Posts by suchender

    @steelcroissant

    In der Praxis habe ich fallweise solche Fälle.

    Manchmal Messfehler (Größe/Gewicht/Produkt) von der Post, manchmal eigene Fehler.


    In solchen Fällen bin ich dann zur Postfiliale und habe das mit Verweis auf die Postnachricht auf der Sendung (die kann man ja, wenn wir vom selben sprechen, so abreißen, dass noch ein Stück - quasi als "Nachweis" - auf der Postsendung verbleibt) nochmals übergeben.

    Wurde dann angenommen und zugestellt.


    Inwieweit diese Vorgangsweise so gedacht ist, oder ob ich hier - mit mehr oder weniger Glück - durchs Raster gefallen bin, kann ich nicth sagen.

    19,49 ist der Filialpreise eines DHL-Pakets mit 5kg in die EU.


    Deswegen 19,49 Nachforschung, weil das Päckchen - im Unterschied zu einer Porto-Unterfrankierung innerhalb des Briefspektrums - nicht angerechnet wird.


    Evtl gut gemeint, aber etwas verwirrend formuliert.

    Möglicherweise könnte man es einfacher durchschauen, wenn dort stehen würde: "Päckchen nur 2 kg ist nicht möglich ... kaufen Sie daher ein Paket für 19,49".


    Kann man an der Sendung irgendwie die 45 Gramm einsparen? Zum Beispiel in dem man einen unwesentlichen Bestandteil des Kartons entfernt oder Füllmaterial verringert. Dann stehen die Chancen relativ gut dass es nochmals angenommen wird.


    Ansonsten: Vorher wiegen, erspart Kummer und Sorgen.

    Bekommt eine Postagentur Vergütung für die Annahme von Sendungen bei denen sie weder die Frankatur verkaufe, noch ein Scan bei der Annahme nötig ist?


    Daher z.B.:

    - vorfrankierte Briefe (ohne Zusatzleistung für die ein Scan nötig wäre)

    - Antwort-Sendungen

    - Warenpost National/International (diese werden erst nachträglich im Briefzentrum gescannt)


    Gibt es hier irgendeine Vergütung für den Betreiber, zumindest auf Gewichtsbasis, wenn schon nicht nach Stück?

    Oder werden diese Leistungen alle durch das Grundpauschale komplett abgedeckt?

    Gibt es bei einem Paketdienst in Deutschland, ganz egal welcher, die Möglichkeit, ein Inlands-Paketlabel mit Sendungsnummer zu erhalten, dieses jedoch erst bei der tatsächlichen Aufgabe (z.B. im Paketshop) zu bezahlen?


    Ob man das Label online generiert, oder ob es bloß ein Papiervordruck ist, wäre egal. Wichtig ist, dass man die Sendungsnummer bereits vor der Zahlungs des Labels erhält.


    PS: Bei Hermes scheint es die Option "Barzahlung bei Paketübergabe" beim Onlinepaketschein tatsächlich zu geben, jedoch habe ich noch nicht getestet ob das Label sofort die Sendungsnummer beinhaltet, oder ob diese erst im Paketshop ergänzt wird.


    Freue mich über sachdienliche Hinweise.

    Wir haben einen Versandvertrag mit GLS, jedoch sind in einzelnen Fällen (sehr kleine Pakete) die Tarife von GLS-ONE teils besser als über den Versandvertrag. Das würde ich daher gerne ergänzend nutzen.


    Mit unserem GLS-Abholfahrer habe ich gesprochen. Dem ist es egal welche Pakete er mitnimmt (er scannt die Pakete ohnehin nicht).


    Aber was ich mich frage: Spricht irgendwas dagegen wenn ein GLS-ONE-Paket seinen Erstscan erst im GLS-HUB erhält, und nicht in einem GLS-Paketshop?

    Denn wenn ich einen Umweg über einen GLS-Paketshop machen muß, wäre das ungünstig.


    Gefühlsmäßig hätte ich gemeint dass es klappen müsste (für GLS sogar ein Vorteil, denn die ersparen sich die Provision für den Paketshop), aber wie schaut es in der Praxis aus?


    (Dass ich in diesem Fall keinen Einlieferungsbeleg bekommen würde ist klar, aber egal)

    Bei der österr. Post kann für einer Sendung ins Nicht-EU-Ausland die Zollerklärung vorab online vorbereitet werden.


    Dieser Datensatz erhält dann eine Nummer: z.B. ZOCH2307XXXXXXX = ZO=Zoll, CH=Schweiz, 23=Jahr, 07=Monat, XXXXXXX=vermutlich laufende Nummer oder ähnliches


    Gibt man innerhalb von 14 Tagen auf einem Postamt eine Sendung auf, teilt man dem Mitarbeiter diese Nummer mit, und die vorab eingegebenen Zolldaten werden dann dieser Sendung zugeordnet (der Mitarbeiter druckt dann das fertige CN23 aus).


    Habe ich bei Paketen schon öfters problemlos durchlaufen.


    Jetzt wollte ich das mit Briefen (ggf mit Einschreiben) machen: Hier bekam der Postmitarbeiter im Sendungserstellungprozess zwar auch eine entsprechende Hinweismaske, aber der Zoll-Datensatz konnte irgendwie nicht eingegeben werden.

    Post-Mitarbeiter ist ratlos und weiß nicht weiter.


    Habe dann das Post-Kundenservice angerufen. Nach längerer Rücksprache mit einem "Spezialisten" soll dieses Prozedere defintiv auch mit Briefen möglich sein, jedoch weiß man dort nicht, was der Post-Mitarbeiter dafür konkret machen muß.


    Hat hier jemand damit Erfahrung wie das funktioniert?


    Auf der entsprechenden Website sind sowohl Briefe als auch Pakete angesprochen: https://www.post.at/p/c/formulare-zollversand

    Zusätzlich kommt im Tarif-Konfigurator sogar beim 20-Gramm-Standard-Brief der Hinweis dass man dafür - falls Ware enthalten ist - eine Zollerklärung online vorbereiten soll.

    Es spricht daher alles dafür dass dieses Prozedere durchaus auch für Briefe vorgesehen ist.

    Theoretisch müsste auch Einschreiben Einwurf gehen, probiert habe ich das aber noch nicht.


    Es müsste die Varianten "Einwurf" und "Übergabe" möglich sein,

    nicht jedoch die Einschreibe-Varianten "Eigenhändig" und "Rückschein".


    Q: Diverse Quellen im Internet, wenn man die deutlich überwiegenden "Mehrheitsmeinungen" annimmt, u.a. auch hier: https://www.paketda.de/verschicken/einschreiben.html


    Problem ist halt, dass in diesem Zusammenhang manche Prozess nie 100% einheitlich durchgeführt werden.

    Beispielsweise sind Standardbrief und Kompaktbrief offziell nicht für den Versand an eine Packstation erlaubt.

    In der Praxis funktioniert es aber trotzdem oft.


    Hier es es halt dann blöd, wenn man aufgrund eines einzelnen positiven Ereignisses sagt: "Kompaktbrief an PS funktioniert".


    Denn wenn man 10 Kompaktbriefe sendet und nur 8 werden an die PS zugestellt, 2 jedoch zurückgesendet (da sich 2 der 10 Briefträger an die Vorschriften gehalten haben) dann ist es in der Praxis trotzdem ein weitgehend untaugliches Prozedere.

    Paketda


    Da haben wir eh beide die exakt selben Gedankengänge.

    Die übliche DP-Prozesslogik läßt ja nicht wirklich einen anderen Schluß zu.


    Falls Mitposter hier sind die das tätsächlich in der Praxis schon öfters genutzt haben, freue ich mich auf eine Bestätigung.

    1. Kann man einen PRIO-Großbrief an eine PACKSTATION senden?


    Eigentlich sagt die Post: "... Groß- und Maxibriefe ohne Zusatzleistungen"
    Aber realistisch gesehen sehe ich keinen Grund warum ein PRIO-Label hier schädlich sein sollte, denn hier wird bei der Zustellung ohnehin nichts mehr gescannt etc.

    (vermutlich bezieht sich "ohne Zusatzleistungen" auf Einschreiben etc. die tatsächlich bei Packstationen problematisch wären)


    2. Welchen Sendungsstatus bekommt ein PRIO-Großbrief am Abend des Tages, an dem er in die PACKSTATION eingelegt wurde, daher für die Abholung durch den Empfänger bereitliegt?


    Vermutlich den auch sonst üblichen Statsus "Die Sendung wurde am XX.XX.2023 zugestellt."?

    Oder gibt es hier wider erwarten irgendeinen anderen Status?

    Und/oder gibt es bei der tatsächlichen Abholung aus der Packstation dann nochmals ein Status-Update? Ich vermute mal nicht, aber lasse mich gerne eines besseren belehren :)

    Am 1.7.2023 erhöht DHL die Preise für die viele Paketvarianten.


    Werden die Sparsets dann auch gleichzeitig teurer, oder sind diese davon unabhängig eingepreist und werden erst zu einen späteren Zeitpunkt teurer?


    Es gibt von DHL eine Liste in der Preisänderungen verzeichnet sind:

    https://www.dpdhl.com/content/…national-zum-01072023.pdf
    In dieser Liste sind zwar KEINE Preisänderungn von Sparsets angekündigt, aber ich bin mir nicht sicher ob diese möglicherweise gar nicht separat angekündigt werden.


    Vielleicht hat jemand zumindest Erfahrung wie das bei früheren Preiserhöhungen war?


    Konkret geht es um: 5 kg - Paket EU - 100 Stück für EUR 1.199,00

    Ich hatte im Hinterkopf dass Internetmarken nicht mit anderen Internetmarken, bzw. nur mit Internetmarken-Ergänzungswerten (5 Cent u.s.w.), kombiniert werden dürfen.


    Auch in der Internetmarken AGB steht dazu bloß:


    "vertragswidrige Nutzung ... mit anderen Frankierarten, z.B. Postwertzeichen, auf einer Sendung kombiniert und eingeliefert (Verbot der Mischfrankatur)"


    Da hatte ich wohl fälschlicherweise etwas angenommen... denn eine Kombination mehrere Internetmarken scheint damit eher nicht vertragswidrig zu sein.


    Mischfrankatur scheint hier tatsächlich nur die Kombination von z.B. klassicher Briefmarke und Internetmarke zu meinen.

    Aber eine BüWa mit Internetmarken für Postkarten/Großbrief zu frankieren scheint halt schon grenzwertig. Ist die Frage ob das im großen Stil problemlos klappt.

    Wenn dann immer wieder Sendungen dabei sind, die sich deswegen verzögern ist das auch wenig hilfreich.


    Schade dass es keine 1 Cent Ergänzungsmarken gibt. Dann könnte ich mit diesen 1-Cent-Marken wohl meine BüWa-Sendungen mit einer Basis-Sendungsverfolgung ausstatten (denn 1,95er Internetmarken haben keine Basis-Sendungsverfolung).

    Mit 5 Cent ist mir das schon wieder zu teuer.

    Alle Tageszeitungen haben mit erheblichen Auflagenrückgängen zu kämpfen.

    Manche Branchenexperten gehen davon aus das die letzte GEDRUCKTE Tageszeitung im Jahr 2033 erscheinen wird.


    Viele Zustellformen werden schon vorher zusammenbrechen: Aufgrund der sinkenden Abonnenten-Zahl lassen sich die Zustellnetze immer schwieriger betreiben. Und durch die sinkenden Zustellqualität werden Abos noch häufiger gekündigt, wodurch eine qualitative Zustellung noch schwieriger wird.

    Ein Teufelskreis der bereits begonnen hat und an Fahrt aufnehmen wird.


    Ich habe da gestern eine interessante Fachsendung gehört, war zwar auf Österreich bezogen, wird aber auch für DE ähnlich gelten:


    Die Eigenzustellung wird immer schwieriger, da aufgrund der geringeren Mengen die Stückkosten immer höher werden (abgesehen davon dass immer schwieriger Personal zu finden ist).

    Und die Zustellung per Post ist in den letzten Jahren MASSIV teurer geworden, da die Zeitungszustellung keine Infrastrukturleistung mehr darstellt, sondern ein eigenes Profitcenter.


    Außerdem beginnen die Post-Zustelltouren heute oft erst um 8 oder 9 Uhr und enden somit erst um ca. 16 oder 17 Uhr.


    Wohnt man daher am Ende der Zustelltour bekommt man die (gestrige) Zeitung im ungünstigsten Fall erst um 17 Uhr.

    Und in der Realität verzögert sich in ca. 5% der Fälle die Zustellung um mindestens einen Tag.

    Dann kommt die Zeitung vom Montag daher überhaupt erst am Mittwoch.


    Ob es gefällt oder nicht: Die gedruckte Kaufzeitung steht kurz vor ihrem Tod.

    Ja, für Kleinversender-Vertragskunden gibt es Standardpreislisten mit Mengenstaffel. Für Paket, für Warenpost, für Warenpost-International. Man ist zwar am Papier Vertragskunde, wird aber bloß nach Standardschema vom Callcenter administriert.

    Hier ist man als Kunde faktisch nur eine Nummer, kaum anders als ein Privatkunde der sich online Porto kauft.


    Erst wenn man in Richtung der Höchstmengen dieser Standardpreislisten kommt wird man "richtiger" Vertragskunde, daher mit individueller Betreuung, Verhandlungsmöglichkeit etc.

    Echt so, ausschließlich GLS gönnt 750€

    Es geht mir hier nicht unbedingt um den konkreten Betrag.


    Genauso gibt es auch niedrigere Haftungssummen: Zum Beispiel nur 25 Euro bei DP-Einschreiben.


    Die 500 Euro bei DHL sind kein Naturgesetz. GLS hat halt eine höhere Summe festgelegt.


    Mein Einwand bezieht sich viel mehr darauf dass diese Haftungssummen meist seit vielen Jahren (oder gar Jahrzehnten) nicht angepasst wurden, daher die Haftung aufgrund von Inflation und Kaufkraftverlust von Jahr zu Jahr immer weniger Wert wird.


    Und das obwohl die Paketpreise laufend erhöht werden.

    Man kann hier damit argumentieren dass man immer weniger für den Paketpreis bekommt.


    Wenn man z.B. im Jahr 2021 6 Euro für ein Paket bezahlt, und im Jahr 2023 6,80 Euro, dann sollte man erwarten können dass nicht nur der Versandpreis kaufkraftgesichert wurde, sondern auch die Haftung wertgesicht wird. Und das ist momentan offensichtlich weitgehend nicht der Fall.

    Ein Thema, bei dem es mich wundert dass dieses noch nie medial und/oder regulatorisch aufgegriffen wurde (zumindest habe ich es nicht mitbekommen):


    Paketdienste (DHL...), aber auch z.B. die Deutsche Post (Einschreiben) haften bekanntlich z.B. im Verlustfall bis zu einer bestimmten Höchstgrenze.

    Bei DHL sind das beispielsweise 500 Euro. Bei den anderen Paketdiensten sind die Summen ähnlich. Bei Post/Einschreiben sind es oft 20 oder 25 Euro.


    Zum Beispiel bei DHL gelten diese 500 Euro schon seit ... ich weiß gar nicht wie lange, aber es muß schon seit vielen Jahren unverändert sein, denn ich kenne es nicht anders.

    Laut Wikipedia dürfte zumindest schon 2008 auch diese Summe gegolten haben.

    Ein altes Schnipsel aus D-Mark-Zeiten habe ich noch entdeckt, damals dürften es wohl 1.000 Mark gewesen sein. Falls das stimmt, würde die 500 Euro somit schon seit über 20 Jahre gelten, denn 1000 Mark entsprechen etwa 500 Euro.


    Falls das seit 2008 gilt, wäre das aufgrund der Inflation real eine Senkung der Haftung von rund 25%.

    Falls es schon vor der Euro-Einführung 1.000 Mark waren, wäre es sogar eine Senkung von rund 40%.

    Bei der momentan sehr hohen Inflation wäre es alleine in einem Jahr eine Senkung von weiteren rund 10%!

    (Um das abschließend beurteilen zu können, bräuchte man ein paar historische Daten)


    Da die Paketdienste die Paketpreise laufend anheben, in etwa um die Höhe der Inflation (eher sogar mehr), wäre es eigentlich logisch dass auch die Haftungssummen jährlich, oder zumindest alle paar Jahre, um einen entsprechenden Betrag anzuheben, bloß um eine Wertsicherung zu erhalten.

    Aber hier tut sich scheinbar überhaupt nichts.


    Es ist anzunehmen dass die Inhalte heutzutage viel öfters die Haftungssumme überschreiten als früher.

    Denn waren vor 10 oder 20 Jahren 500 Euro noch sehr viel Geld, sind heute 500 Euro ungleich weniger Wert und somit viel einfacher mit Paketinhalten erreichbar.

    Von daher sinken für diese Dienste von Jahr zu Jahr die Entschädigungssummen immer weiter, da immer öfters die Wertgrenzen überschritten werden.


    Hier passt daher das Verhältnis zwischen laufender Paketpreiserhöhungen auf der einen Seite, aber faktisch immer niedrigerer Haftungssumme, überhaupt nicht.