So funktioniert der mobile Paketschein von DPD

Handy-Paketschein von DPD

Ein DPD-Paket verschicken, ohne etwas auszudrucken, das funktioniert mit dem sogenannten mobilen Paketschein. Sie brauchen dafür entweder ...

Zur Bezahlung brauchen Sie außerdem ein Paypal-Konto oder ein deutsches Bankkonto für Lastschrift-Einzug.

Der Paketschein-Kauf via DPD-Website oder in der DPD-App ist weitestgehend selbsterklärend und besteht aus folgenden Schritten:

  • Auswahl der Paketgröße und der Versandart: Abgabe im DPD-Paketshop oder Abholung durch DPD an der Absenderanschrift.
  • Auswahl, ob das Paket zum Empfänger nach Hause geliefert werden soll oder an einen Paketshop in seiner Nähe.
  • Eingabe von Absender- und Empfängeranschrift.
  • Bezahlung per Paypal oder Lastschrift. Es ist keine Barzahlung im Paketshop möglich.

Nach der Bezahlung wird der mobile Paketschein in Form eines QR-Codes per E-Mail zugeschickt. Er lässt sich auf Wunsch im Android PassWallet oder Apple Wallett abspeichern.

Bringen Sie das Paket in einen DPD-Paketshop (genannt "Pickup") und nehmen natürlich Ihr Handy mit. Hier finden Sie die Standortsuche für DPD-Paketshops.


Wie gebe ich ein DPD-Paket mit mobilem Paketschein ab?

Der Paketda-Vergleichstest hat gezeigt, dass einige Paketshop-Mitarbeiter mit der Handhabung mobiler Paketscheine überfordert sind. Mit der folgenden Ablauf-Anleitung können Sie den Mitarbeiter eventuell unterstützen.

Zuerst wird im Scanner der Menüpunkt "Abgabe" ausgewählt und daraufhin der QR-Code vom Handy des Kunden gescannt.

Anschließend fordert der Scanner den Paketshop-Mitarbeiter auf, die Größe des Pakets nachzumessen. Das Paket muss der Größenklasse entsprechen, die der Kunde online gekauft hat.

Nachdem dies im Scanner bestätigt wurde, erscheint der Befehl, einen sogenannten Mini-Barcode einzuscannen. Diese Etiketten bestehen aus einer Paketnummer und dem zugehörigen Strichcode. Beispiel:

Mini Barcode-Label von DPD

Jeder Paketshop muss eine solche Etikettenrolle auf Lager haben. Falls nicht, ist an dieser Stelle Schluss und das Paket kann nicht abgegeben werden.

Der Paketshop-Mitarbeiter nimmt ein Mini-Barcode-Etikett und klebt es aufs Paket. Der Strichcode wird eingescannt und dadurch mit dem mobilen Paketschein verknüpft. Das Paket hat nun 2 Paketnummern. Nämlich einmal die im Paketshop vergebene Nummer, und einmal die beim Online-Kauf vergebene Nummer. Mit beiden ist das Tracking möglich.

So erscheint die verknüpfte Sendungsnummer im DPD-Tracking

Sendungsverfolgung von DPD

Auf dem Mini-Barcode-Label sind 2 zusätzliche "Mini-Mini-Etiketten" zu finden. Diese kann der Paketshop-Mitarbeiter verwenden, um sie auf den Einlieferungsbeleg zu kleben (1x Original für Kunden, 1x Durchschlag für Paketshop).

Das im Paketshop eingelieferte Paket wird dort spätestens am nächsten Tag von DPD abgeholt. Sobald das Paket anschließend in einem DPD-Paketzentrum bearbeitet wurde, erhält es dort zusätzlich ein Routing-Label sowie einen Aufkleber mit Versender- und Empfänger-Anschrift. Siehe Abbildung:

Mobiler Paketschein von DPD

Fazit

Die Entgegennahme eines DPD-Pakets mit mobilem Paketschein erfordert viel Handarbeit des Paketshop-Mitarbeiters. Er muss die Paketnummern-Etiketten hervorkramen, den DPD-Quittungsblock und außerdem ein Maßband zum Kontrollieren der Paketgröße.

Sofern der Mitarbeiter mit dem Annahmeprozess vertraut ist, läuft alles reibungslos. Schwierig wird es bloß, wenn der Mitarbeiter unerfahren mit mobilen Paketscheinen ist. Denn "einfach drauflosscannen" funktioniert nicht; dafür ist das DPD-System zu kompliziert.

Erklärvideo: So funktioniert der mobile Paketschein von DPD