Hermes/Borderguru - Sendung in die USA

  • Hey zusammen,


    vermutlich ist es noch zu früh um sich wirklich Sorgen zu machen, allerdings steigt der Blutdruck von Stunde zu Stunde mehr und die Sorgenfalten werden zunehmend größer, nachdem ich die Rezensionen von Borderguru gelesen habe.


    Hier zum Verlauf:

    25.12 Paketlabel gedruckt

    27.12 Paket bei Hermes abgegeben

    28.12 letztes Lebenszeichen


    Ja, es waren ein Wochenende und die Feiertage dazwischen. Vermutlich ist die Personallage auch Urlaubs- und krankheitsbedingt sehr dünn und das Paketaufkommen groß, allerdings beunruhigt es mich dass einfach gar nichts passiert. So nun zu meinen Fragen:


    - Ist das alles noch im Zeitraum?

    - Wo sollte sich mein Paket aktuell befinden? Im Transitbereich oder muss es erst nach Belgien für BPost?

    - Gibt es noch andere gute Trackingseiten als Parcelapp und Borderguru selbst?

    - Ab wann wird es bedenklich?


    Hier die Sendungsnummer:

    H1000140016170401044


    Danke schon mal an alle, die mich vielleicht beruhigen können.


    Beim Paket handelt es sich um ein Trikot-Unikat, dass mit einem Sammler in Amerika getauscht wird. Seins ist schon auf dem Weg zu mir..

  • Mittlerweile gab es ein Lebenszeichen:


    Die Retoure wurde in Graben (Augsburg) sortiert und weiterversandt


    Es kann passieren, dass sich die Sendungsverfolgung nach Ankunft in Belgien eine Zeit lange nicht ändert. Das ist normal. Ab 1-2 Wochen ohne Scan könnte man anfangen bedenken zu bekommen. Evtl. ist nachdem die Sendung in den USA angekommen ist eine Verfolgung über folgende Sendungsnummer möglich:


    In diesem Fall hätte ich auch nicht mit Hermes Borderguru versendet, da ein direkter Expressversand in die USA inkl. Abholung nur 5€ mehr gekostet hätte (ich habe mit 1kg und 35cm*25cm*10cm gerechnet) (über Jumingo). Hermes Borderguru Pakete sind zwar auch EMS also Express Sendungen, aber davor werden sie normal von Hermes nach Belgien transportiert. Somit sind die Borderguru Sendungen viel länger als z.B. UPS Express Sendungen unterwegs. Durch den längeren und komplizierten Weg kann dann auch mehr schief gehen.

  • Hallo Tuxus,


    vielen Dank für deine Antwort!


    Ja, ich vorhin glücklicherweise auch gesehen, dass das Paket noch lebt.


    D.h. das Paket wandert jetzt von Augsburg nach Mainz (so habe ich das irgendwo gelesen?) und dann nach Belgien und von da in die USA?

    Den unteren Sendungscode habe ich mir bereits abgespeichert! Das ist, wie ich herausgefunden habe, der von BPost.

    Dann wird das Paket locker noch mindestens 10 Tage unterwegs sein?


    Nächstes Mal werde ich auch nicht mehr Hermes nehmen. Ich hatte vorher DHL verwendet, das war okay, aber auch doppelt so teuer.

    Was ist denn deiner Meinung nach dann die sicherste und beste Lösung? UPS Express?


    Ich werde zukünftig noch mehr versenden.

  • Ja, das Paket geht nun erstmal nach Belgien.


    Die Transportzeit ist aufgrund der Feiertage und der hohen Paketmengen um die Weihnachtszeit herum normal. Das gilt auch für nach Weihnachten (viele Retouren und Einlösungen von Geschenkgutscheinen und Geldgeschenken.)


    Die gleiche Sendungsnummer von Landmark (Tochtergesellschaft von bpost) wurde übrigens merkwürdigerweise erst im November schon einmal vergeben, siehe hier: https://track.landmarkglobal.com/?search=LTN132786471N1


    Es wird noch eine neue, dritte Sendungsnummer geben, entweder für EMS oder für DHL eCommerce.


    Hermes Borderguru Sendungen in die USA sind nicht immer EMS Pakete, sondern manchmal auch DHL eCommerce Pakete, die dann allerdings auch durch Landmark abgewickelt werden.


    Bitte für Hermes Borderguru Pakete nicht die normale Sendungsverfolgung von Hermes benutzen, da die Informationen dort nicht vollständig sind und auch falsche Aussagekraft haben, sondern nur die von Hermes Borderguru. Entweder https://tracking.borderguru.com/id/H1000140016170401044, oder noch etwas ausführlicher diese: https://weltweit.borderguru.co…angen/sendungsverfolgung/


    Später dann auch verfolgbar auf http://www.usps.com bei Sendungen in die USA.


    Bezüglich Portokostenvergleich schon mal auf https://www.paketda.de/paket-preis-rechner.php geschaut?


    Wenn das Paket nur 1 kg war, wäre DHL Päckchen günstiger als Hermes gewesen, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die Sendung unter 2 kg wiegt? Oder war die Versicherung von 50 EUR für versichertes Päckchen nicht ausreichend?


    Bei Versicherung überlege ich mir immer, wenn man öfters Sendungen verschickt: Muss wirklich alles versichert sein? Wie viele Pakete kommen wirklich weg? Wieviel spare ich wenn ich bei der Versicherung spare? Und wenn vielleicht 1 Paket von 10 wegkommt, dann hätte ich oftmals schon mehr an der Versicherung gespart, als der Verlust einer Sendung mich kosten würde. Verlustrate von Auslandssendungen war bei mir immer weit unter 1% aller Sendungen über die Jahrzehnte betrachtet.


    Was sind denn Abmessungen und Gewicht des Pakets?


    Es gibt auch noch andere Versendungsformen in die USA, teilweise sehr viel günstiger, die nicht so bekannt sind.

    Da kann ich nochmal schauen, wenn ich Abmessungen und Gewicht kenne.

  • Jetzt heißt es seit eben:

    The order has been received at logistics center. (DE)


    Wird das nochmal in Deutschland umsortiert? Ich dachte es geht von Mainz direkt nach Belgien. Auf der deutschen Borderguru-Seite wird mir das aber gar nicht angezeigt. Da ist der Stand noch der vom 05.01.


    Kann es sein, dass du die falsche LTN hattest? Bei mir müsste es diese sein:

    LTN281636894N1


    Ja genau, es lag tatsächlich an der Versicherung. Der Wert ist relativ hoch und die Differenz zu den 50€ war mir einfach zu groß. Wenn’s nur um 20-30€ geht die den Wert übersteigen, bin ich da ganz deiner Meinung, aber da war mir die höhere Versicherung wichtig.


    Die Abmessung war glaube 30-40cmx20x15 und ca. 800g.

    Das wird auch zukünftig das Format sein.

  • Wenn ich mich richtig entsinne würden bei UPS oder FedEx oder auch DHL Express bei dem Empfänger zusätzlich zu dem was USPS eventuell für den Zoll einziehen muss nochmal weitere ca. 15 Euro "Abfertigungsgebühr" einkassiert werden.


    Ich kenn nur den Weg Non-EU -> Deutschland. Da sind bei R, L, C oder E bei DHL/DHL Express 6 Euro oder so zusätzlich drauf und bei DHL Express/UPS/FeDex ca. 15 Euro. Bei hohen Warenwerten kommt dann sogar noch sone andere Gebühr dazu.


    Irgendwie muss man das beim Verkaufspreis mit einkalkulieren und den Empfänger schadlos halten oder den potenziellen Käufer drauf hinweisen und der kalkuliert dann die zusätzlichen 10 Euro selbst mit ein und bietet 10 Euro weniger für den Artikel.


    Von einfach so ohne vorherige Absprache mit UPS oder FeDex versenden würde ich denke ich abraten. Die Amerikaner sind inländische Sendungen gewohnt und wenn sie aus dem Ausland kommen dann normalerweise mit USPS.


    Ja, ich hätte auch Interesse an guten Konditionen. Checkrobin ist ja weg, die waren für mich preislich die einzig Akzeptablen bei UPS in die USA was den Preis anbelangt.


    Wenn's schnell da sein muss klar, dann bleibt einem außer UPS/FeDex/DHL Express nichts. Wenn der Warenwert sehr hoch ist ist's auch egal. Bei sowas wie hier würd ich wie gesagt aufpassen und vorher mit dem Käufer sprechen, sonst gibt das vielleicht Ärger.


    Irgendjemand wird mich jetzt korrigieren, weil das absolut nicht mein Spezialgebiet ist, aber gut, genau dafür ist ein Forum ja schließlich da. :)

  • Das würde ich jetzt für mich und meine Tauschpartner gar nicht als Problem sehen. Die zu versendenden Trikots sind >600€ aufwärts wert und Unikate. D.h. die Versicherung sollte mind. 500€ betragen.

    Und da wird’s dann preislich schon relativ teuer, weil die meisten günstigen scheinbar nur bis 50€ versichern.

    DHL und vor allem Hermes brauchen zwar lange, aber zumindest wiegt der (potenzielle) finanzielle Verlust dann nicht mehr so groß..

  • Das mit Hermes BorderGuru gleicht sich oftmals beim Zoll wieder mehr als aus. Mein DHL-Paket hing über 3 Wochen in den USA im Zoll. Keinerlei Nachfragen, alles richtig deklariert, einfach nur Stau. Der nächste Versuch mit Hermes BorderGuru war dann innerhalb von 24 Stunden in den USA durch den Zoll gegangen. Gleicher Artikel, gleiche Deklaration, aber halt EMS-Sendung und nicht Standardpaket.


    Gibt son paar Länder wo das mit dem Zoll unkritisch ist. Türkei oder Thailand beispielsweise. Oder Russland (okay, geht über BorderGuru eh nicht mehr). Da ist der Zoll immer rasend schnell. Aber China, USA, Kanada, Australien können echt richtig ätzend sein. Kanarische Inseln ist auch son Spezialfall. Geht über BorderGuru nicht mehr und DHL bringt es nach Madrid und dann hängt es dann gern mal 4 Wochen bei Correos im Zoll. Ich mach meinen Versand immer komplett vom Zielland abhängig. Wenn es nicht zu teuer werden darf (UPS, FeDex, DHL Express) kommt für mich bei China, USA, Kanada oder Australien nur noch BorderGuru in Frage. Dann hab ich auch den Stress mit der Zolldeklaration gar nicht erst, weil's komplett online geht. Türkei oder Thailand würde ich standardmäßig DHL nehmen.


    Ausnahme: Wertloser Kleinkrams. Da ist's dann immer ein Päckchen International Tracked oder Warenpost International Tracked. Wenn's zu lange hängen bleibt erstatte ich halt und gut ist.

  • btw:


    Mein Paket hat es jetzt nach 3 1/2 Wochen bis nach Feltham, England, geschafft..


    Das hatte mich gerade gewundert, weil Landmark Global (gehört ja zu Bpost) eigentlich genau deshalb in Machelen sitzt, weil da der Flughafen Lüttich ist.


    Leider ist das jetzt eine Sendung bei der tatsächlich mal DHL eCommerce ins Spiel kommt.

    Anstatt Hermes (BorderGuru) -> Landmark Global / Bpost -> USPS mit Direktflug von Lüttich in die USA geht die Sendung den Weg Hermes (BorderGuru) -> Landmark Global -> DHL eCommerce USA -> USPS und das auch noch über Großbritannien. Das verzögert wieder alles, auch wenn auch eCommerce-Sendungen schneller zolltechnisch abgefertigt werden als Standardpakete. Aber über den ersten Weg wär es wahrscheinlich Montag schon durch den Zoll und bei USPS als Express unterwegs gewesen.


    Und so wird aus einer erhofften EMS-Sendung ab Belgien wieder fast eine Standardsendung und aus einem Frachtflug mit MSC Air Cargo operated by Atlas Air ein Flug in einem Cargocontainer in einer Linienmaschine ab Heathrow. Mega ärgerlich sowas.

  • Ich habe kürzlich (22.01.2024) ein 5kg Paket in die USA (Bundesstaat NY) verschickt, dieses wurde seitens BPost als „normales“ Postpaket (Sendungsnummer CCxxxxxxBE) und nicht als EMS oder DHL eCommerce weiterversandt. Müsste laut Tracking heute ankommen, also schon fast 3 Wochen.


    Habe auch schon öfters mit Hermes BG verschickt. Ich finde es schon irgendwo immer wieder bezeichnend, dass der „Flaschenhals“ meistens Hermes DE bzw. der Transport zu BPost ist. Hier 3 Tage von mir bis zum Frankfurter Zwischenlager, von dort aus 6 Tage bis zu BPost, sodass BPost die Sendung erst am 31.01.2024 erhielt. Wenn Hermes den Prozess hier verbessern könnte, dann wären die Laufzeiten wirklich sehr konkurrenzfähig. Großen Einfluss hat natürlich auch die Wahl des Versanddienstes seitens BPost, zwischen EMS und DHL eCommerce können schon einige Tage liegen. Gibt es eigentlich ein Muster, wann und wohin DHL eCommerce genutzt wird? Nur in die USA? Nur bei kleineren / leichteren Sendungen?



    Mein Fazit: Okay. Nicht gerade rasend-schnell, aber auch nicht ultra-langsam (fairerweise sei noch erwähnt, dass die Sendung ca. 2,5 Tage im Zoll hing). Es ist es halt mittlerweile - gerade im Vergleich zu den Anfängen von Hermes BG, wo eigentlich fast alles über EMS lief - ein bisschen zufallsabhängig (wie bei der dt. Post) mit den Laufzeiten geworden, was doch recht schade ist.

  • Der Transport von Frankfurt am Main (tatsächlich ist es Raunheim westlich von Frankfurt am Main) nach Brüssel findet durch bpost bzw. deren Tochtergesellschaft Landmark Global statt. Ich kann nicht mal sagen, ob Hermes die Sendungen überhaupt selber nach Raunheim bringt. Im System sieht es so aus, als wenn Landmark Global diese "Retouren" selber im LC Mainz abholen würde.

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