausgefallen sei. Bei unzureichender Verpackung müssen Paketdienste nicht haften, deshalb wird dieses Argument oft herangezogen.

Wenn sich rechtliche Unterstützung benötigen, wenden Sie sich ggf. an eine Verbraucherzentrale: Standorte von Verbraucherzentralen

DPD | 09446028220178

Habe über DPD ein Paket erhalten. Sah äußerlich gut aus, aber der Inhalt war lädiert. Was knn ich da machen? | Anonym am 17.01.2018 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Wenn ein Paket äußerlich unbeschädigt ist, also keine Spuren von Druckeinwirkung aufweist, dann deutet das in aller Regel auf eine unzureichende Innenpolsterung hin. Vermutlich konnte sich der Inhalt des Pakets während des Transports so stark bewegen, dass er Fliehkräfte aufbaute und sich dadurch quasi selbst beschädigte (ohne Einwirkung von außen). In solchen Fällen haften Paketdienste nicht.

Haftbar wäre allerdings der Absender für die unzureichende Verpackung / Polsterung. Es wird bloß schwierig, dem Absender die unzureichende Verpackung nachzuweisen. Der wird bestimmt behaupten, er habe alles perfekt gepolstert.

Wenn es sich um einen Verkauf zwischen 2 Privatpersonen handelt (z.B. eBay), dann tragen grundsätzlich Sie als Käufer das Transportrisiko. Ihre Aufgabe wäre es also, dem Verkäufer die schlechte Verpackung nachzuweisen, um Schadenersatz von ihm zu verlangen. Schwierig!

Der Absender des Pakets kann eine Schadenmeldung bei DPD einreichen. Formular hier: https://static.paketda.de/img/dpd-schadenformular.pdf

Stellen Sie dem Absender dafür Fotos von der Außenverpackung des Pakets zur Verfügung, sowie von der Innenpolsterung und von der beschädigten Ware.

DHL

Hallo, ich atte eine Sendung verschickt in der unter anderem eine massive Pafanne war. Die Sendung war ausreichend gepolstert bon allen Seiten. Die komplette Polsterung auf der oberseite ist beim transport zerstört worden und die massive pfanne wurde stark dformiert. Ich schickte das Paket wie gewünscht unverändert mit zerplatzer folie ein. Daraufhin schrieb dhl das ungenügend gepolstert gewesen sei. Die polsterung wurde ja eben durch dhl zerstört. Ich machte fotos und video mit erklärung von der poösterung des Paketes. Dhl behauptet es könne generell keine videos abspielen. Und lehnt immer wieder mit standard formularen den schadenserstaz ab. Die pdf formulare in die mein Name ingesetut wird heissen sogar im dateinamen: „wiederspruch Allgemein“ die kraft die aufgebracht werden muss eine solche Pfanne so zu deformieren ist enorm. Da hätte keine Polsterung der Welt gehalten. Als Dhl das Paket zu mir zurück schickte, haben sie es im übrigen exakt auf die gleiche weise gepolstert wie ich beim ersten Versand. Nach wiederholtem Einspruch lehnt dhl nun in einem weiteren standard schreiben endgültig ab. Und zwar ohne auch nur auf einen einwand überhaupt einzugehen. Vido und fotos können Sie angeblich wohl aus technischen gründen nicht sichten. Das ist ein Witz.Ich bin fassunglos. Wie sollte man da vorgehen. | Janssen am 31.12.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Solche Fälle sind schwierig zu lösen, wie Sie ja schon selbst gemerkt und gut beschrieben haben. Wir würden Ihnen zunächst empfehlen, nur noch schriftlich per Brief mit DHL zu kommunizieren. Dann könnten Sie ausgedruckte Fotos beilegen. Wenn Sie den Brief als Einwurf-Einschreiben verschicken, haben Sie außerdem einen Nachweis, dass DHL Ihren Widerspruch erhalten hat.

Knackpunkt ist ja die Frage, ob Sie das Paket ausreichend gepolstert hatten oder nicht. Ein guter Anhaltspunkt für diese Beurteilug ist der Zustand der äußeren Paketverpackung. Bei einer unversehrten Außenverpackung und einem zerstörten Gegenstand im Paket muss von einer unzureichenden Innenpolsterung ausgegangen werden.

Bei einer zerstörten Außenverpackung (wie in Ihrem Fall) ist hingegen von einer Druckeinwirkung von außen auszugehen. Man müsste nun beurteilen, ob diese Druckeinwirkung ungewöhnlich groß war, so dass ein Fehlverhalten seitens DHL vorliegt. Als zweiten Faktor muss man die Stärke der Kartonverpackung berücksichtigen. Eine 30kg-Pfanne kann man beispielsweise nicht in einem Karton verschicken, der so dünne Außenwände wie ein Schuhkarton hat. Schauen Sie sich mal den Querschnitt der Kartonverpackung an und zählen die Anzahl der Wellen-Lagen. Je mehr Wellen, desto stabiler der Karton. Bei einem dreiwelligen Karton könnte man DHL vermutlich den Wind aus den Segeln nehmen, denn 3-welliger Karton ist sehr stabil. Siehe auch Schaubild auf: https://xpaket.de/reifen-verpackung/

Allerdings gibt es noch viele weitere Faktoren zu berücksichtigen. Wenn in dem Karton z.B. zu viel Freiraum gab (weil nicht alle Leerräume ausgepolstert waren), dann konnte die Pfanne beim Transport durch das Hin- und Herschütteln Fliehkräfte aufbauen. Die Fliehkraft kann die Kraft des Eigengewichts der Pfanne übersteigen und dadurch sogar eine stabile Verpackung aufreißen.

Allerdings schreiben Sie, dass die massive Pfanne deformiert wurde. Die Deformation kann nur dadurch verursacht worden sein, dass die Pfanne mit irgendeinem anderen schweren Gegenstand zusammengestoßen ist. Also z.B. beim Fallenlassen oder indem ein anderes schweres Paket auf die Pfanne gestellt wurde.

Sie könnten DHL androhen, dass Sie einen Verpackungsgutachter einschalten werden, der beurteilt, ob die Verpackung ausreichend war. Wenn der Gutachter Ihnen das bescheinigt, hätten Sie beste Chancen auf Schadenersatz. Allerdings kann auch das Gegenteil herauskommen, dann bleiben Sie auf den Gutachter-Kosten sitzen.

Eine preiswertere Möglichkeit, sich eine rechtliche Einschätzung des Falls einzuholen, bieten die Verbraucherzentralen. Dort können Sie entweder eine Filiale vor Ort aufsuchen oder sich telefonisch beraten lassen. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Durchhaltevermögen.

Hermes | 09346133560341und2Paket09346133560525

Beide Pakete sind äußerlich stark beschädigt.Der Paketbote sagte, da es Privatpakete sind,muß ich die Pakete annehmen.Er wollte mir keine Bescheinigung ausstellen,daß die Pakete beschädigt sind. Was kann ich jetzt machen. | Stefan Müller am 13.12.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Oh je.... Sie haben die Pakete tatsächlich angenommen. Aber was soll man auch tun, wenn einem der vermeintlich erfahrene Paketzusteller die Rechtslage erklärt. Dass er eiskalt gelogen hat, war ja nicht zu erwarten.

Eigentlich wollten Sie richtig handeln: die Annahme verweigern oder wenigstens eine Bescheinigung über die Beschädigungen erhalten.

Machen Sie bitte ein Gedächtnisprotokoll von dem Vorfall, indem Sie den Dialog mit dem Zusteller auf ein Blatt Papier schreiben (soweit Sie sich erinnern). Beschreiben Sie sicherheitshalber auch das Aussehen des Zustellers. Wobei der Zusteller auch über den Zustell-Scan ermittelt werden kann.

Das Gedächtnisprotokoll kann später in einer Auseinandersetzung mit Hermes wichtig werden, falls Hermes keinen Schadenersatz bezahlen will.

Machen Sie Beweisfotos von den Paketen. Also von außen und von innen (Inhalt + Polstermaterial). Werfen Sie nichts weg. Alles ist Beweismaterial.

Schicken Sie anschließend eine Schadenmeldung an Hermes. Formular hier: https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Hängen Sie an die E-Mail die Beweisfotos ran sowie Nachweise über den Wert des Paketinhalts.

Stellen Sie sich darauf ein, dass Hermes entweder keinen oder nur geringen Schadenersatz zahlen will. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken, so reagieren die Paketdienste fast immer.

Bedingt durch die Falschaussagen des Zustellers sollte sich Hermes in Ihrem Fall aber lieber nicht zu großspurig aufführen. Hätte der Zusteller eine richtige Auskunft gegeben, hätten Sie jetzt nicht den Ärger mit der Schadenabwicklung.

Weiterführende Ratgeber: https://www.paketda.de/recht/paket-beschaedigt.php

Und: Richtig reklamieren bei Paketdiensten

• Anonym antwortet: Sie hätten die Pakete gar nicht erst annehmen sollen wenn die sowieso schon von außen beschädigt sind

Hermes

Hallo am 12.10 kam das Paket von Hermes leer an. Ich habe eine Tasche über Ebay kleinanzeigen gekuaft, welches ich per Überweisung bezahlt habe. Bevor das Paket abgeschickt worden ist, hatte die Verkäuferin Fotos gemacht ( Paket) und mir zugesendet. Als ich das Paket erhielt, war es schon mit einem anderen Klebenband versehen und unten aufgerissen, der Inhalt war leer bis auf die 2 Geschenke der Abesenderin ( Haarspray+Ohrringe). daraufhin kontaktierte ich direkt herms und die Absenderin , habe ein Schadenformular ausgefüllt mit allen Angaben Fotos etc. Bis heute warte ich auf eine Rückersttatung von Hermes .Nach zahlreichen Telefonaten mit Hermes und versprechungen komme ich nicht weiter , mittlerweile kann ich die Absenderin ebenfalls nicht erreichen. Man sagte ( Hermes) dass man mit ihr in Kontakt ist und ich zur Polizei gehen soll. Nun stehe ich hier und weiß nicht wie ich weiter handeln soll. Bitte um Rat es geht um 415 Euro | Anonym am 21.11.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Paketdienste zahlen Schadenersatz üblicherweise an den Absender eines Pakets aus, weil das Vertragsverhältnis über den Pakettransport zwischen Absender und Paketdienst besteht. Deshalb hat man es als Empfänger grundsätzlich schwer, Schadenersatz geltend zu machen.

Gut ist immerhin, dass die Absenderin das Paket fotografiert hat. Wir würden auch empfehlen, dass Sie Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Polizei soll dann bei Hermes das Paketgewicht anfordern. Pakete werden automatisch gewogen, wenn sie erstmals in einem Paketzentrum bearbeitet werden. Anhand des Paketgewichts ließe sich feststellen, ob das Paket schon bestohlen war, als es im Hermes-Paketzentrum eintraf oder nicht. Auch das nachverklebte, andersartige Klebeband ist ein Beweisstück.

Hermes könnte argumentieren, dass sich das Paket unterwegs selbst geöffnet habe und der Inhalt deshalb rausgefallen ist. Allerdings wäre diese Argumentation unglaubwürdig, weil ja nur die große Tasche fehlt und nicht die 2 kleinen Geschenke. Es deutet also doch Einiges auf Diebstahl hin.

Versuchen Sie auch, den Kontakt mit der Verkäuferin wiederherzustellen.

Wenn Sie Hermes selbst unter Druck setzen wollen, könnten Sie ein Einwurf-Einschreiben an Hermes schicken und binnen 14 Tagen die Auszahlung von Schadenersatz fordern unter Berufung auf Paragraf 421 HGB. Demnach kann auch der Empfänger eines Pakets Ansprüche gegen einen Paketdienst geltend machen. Siehe https://dejure.org/gesetze/HGB/421.html

Konkrete Rechtsberatung erhalten Sie z.B. von einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

DPD | 01346812845425

Ich habe eine Abstellgenehmigung erteilt, finde das Paket mit einem - offensichtlichen - Transportschaden vor. Durch den Schaden ist etwas von dem Gerät abgebrochen, dieses Teil ist innerhalb der Plastikhülle an einer anderen Stelle - was in meinen Augen beweist dass das Paket nach der Beschädigung noch oftmals bewegt wurde. Auf jeden Fall kann solch eine Beschädigung nicht am Ablageort passiert sein. Nun weigert sich DPD für den Schaden aufzukommen. Ihr Schreiben dazu: Zur o.g. Sendung wurde uns eine Abstellgenehmigung erteilt, diese anbei. Hier wurde bestätigt, dass die Sendung ohne Quittierung abgestellt werden darf. Das Risiko bei Verlust oder Beschädigung trägt nach Abstellung der Vollmachtgeber. Die Bedingungen des Abstell-Okays wurden von Ihnen akzeptiert. Eine Regulierung über die Versicherung ist in diesem Fall nicht möglich, wir bitten um Ihr Verständnis. Verständnis habe ich keins, das Gerät hat 160 Euro gekostet, auch der Versender will sich an mir schadlos halten. Am Abstellort kann nichts passiert sein - ist Privatgelände auf dem Land, da geht keiner rein und wirft zum Spass Pakete rum um sie dann wieder ordentlich hinzustellen. Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort | Anonym am 16.11.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Die hier geschilderten Beweise für den von DPD verursachten Schaden müssen Sie bitte an DPD schicken (ggf. per Einwurf-Einschreiben). Und setzen Sie am besten eine Frist von 14 Tagen zur Auszahlung von Schadenersatz.

Wir vermuten, dass DPD weiterhin nicht zahlen wird. Dann könnten Sie überlegen, irgendwoher einen Gutachter zu bekommen, der Ihre Sendung untersucht und vielleicht bestätigen kann, dass der Schaden während des Transports eingetreten ist.

Dann gäbe es aber ein weiteres Problem: DPD könnte behaupten, dass der Transportschaden aufgrund einer unzureichenden Verpackung eingetreten ist. In diesem Fall müsste DPD ebenfalls nicht haften. Paketdienste argumentieren nach unserer Erfahrung sehr, sehr häufig mit unzureichender Verpackung.

Der von Ihnen beauftragte Gutachter sollte also gleichzeitig prüfen, ob die Verpackung für den Transport ausreichend stark war. Im Falle einer Beschädigung bei DPD wegen unzureichender Verpackung wäre der Absender haftbar.

Ihr Fall muss stark aus rechtlicher Sicht beurteilt werden. Wir bei Paketda können und dürfen jedoch keine Rechtsberatung im Einzelfall leisten. Diese erhalten Sie z.B. bei einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

DHL | JJD1405106572301

Hallo, mein Paket war vom 02.10. - 12.10. zu mir unterwegs... es wurde 6x falsch sortiert und immer wieder zurückgestellt... also auch 6x durch die Anlage usw. als es dann endlich ankam und ich es dann Abends in der Hand hatte, habe ich schon gesehen, dass es an der Seite einen Riss hatte und an einer Ecke stark verformt war.... der Inhalt (Kamera) ist beschädigt. Verpackt war diese mit Zeitungspapier und Luftpolsterfolie in einem weiteren Karton und dieser nochmals mit Papier und Luftpolsterkissen... also alles doppelt verpackt. Durch den Riss an der Seite ist sogar eines der Luftpolsterkissen ohne Luft gewesen, man sieht den Riss im Kissen... Der äußere Karton ist aus recht dicker Pappe und es erfordert schon einiges an Kraft, diesen einzudrücken - also muss etwas sehr schweres drauf gefallen sein oder der Karton aus großer Höhe runtergefallen sein... DHL sagt jetzt falsch verpackt.... Ich frage mich, wie man dann verpacken soll.... Was kann ich machen....? Danke. | Jens am 29.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Paketdienste argumentieren unserer Erfahrung nach sehr häufig mit einer angeblich unzureichenden Verpackung, weil sie dann keinen Schadenersatz bezahlen müssen. Als Kunde hat man es sehr schwer, dagegen zu argumentieren.

Sie könnten einen unabhängigen Verpackungsgutachter einschalten - oder DHL dies androhen, sofern DHL keinen Schadenersatz auszahlt.

Wir empfehlen, DHL ein Einwurf-Einschreiben zu schicken und darin eine letzt Frist von ca. 14 Tagen zu setzen, um Schadenersatz auszahlen.

Wenn DHL die Frist verstreichen lässt, könnten Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen, um Schadenersatz einzuklagen. Wenn DHL gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegt, kommt es zum Gerichtsverfahren, wo festgestellt wird, ob die Verpackung ausreichend war oder nicht. Sofern Sie als Kunde im Gerichtsverfahren unterliegen, bleiben Sie auf allen Kosten sitzen. Das ist das Risiko dabei. Deshalb scheuen viele Kunden auch eine gerichtliche Auseinandersetzung und die Paketdienste kommen mit ihrer Masche ungeschoren davon.

Bei Ihrem Paket ergibt sich ja anhand des Sendungsverlaufs die lange Irrfahrt und die überdurchschnittlich vielen Bearbeitungen in den Paketzentren. Man könnte argumentieren, dass kein normaler Kunde mit einer solchen Paket-Irrfahrt zu rechnen braucht und die Kartonverpackung in Ihrem Fall für einen normalen Transportweg ausreichend gut war.

Wichtig ist, die Verpackung nicht wegzuwerfen sondern als Beweismittel aufzubewahren.

Sie könnten auch die Stärke der Kartonverpackung ausmessen. Wenn es ein mindestens zweiwelliger Außenkarton ist, dann ist dieser für Pakettransport grundsätzlich geeignet. Es kommt außerdem auf das Gewicht des transportierten Gegenstands an. Aber eine Kamera wiegt ja nicht so viel. Siehe https://www.transpak.de/produkte/kartons-boxen-und-schachteln/wissenswertes-zu-faltkartons.html

Verbindliche Rechtsberatung erhalten Sie von einem Anwalt oder Verbraucherzentralen. Lesen Sie auch Richtig reklamieren bei Paketdiensten

UPS

Hallo ich habe mir bei Ebay einen PC gekauft und über UPS liefern lassen (Privatverkäufer). Das Paket sah äußerlich völlig in Ordnung aus wurde jedoch von einem Nachbarn angenommen. Jedoch ist der PC leider nun defekt und ließ sich nicht starten. Das Gestell des Gehäuses war verbogen, die Seitenteile des Gehäuses waren nicht mehr bündig und auch bei einer Verschraubung war etwas verbogen. Man könnte abnehmen das etwas sehr schweres auf dem Paket stand oder das das Paket sehr stark geschmissen wurde. Als ich mir das Paket noch einmal angeschaut habe könnte man schon sehen das das Paket ein wenig gestaucht wurde. Ich habe es zunächst den Versender gemeldet und auch er kann sich nichts anderes als einen Transportschaden vorstellen und konnte den PC auch nicht nach einer Rücksendung reparieren. Was kann ich tuen bzw. der Verkäufer um einen Transportschaden geltend zu machen? Er hat 2 Zeugen die das Paket mit verpackt und versendet haben und der PC in einen guten Zustand war. Ich habe ebenfalls einen Zeugen der bestätigen kann, dass der PC bei mir Defekt angekommen ist. Geliefert wurde vor einer Woche. Vielen Dank für eine mögliche Rückantwort. | Anonym am 25.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Ganz schwieriger Fall..... Bei einem äußerlich unbeschädigten Paket argumentieren Paketdienste nahezu immer mit einer unzureichenden Innenpolsterung des Pakets. Und dann würde der Paketdienst nicht haften.

Als Kunde muss man das Gegenteil beweisen können, also dass Außenverpackung und Innenpolsterung ausreichend stark waren. Der Paketdienst ist grundsätzlich in einer besseren Lage, weil er sagen kann: Ihr Paket wurde beschädigt, also war die Verpackung zu schlecht, denn sonst wäre es nicht beschädigt worden.

Was soll man als Kunde dagegen schon sagen? Man kann nur vermuten, dass etwas sehr Schweres auf dem Paket gestapelt wurde. Das wäre auch nicht unüblich, weil Pakete ja in Rollcontainern transportiert werden, wie man sie aus Supermärkten kennt. Und wenn Ihr Paket ganz unten im Rollcontainer lag, dann wurden vielleicht 5 andere Pakete obendrauf gestapelt. UPS wird argumentieren, dass ein Paket so eine Belastung aushalten muss.

Bei Privatverkäufen trägt der Empfänger das Transportrisiko laut Paragraf 447 BGB. Der Absender würde nur haften, wenn er zu schlecht verpackt hätte. Da läge die Beweispflicht ebenfalls bei Ihnen als Empfänger.

Wenn inzwischen schon eine Rücksendung stattgefunden hat, ist der ursprüngliche Transportschaden bestimmt schon länger als 7 Tage her. Viele Paketdienste haben eine Schadenmeldefrist von 7 Tagen und verweigern Schadenersatz, wenn der Schaden später gemeldet wird.

Der Absender sollte trotzdem eine Schadenmeldung bei UPS einreichen und mal gucken, was der UPS-Kundenservice zu der Angelegenheit sagt. Formular siehe hier: https://forwarding.ups-scs.com/documentcenter/cargoClaimForms/UPSSCS%20Customercargoclaim_GERMANY_GERMAN_April1_2009.pdf

Kontaktdaten von UPS hier: UPS Kontaktdaten

Hermes | 007629871023197

Sehr geehrte Damen und Herren, am 14. Oktober habe ich das Paket bekommen und die Ware, obwohl die vom Verkäufer sehr gut und ordentlich verpackt wurde, war leider beschädigt. Am gleichen Tag habe ich eine Paket-Schadensmeldung beim Hermes eingereicht, inkl. ausgefüllten Schadensmeldung-Formular und alle Bilder von der Sendung und der Ware. Bis jetzt am 24. Oktober, habe ich leider keine Antwort bekommen. Wie sieht es aus? Wie ist der aktuelle Stand? MfG | Alena D. am 24.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Paketda.de ist nur ein Verbraucherportal für allgemeine Fragen und nicht der Hermes-Kundenservice. Die Kontaktdaten von Hermes finden Sie hier: Hermes Kontaktdaten

Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass Paketdienste durchaus 2-3 Wochen zur Bearbeitung eines Schadenfalls brauchen. Und weitere 2-3 Wochen, bis der Schadenersatz ausgezahlt wird.

Paketdienste zahlen übrigens ungern Schadenersatz. Ein Vorgeschmack, was passieren könnte: Wenn Hermes anhand der Fotos feststellt, dass die äußere Kartonverpackung unbeschädigt ist und der Schaden nur im Inneren des Pakets aufgetreten ist, dann wird Hermes vermutlich mit einer unzureichenden Innenpolsterung des Pakets argumentieren. Hermes wäre dann nicht schadenersatzpflichtig. Als Kunde hat man es sehr schwer, das Gegenteil zu beweisen.

Haben Sie das Paket bzw. die Ware bei einer Privatperson gekauft oder bei einem Händler? Falls es ein Händler war, müsste dieser das Transportrisiko tragen und Sie brauchen sich mit Hermes gar nicht auseinandersetzen. Falls Privatkauf, greift diese Regelung leider nicht.

DHL | 963995230938

Da meine Sendung auf dem Transportweg beschädigt wurde habe ich eine Schadensanzeige und das Paket in einer Filiale der Deutschen Post abgegeben. Die Sendung wurde weitergeschickt und überprüft. Nach ein paar Tage habe eine Antwort bekommen, dass die entstandenen Schaden nicht erstatten werden können, weil die Verpackung reichte nicht aus, um den Inhalt sicher zu schützen Nach meiner Meinung ist die Verpackung doch ausreichend. Es handelt sich um eine Kindersitz und die Metalstruktur der Isofix wurde beschädigt. Es sollte ein sehr starker Schlag gewesen sein, um diese Struktur zu beschädigen. Wenn ich die Entscheidung von DHL nicht akzeptiere, was ist der beste Weg um die Erstattung zu verlangen? Ein Tag später habe ich die beschädigte Sendung in der gleichen Verpackung zu Hause bekommen und jetzt sind andere noch Teilen beschädigt!!! Wenn DHL behauptet dass die Verpackung nicht ausreichte, ist das klar das bei eine neue Sendung mehr Beschädigung passieren könnten. Sollte DHL die Sendung in einer besseren Verpackung mir schicken? Kann ich für diese Beschädigungen auch die Erstattung verlangen? | Ed am 16.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Puh, das ist ein sehr schwieriger Fall. Grundsätzlich schieben alle Paketdienste den Grund für Beschädigungen gern auf eine unzureichende Verpackung. Denn dann haften Paketdienste nicht. Und als Kunde hat man es sehr schwer, das Gegenteil zu beweisen.

Als Faustregel kann man sagen, dass am Karton eine äußere Druckeinwirkung (Schlag, Stoß, Delle, o.ä.) erkennbar sein sollte. Damit ließe sich beweisen, dass beim Transport eine außergewöhnliche Kraft aufs Paket eingewirkt hat.

Wenn der äußere Versandkarton hingegen unbeschädigt ist, und nur die Ware im Inneren des Kartons kaputt gegangen ist, dann deutet vieles auf eine unzureichende Innenverpackung hin. Weil es ja keine sichtbare Druckeinwirkung von außen gab. Pakete sollten so gut verpackt sein, dass sie auch Stürze aus 1 Meter oder 1,5 Meter überstehen.

Sie könnten Ihre Verpackung von einem unabhängigen Gutachter bewerten lassen. Googlen Sie nach "verpackungsgutachter". Allerdings ist das vermutlich sehr teuer.

Günstiger ist es, wenn Sie für eine erste rechtliche Einschätzung z.B. eine Verbraucherzentrale befragen. Siehe: Standorte von Verbraucherzentralen ... die gibt es in vielen Städten Deutschlands oder auch per Telefonberatung.

Sie müssen sich darauf einstellen, dass DHL freiwillig keinen Schadenersatz bezahlt. Aber je nachdem, wie gut Ihre Beweise für eine ausreichende Verpackung sind, lässt DHL sich vielleicht erweichen und zahlt aus Kulanz ein paar Euro.

DPD | 01546822138324

Es wurde mir eine Türzarge mit DPD-Paketdienst geliefert. Die Verpackung war äußerlich beschädigt, so öffnete ich in Anwesenheit des DPD-Fahrers die Verpackung und stellte fest, dass auch die Zarge beschädigt ist. Statt Unterschrift schrieb ich also "ware beschädigt" Der Fahrer löschte diesen Vermerk und verlangte Unterschrift. erst nach dem Unterschreiben kann man die Ware reklamieren meinte er. Darauf fotografierte ich die Beschädigung, Quittierte den Empfang und informierte über den Vorfall die DPD sowohl telefonisch als auch über die DPD Service Seite. Im telefonischen Gespräch wurde es mir erklärt. dass der Fahrer sich richtig verhalten hat. Schriftlich erfuhr ich, dass für die Reklamation der Versender zuständig ist. Nun wurde die Reklamation des Versenders abgelehnt, weil ich den Empfang Quittierte. Die Zeitspanne zwischen Empfang und meiner schriftlichen anfrage bei DPD betrug ca. 20 Minuten und ich habe zwei Zeugen, die den Vorgang beobachtet haben und bereit sind es zu bestätigen, dass ich wahrheitsgemäß den vorgang beschrieben habe. Ich wurde kaltschnauzig betrogen von DPD. Welche Möglichkeiten gibt es um Recht zu bekommen? Ich habe weder die Ware verpackt, noch transportiert, nun habe ich den Schaden zu tragen. Das ist unerträglich. Hinzu kommt, dasss die Länge des Paketes 215 cm größer ist, als die zulässige Länge von 175 cm (nach Versandbedingeugen der DPD) Hier möchte ich eindringlich davor warnen, sich auf Aussagen der DPD-Mitarbeiter zu verlassen. Ein Teil der Fahrer kommt aus anderen Kulturkreisen und das Gebot der Zuverlässigkeit und der Verbindlichkeit im Geschäftsleben seien diesen Menschen fremd. | Eugen Grzondziel am 14.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Ein schlimmer Fall, den Sie da schildern. Alle schieben die Verantwortung weg und wollen mit dem Schaden bloß nichts zu tun haben. Dabei haben Sie sich als Empfänger vorbildlich verhalten.

Haben Sie die Türzarge bei einem gewerblichen Verkäufer gekauft, also nicht bei einer Privatperson? Und sind Sie selbst Privatperson und haben die Türzarge nicht als Unternehmer gekauft? Dann sind Sie vom Verbraucherrecht geschützt. Der Verkäufer trägt das Transportrisiko und kann die Schuld nicht auf DPD abwälzen oder damit argumentieren, dass Sie die Unversehrtheit quittiert haben.

Mehr zur Rechtslage finden Sie unter http://blog-it-recht.de/2013/11/08/wer-traegt-das-transportrisiko-die-entscheidung-des-bgh-zu-versandrisiko-und-gefahruebergangsklauseln-allgemeinen-geschaeftsbedingungen/

Wir empfehlen Ihnen, ein Gedankenprotokoll zu machen. Also das Geschehene aufzuschreiben, so wie Sie es bereits hier bei Paketda getan haben. Ergänzen Sie zusätzlich die Uhrzeiten, zu denen Sie DPD bzw. den Verkäufer kontaktiert haben.

Das Gedankenprotokoll kann später mal nützlich sein, um nachzuweisen, dass Sie alles getan haben, um den Schaden sofort zu melden.

Es könnte eventuell nützlich sein, den Schaden nochmal schriftlich an DPD zu melden. Das Formular finden Sie hier: https://static.paketda.de/img/dpd-schadenformular.pdf ... Wobei die Meldefrist eigentlich 7 Tage nach Paketerhalt beträgt. Mit Ihrer Meldung binnen 20 Minuten haben Sie diese ja auch eingehalten.

Wir bei Paketda können und dürfen keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie z.B. bei einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

Hermes | 02283127001893

Guten Tag, leider kam der Inhalt eine Porzellandose beschädigt an. Haftet Hermes dafür ? Die Verpackung war meines Erachtens außen wie innen sehr stabel, das Paket war nicht beschädigt. Kann gerne Fotos davon schicken... | Irene Vogel am 13.10.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Vorab der Hinweis, dass Paketda.de nicht der Hermes-Kundenservice ist sondern ein allgemeines Verbraucherportal. Wir können den Fall deshalb nicht direkt für Sie lösen.

Wenn die Verpackung äußerlich unbeschädigt angekommen ist, spricht das i.d.R. für eine unzureichende Innenverpackung. Dann würde Hermes nicht haften. Wenn die äußere Verpackung eine Druckeinwirkung aufweist, könnte der Fall anders liegen. Allerdings finden Paketdienste häufig irgendwelche Gründe, um keinen Schadenersatz zu bezahlen.

Das Hermes-Schadenformular finden Sie hier: https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Bitte handeln Sie schnell, weil der Schaden binnen 7 Tagen nach Paketerhalt gemeldet werden muss. Problematisch ist, dass der Hermes-Kundenservice momentan wohl überlastet ist. Zumindest berichten uns das sehr viele Kunden.

DHL | JJD1405084863370

Ich habe ein Wiko-Smartphone im Wert von 209.- innerhalb der Garantiezeit als Paket an den Reparaturservice geschickt, sorgfältig und neutral verpackt. Der Reparaturservice teilte mir einige Tage später mit, dass das Paket leer angekommen sei, aber der Transport sei ja versichert. Ich schickte eine Schadensanzeige an DHL und das leere Paket wurde bei der Reparatur-Firma von DHL abgeholt. DHL lehnt es nun ab, dafür zu zu haften, ohne Begründung, nur "Der teilweise Verlust wurde nicht m durch uns oder einen unserer Partner verschuldet", trotz mehrerer Widersprüche meinerseits schriftlich, per Mail sowie telefonisch. Das Paket, bzw. was davon noch übrig ist, wurde mir jedoch auch nicht mehr zugeschickt, obwohl ich dies in der Schadensanzeige angekreuzt hatte. Was habe ich jetzt noch für Möglichkeiten? Eine Anzeige bei der Polizei? Vielen Dank im Voraus | Claudia am 30.09.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Paketdienste wiegen üblicherweise jedes Paket, wenn es erstmals in einem Paketzentrum bearbeitet wird. Anhand des Gewichts könnte man beweisen, dass Sie Ihr Paket nicht leer verschickt haben.

Ihnen muss es gelingen, an diese Daten aus der Gewichtsmessung heranzukommen. Unserer Erfahrung nach wird DHL die Daten nicht freiwillig aushändigen. Deshalb kann eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll sein.

Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt und bitten darum, dass die Polizei die Daten der Gewichtsmessung bei DHL anfordert. Die Polizei soll auch nach Fotos / Videoaufzeichnungen fragen, die ggf. während der automatischen Sortierung in den Paketzentren angefertigt wurden. Vielleicht lässt sich anhand von Fotos erkennen, dass das Paket unterwegs aufgeschnitten und mit andersartigem Klebeband wieder zugeklebt wurde.

Machen Sie einen Screenshot und Ausdruck der DHL-Sendungsverfolgung, weil die Daten dort vermutlich bald rausgelöscht werden.

Holen Sie sich ggf. auch rechtliche Unterstützung durch eine Verbraucherzentrale in Ihrer Nähe: Standorte von Verbraucherzentralen

DHL

Die Post hat mir ein beschädigtes Paket zurückgeschickt und behauptet jetzt ich hätte nicht richtig gepackt.Ich möchte mich bei der Post beschweren, denn jedes Teil wurde in extra stabile luftfolie mit dünner schäumung gerollt und mit Pappzwischenlagen versehen. | Bettina am 26.07.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Die von Ihnen beschriebene Verpackung scheint wirklich gut gewesen zu sein. Es kommt aber auch drauf an, welche Teile verschickt wurden. Beispiel: Für schwere Porzellanteller könnte Luftpolsterfolie nicht ausreichend gewesen sein, weil die Teller die Folie quasi durchdrücken und die Polsterwirkung dadurch verloren geht. Außerdem ist zu berücksichtigen, wie viel Spielraum die Teile in dem Paket hatten. Je mehr Freiraum im Paket war, desto stärker konnten die Teile hin- und herrutschen und sich gegenseitig beschädigen.

Als Faustregel kann man sagen: Wenn der Versandkarton äußerlich unbeschädigt angekommen ist, und nur der Inhalt beschädigt wurde, war die Innenverpackung unzureichend. Ist hingegen eine Beschädigung des Versandkartons erkennbar (z.B. stark eingedrückt), muss es eine Einwirkung von außen gegeben haben, die den Schaden ggf. verursacht hat.

Bitte lesen Sie zu diesem Thema unseren Ratgeber unter https://www.paketda.de/recht/paket-beschaedigt.php

Sofern Sie sich mit der Post nicht einig werden, könnten Sie in Erwägung ziehen, eine sog. Schlichtung bei der Bundesnetzagentur zu beantragen. Siehe https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Post/Verbraucher/Schlichtung/Schlichtung-node.html

Hermes | Sendungs-ID79159120100029

Ich habe 2 Pakete in OVP versendet. Ein Grafiktablett mit Standfuß waren die Inhalte. Beide Geräte sind Defekt angekommen. Paket mit Standfuß war stark beschädigt, Inhalt hatte einen Bruch an einem Metallgriff. Schaden wird erstattet. Paket mit dem Grafiktablett (der teurere Inhalt) hatte leichte Schrammen. Dennoch ist das Tablet defekt und der Schaden wird nicht erstattet. Grund, es ist kein defekt äußerlich erkennbar, somit habe ich es nicht ordnungsgemäß verpackt. Das Tablet ist genau so verpackt gewesen, als hätte es der Hersteller getan. Jede Schutzmaßnahme von Schaum bis Folie war wie Originalverpackt. Ich selbst habe es so mit einem anderen Paketdienst empfangen und das Paket war makellos. Hermes sagt mir, das die OVP, so wie der Hersteller seine Ware verkauft und versendet, nicht ausreichend verpackt ist. Beide Pakete, eines besonders, weisen Spuren auf, die auf eine eher raue Behandlung hindeuten. Also auf eine sehr respektlose Behandlung, trotz Aufschrift "handle with care". Trotzdem ist bei dem anderen Paket ein Metallteil geborsten in OVP! Unfassbar. Was kann man nun tun? | Niklas M. am 05.07.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Aufschriften mit Bitte zur sorgfältigen Behandlung des Pakets haben keine Wirkung, weil Pakete größtenteils automatisch sortiert werden.

Bei der Verpackung kommt es darauf an, ob sie eine geeignete Versandverpackung ist. Es gibt ja Verpackungskartons, die nur fürs Ladenregal hübsch aussehen, aber nicht stabil genug für den Paketversand sind.

Wenn der Hersteller das Produkt in genau dieser Verpackung ebenfalls verschickt hat (ohne zusätzliche Umverpackung), dann ist nach unserer Meinung anzunehmen, dass es eine geeignete Versandverpackung ist.

Sie können ein Schlichtungsverfahren bei der Bundesnetzagentur beantragen. Hermes nimmt daran teil. Ein unabhängiger Schlichter wird dann die Argumente von Ihnen und von Hermes abwägen und eine Empfehlung zur Einigung abgeben.

Mehr Infos unter https://www.paketda.de/news-jahresbericht-schlichtungsstelle-2016.html

Dort finden Sie auch den Link zum Beantragen des Schlichtungsverfahrens.

Paket zurück an Absender, weil Verpackung kaputt? Habe privat etwas gekauft. Paket laut Aussage des Verkäufers am Samstag Vormittag losgeschickt. Heute Vormittag (also Montag) ist das Paket schon wieder zurück beim Verkäufer. Der Karton sei beschädigt, kann sich der Verkäufer aber nicht erklären, das Paket sei auf jeden Fall unbeschädigt rausgegangen und wurde ja auch so angenommen. Den Anbieter weiß ich leider nicht, aber geht ein Paket standardmäßig an den Absender zurück nur weil der Karton während des Versands beschädigt wird? Und was ist mit den immerhin 16 Euro Versandkosten die ja für eine Leistung bezahlt wurden die eindeutig nicht erfüllt worden sind? | Anonym am 12.06.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Dem gesunden Menschenverstand zufolge haben Sie Recht: Wenn ein Paket vom Paketdienst beschädigt wurde, und es daraufhin an den Absender zurückgeht, müsste das Porto erstattet werden.

Der Paketdienst könnte argumentieren, dass der Absender eine zu schwache Verpackung gewählt hat und sie deshalb beschädigt wurde. In diesem Fall wäre der Paketdienst nicht haftbar. Für den Absender ist es sehr schwierig zu beweisen, dass die Verpackung ausreichend stabil war. Es sei denn, er hat z.B. ein brandneues Packset in der Filiale gekauft und dieses verwendet und kann einen entsprechenden Kaufbeleg nachweisen.

Paketdienste sind leider sehr einfallsreich, um Schadenersatz abzuwimmeln.

Der Absender sollte trotzdem versuchen, bei der Hotline des Paketdienstes zu reklamieren und das Porto zurückzufordern.

Bei Paketen von Privat an Privat trägt laut Paragraf 447 BGB der Empfänger das Transportrisiko (also Sie). Es sei denn, der Absender hat zu schlecht verpackt.

Die Lage ist nicht einfach.... Andererseits sind 16 Euro kein Kleinbetrag, den man so abhaken könnte.

Bitte lesen Sie folgenden Ratgeber, um verschiedene Beschwerde-Möglichkeiten beim Paketdienst kennenzulernen: Richtig reklamieren bei Paketdiensten

DPD | 01287004467256s%2F012870023922w

Dürfen Pakete ohne Abstellgenehmigung vor die Haustüre gestellt werden? Nach dem Klingeln war kein Zusteller mehr da. Muß der Zusteller das Paket wieder mitnehmen und eine Benachrichtigung im Briefkasten hinterlassen, wenn nicht geöffnet wird ? Es gab bei Paket Nr. 1 einen Sturz mit Körper- und Sachschaden. Verhandlung gegen DPD und AXA Haftpflichtvers. am 26.06. Amtsgericht Nagold. | Reinhold Quitschau am 05.06.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Ohne Abstellgenehmigung dürfen keine Pakete vor der Haustür abgestellt werden. Der Zusteller hätte das Paket bei Nachbarn abgeben können, in einem DPD-Paketshop oder er hätte es wieder mit zurück ins Lager nehmen müssen.

Eine Benachrichtigungskarte wäre notwendig gewesen, wenn das Paket in einem Paketshop oder beim Nachbarn gelandet wäre. Weil es keine Abstellgenehmigung gab, ist die Frage der Benachrichtigungskarte wohl eher zweitrangig.

Wenn die Sache vor Gericht geht, wird es dort ja geklärt. Hat DPD sein eigenes Fehlverhalten nicht eingesehen und es tatsächlich zum Rechtsstreit kommen lassen? Das ist ja bemerkswert.... Sie können uns gern über den Ausgang des Verfahrens informieren. Es wäre für andere Betroffene hilfreich zu wissen, welche Taktik DPD vor Gericht anwendet. Denn das Fehlverhalten von DPD ist nach Ihrer Schilderung recht eindeutig (keine Abstellgenehmigung vorhanden).

DHL | 963993898122

Wo bleibt mein Paket ? Das ist so groß und kann nicht verloren gegangen sein !!! | Josef Reiter am 23.05.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Verloren gegangen ist es nicht. Aber der letzte Status im Tracking besagt, dass Ihr Paket beschädigt wurde. Die sogenannte Nachverpackung dauert üblicherweise 1-3 Tage. Je länger es dauert, desto höher ist nach unserer Erfahrung das Risiko einer großen Beschädigung.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie äußerlich beschädigte nicht annehmen. Oder nur dann, wenn Ihnen der Zusteller die Schäden per Unterschrift quittiert. Oder wenn Sie das Paket im Beisein des Zustellers probeweise öffnen dürfen, um die Unversehrtheit des Inhalts zu prüfen.

Wenn es sich um ein Paket von Privat an Privat handelt (z.B. im Rahmen einer eBay-Auktion), trägt der Empfänger das Transportrisiko. Allerdings kann der Empfänger gegen den Absender Ansprüche geltend machen, falls der Absender zu schlecht verpackt hat.

Ob die Verpackung ausreichend gut war (oder eben nicht), prüft DHL im Rahmen einer Schadenanzeige. Dazu muss das Paket mit einer Schadenanzeige in einer Postfiliale abgegeben werden. Formular siehe hier https://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

Paketda.de ist nicht der DHL-Kundenservice sondern ein allgemeines Verbraucherportal. Die Kontaktdaten von DHL finden Sie hier: DHL Kontaktdaten

DHL | 594220309879

Hallo, das angegeben Paket war erst bei dei DHL(unter anderer Sendungsnummer) nicht mehr auffindbar. Nach 3 Wochen bekam ich die Nachricht (aufgrund des Nachforschungsauftrages) das es gefunden worden sei und an mich zurück gesendet wird. Heute habe ich das Paket abgeholt. Es wurde vermerkt, dass DHL das Paket geöffnet hat. Nun ist der Inhalt beschädigt, sodass das Gerät nicht mehr benutzt werden kann (Warenwert ca. 150€). Wer kommt nun für meinen Schaden auf? Vielen Dank für Ihre Antwort! | Anonym am 03.04.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Das stimmt, DHL darf das Polstermaterial nicht grundlos entfernen. Aber vielleicht hat sich das Paket während des Transports von selbst geöffnet (weil das Klebeband vielleicht zu schwach war) und das Polstermaterial ist von selbst aus dem Paket herausgefallen.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie sich DHL aus der Verantwortung ziehen kann. Sie brauchen entsprechende Gegenargumente, um DHL ein Verschulden nachzuweisen. Hilfreich wären z.B. Zeugen, die beweisen können, dass das Paket mit ausreichend Polstermaterial verschickt wurde.

• Anonym antwortet: Vielen Dank für Ihre Antwort!

Es geht ja im Kern darum, dass DHL mein Paket geöffnet hat und es nicht entsprechend wieder angemessen verpackt hat (Wo vorher Polsterung war, ist keine gewesen etc.)

Ich mein, es kann doch nicht sein, dass jemand Fremdes mein Paket öffnet, es nicht wiederordnungsgemäß verpackt und dann einfach sagen kann: "Pech"??


• Paketda-Redaktion antwortet: Sie müssen das Paket mitsamt dem beschädigten Inhalt wieder zur Postfiliale bringen und ein Schadenformular einreichen. Dann prüft DHL, ob Schadenersatz gezahlt wird oder nicht. Das hängt maßgeblich davon ab, ob DHL die Verpackung als ausreichend gut anerkennt (stabiler Karton, Füllmaterial, usw.).

Bei einer unzureichenden Verpackung haftet DHL nicht für Beschädigungen. Als Kunde hat man es erfahrungsgemäß schwer, nachzuweisen, dass die Verpackung ausreichend gut war. Für die Schuld von DHL kann eine äußerlich starke Beschädigung des Kartons sprechen. Sofern der Karton äußerlich nicht beschädigt ist, und nur der Inhalt beschädigt ist, ist das oft ein Indiz für eine unzureichende Innenpolsterung.

Bevor Sie das Paket wieder bei DHL abgeben, machen Sie Beweisfotos vom Karton (alle Seiten) sowie vom beschädigten Inhalt. Das Schadenformular finden Sie hier: http://www.paketda.de/logistik-paketversicherung.php#schadensformular

• Anonym antwortet: Achso, in diesem Fall bin ich Absender und Empfänger zugleich. Mit dem Vermerk "bearbeitet durch DHL".

GLS | 80894476594

Hallo,ich habe über Fa.PET eine Transportvermittlung 4 Kompletträder versenden wollen.Auf der Homepage von PET wurde gezeigt wie man die Räder verpacken sollte.Vorne und hinten mit Karton abdecken und mehrmal über kreuz mit Packetband sichern.Die Fa.PET nutzt übrigens die Spedition von GLS.Habe dem Empfänger vor dem Versand noch die Bilder geschickt.Als der Empfänger die Räder entgegen nehmen wollte,hat er an zwei Rädern gesehen das jeweils ein Loch im Karton ist.Er hat den Karton etwas entfernt und gesehen das die zwei Felgen beschädigt sind und die Annahme verweigert.Er hat mir gleich angerufen und Bilder vom Transportschaden geschickt.Weder PET noch die GSL lehnen ab.Die Räder sind nun wieder unterwegs zu mir. Mfg.D.Hummel | Anonym am 28.02.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: In den AGB von PET ist unter 5.3 beschrieben, dass "die versendeten Güter den zu erwartenden Transportbelastungen entsprechend mit einer beanspruchungsgerechten und auf das zu verschickende Gut abgestimmten Innen- und Außenverpackung" verpackt werden müssen.

In Ihrem Fall ist also die Kernfrage, ob die von Ihnen gewählte Verpackung "beanspruchungsgerecht" war, also ob der Karton z.B. dick genug war.

Ob man die Anleitung zum Räderverpackung von der PET-Homepage in die AGB mit einbeziehen kann, wissen wir nicht. Machen Sie sicherheitshalber einen Screenshot oder Ausdruck von der Anleitung. Zusammen mit Ihren Fotos könnte man im Falle eines Gerichtsverfahrens beweisen, dass Sie sich an die PET-Anleitung gehalten haben.

Wenn die Räder wieder zu Ihnen zurückkommen, machen Sie erneut Fotos - im verpackten und ggf. im unverpackten Zustand, sofern Sie die Verpackung entfernen. Werfen Sie die Verpackung jedoch nicht weg, weil es Beweismittel sind.

Ihr Fall muss stark aus rechtlicher Sicht beurteilt werden. Wir bei Paketda können und dürfen jedoch keine Rechtsberatung leisten. Diese erhalten Sie z.B. bei einer Verbraucherzentrale vor Ort oder telefonisch. Siehe Standorte von Verbraucherzentralen

Eine gute Anlaufstelle für eine erste rechtliche Einschätzung ist nach unserer Meinung auch das Portal frag-einen-anwalt.de Nutzen Sie dort die Suchfunktion. Häufig gibt es bereits Fragestellungen anderer Nutzer zu ähnlich gelagerten Fällen.

Falls es sich um einen Räderverkauf von Privat an Privat gehandelt hat, trägt gemäß https://dejure.org/gesetze/BGB/447.html übrigens der Käufer das Transportrisiko. Vorausgesetzt, dass Sie als Verkäufer gut verpackt haben.

GLS | 71840357655

Am 7.Februar GLS hatte bei meinem Nachbarn für mich Felgen in Karton geliefert. Ich kam um ca. 15 Uhr nach hause und machte mit großen Freude die Pakete auf. Leider mit riesiger Enttäuschung habe direkt bei GLS angerufen. Die Mitarbeiterin hat mir gesagt das Versender denn schaden melden muss. Habe im Bilder gesendet und mail geschrieben. Die GLS will denn schaden nicht übernehmen. Begründung; Mit Annahme und Unterschrift von meinem Nachbarn haftet GLS nicht mehr. Obwohl keine Schäden von aussen stellen können wie sollte man wissen das eine Beschädigung da ist. Lieber GLS wo zu sind die Pakete Versichert? Welche Nachbar der Paket annimmt macht die Paket auf? Also Die felgen sind mit Bilder von Versender bevor die gesendet sind und von mir nach ihren Lieferung Belegbar. Ich bin richtig enttäuscht.!!!!! Ich hoffe ihr kommt auf Vernunft und regelt denn schaden. mfg | Bülent am 15.02.2017 |

• Paketda-Redaktion antwortet: Paketda ist nicht der Kundenservice von GLS sondern ein allgemeines Verbraucherportal. Deshalb können wir auch nur allgemeine Tipps geben. Wenn die Verpackung äußerlich unbeschädigt war, handelt es sich um einen verdeckten Transportschaden. Solche Schäden kann man bei Paketannahme tatsächlich nicht bemerken, deshalb sieht das Gesetz eine Meldefrist für solche Schäden von 7 Tagen ab Paketzustellung vor (Paragraf 438 HGB). Die Aussage der GLS-Mitarbeiterin ist also nicht ganz korrekt gewesen.

Haben Sie die Felgen bei einer Privatperson gekauft oder bei einem Händler? Wenn es ein Händler war, haben Sie aufgrund des Verbraucherrechts die besseren Karten. Denn der Händler haftet für das Verschulden von GLS. Sie als Kunde müssen sich mit GLS nicht auseinandersetzen sondern direkt beim Händler reklamieren. Hinzu kommt: Eine äußerlich unbeschädigte Verpackung deutet auf eine unzureichende Innenverpackung hin. Der Absender hat vielleicht schlechtes Verpackungsmaterial benutzt. Auch in diesem Fall wäre GLS nicht haftbar, aber der Händler.

Falls der Absender eine Privatperson ist, bitte nochmal im Paketda-Forum melden, dann schreiben wir dazu noch Ratschläge. Bitte keinesfalls die Verpackung wegwerfen sondern zu Beweiszwecken aufheben, bis der Fall geklärt ist. Rechtliche Beratung erhalten Sie z.B. von einer Verbraucherzentrale: Standorte von Verbraucherzentralen oder unter www.paket-ärger.de



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