Besser wissen, wann es ankommt

Paketkasten-Vergleich & Ratgeber

Der Briefkasten für Pakete nennt sich Paketkasten und kann eines oder mehrere Pakete entgegennehmen und sicher aufbewahren. Sozusagen die private Packstation für zu Hause. Hier erfahren Sie, für wen ein Paketkasten geeignet ist, welche Modelle es gibt, wie man sie montiert und wie das Einlegen bzw. Entnehmen von Sendungen funktioniert.

Brauche ich einen Paketkasten?
Sicherheit beim Paketkasten
Montieren eines Paketkastens
Modelle für Mietwohnungen

Paketkästen im Vergleich:


Brauche ich einen Paketkasten?

Paketkästen sind für Besitzer von Eigenheimen ausgelegt, weil sie einerseits viel Platz benötigen (z.B. im Vorgarten oder an der Hauswand), und andererseits mit einem stabilen Fundament oder der Hauswand verschraubt werden müssen. Dies ist für Mieter nicht ohne Zustimmung des Eigentümers möglich, deshalb haben wir auf dieser Seite zwei Alternativen für den Paketempfang von Kunden in die Mietwohnungen dargestellt. Diese sind allerdings leider noch nicht wirklich praxistauglich.

Bevor Sie einen Paketkasten kaufen, sollten Sie auch überlegen, ob es nicht alternative Ablagemöglichkeiten für Pakete gibt. Beispielsweise in der Garage oder im Gartenhäuschen. Sofern es sich um einen trockenen und für Fremde nicht einsehbaren Ort handelt, der für Zusteller leicht erreichbar ist, können Sie den Paketdiensten eine sogenannte Abstellerlaubnis erteilen. Mit diesem Formular geben Sie dem Paketdienst die Erlaubnis, Pakete am vereinbarten Ort ohne Unterschrift abzulegen. So müssen Sie nicht zu Hause anwesend sein, um Pakete zu empfangen. Allerdings geht das Verlustrisiko auf Sie über, falls das Paket nach dem Ablegen gestohlen wird.


Sicherheit beim Paketkasten

Ein Diebstahlrisiko besteht beim Paketkasten kaum, weil die Sendungen ähnlich wie bei einem gewöhnlichen Briefkasten nur per Schlüssel oder Chipkarte vom Empfänger entnommen werden können und im Metallkasten vor Wind und Wetter geschützt sind. Wird ein Paketkasten aufgebrochen und ein Paket gestohlen, deckt den Schaden ggf. die Hausratversichrung ab. Erkundigen Sie sich dazu bei Ihrer Versicherung. Die Chance auf Versicherungsschutz ist hoch, wenn der Paketkasten fest am Haus verschraubt ist.

Um Pakete in einer Paketbox empfangen zu können, müssen Sie i.d.R. jedem einzelnen Paketdienst eine Abstellerlaubnis erteilen. Ausgenommen hiervon ist lediglich der DHL-Paketkasten, weil dieser nur mit Paketen funktioniert, die von DHL geliefert werden und nicht von DPD, Hermes, usw. Die Formulare zur Abstellerlaubnis liegen dem Paketkasten meistens bei, ansonsten können Sie sich auch beim Zusteller erkundigen oder hier bei Paketda.de.


Montieren eines Paketkastens

Paketkästen werden entweder freistehend (auf einem Standfuß) aufgestellt oder hängend an einer Hauswand. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf eines Paketkastens, ob das Material zur Montage beiliegt. Beim DHL-Paketkasten können Sie sogar einen Montageservice mitbuchen.

Der Hersteller ME-FA bietet für seine Paketkästen ein sogenanntes Easy-Mounting-Set an. Dafür werden kein Betonfundament und keine Bohrmaschine benötigt. Stattdessen wird der Paketkasten-Ständer mit Bodenspießen verankert. Diese Spieße sind massive Eisenstangen und nicht mit Zeltheringen zu verwechseln, so dass ein Herausziehen der Bodenspieße mit bloßen Händen nicht möglich ist (diebstahlsicher). Das Easy-Mounting-Set muss separat bei ME-FA-Paketkästen mitbestellt werden. Bei Paketkästen anderer Hersteller erfolgt das Aufstellen durch Andübeln des Metallkastens an die Wand oder auf ein Fundament.

Bei der Standortwahl sollten Sie keinen entlegenen Winkel wählen sondern den Paketkasten dort aufstellen, wo er für den Zusteller gut einsehbar und zugänglich ist. Falls ein Zusteller nämlich neu in Ihrem Bezirk ist und Ihren Paketkasten nicht findet, besteht die Gefahr, dass ein Paket irrtümlicherweise an eine Postfiliale oder einen Paketshop umgeleitet wird. Zu empfehlen ist außerdem eine Kombination aus Paketkasten und Briefkasten, so sparen Sie sich zwei unterschiedliche Anlagen und können Brief- und Paketempfang bündeln. Die unterschiedlichen Modelle stellen wir Ihnen nachfolgend genauer vor.


Paketkasten-Modelle im Detail

Paketkästen lassen sich grundsätzlich nach ihrer Größe unterscheiden, dem Verfahren zum Einlegen und Entnehmen sowie der Montageart. Diese Aspekte der unterschiedlichen Herstellermodelle erfahren Sie auf den folgenden Seiten. Die Paketda-Redaktion recherchiert unabhängig und neutral, so dass die Paketkasten-Hersteller keinen Einfluss auf die jeweiligen Beurteilungen nehmen können.

eBoxx von Burg Wächter

Die Paketkästen von Burg Wächter gibt es in 6 verschiedenen Größen, die sich bei Bedarf auch in einer großen Anlage zusammenstellen lassen.

Paketkästen von HEIBI

Hersteller HEIBI hat 2 große Paketkästen im Sortiment sowie ein kleineres Modell mit kombiniertem Briefkasten.

DHL Paketkasten

Mit diesem Paketkasten können Sie nur DHL-Pakete empfangen. Dafür ist er zum günstigen Mietpreis erhältlich und für Retourenpakete geeignet.

Paketkästen von ME-FA

Der dänische Hersteller MEFA bietet unzählige Varianten, Farben, Designs und Größen von Paketkästen. Auch ein Modell mit DHL-Chipschloss ist dabei.

Renz Paketkasten-Modelle

Renz ist in Europa Marktführer bei Briefkästen und baut unterschiedlichste Paketkästen. Gratis zu jedem Paketkasten gibt es eine zweijährige Versicherung gegen Diebstahl oder Beschädigungen von Paketen.

Paketkasten-Anlagen von Max Knobloch

Mit dem Modell PAKNO bietet Max Knobloch eine Paketkasten-Anlage für Mehrfamilienhäuser, die sogar SMS-Benachrichtigung ermöglicht.

Alle Modelle im Vergleich

Welches ist der richtige Paketkasten für mich? Hier finden Sie alle Modelle in einer Vergleichs-Tabelle.

B-Box: Die Design-Paketbox

Die B-Box ist in zwei hochwertigen Designs erhältlich und fasst auch Pakete mit großen Abmessungen.

Paketsafe: Der faltbare Paketkasten

Der Paketsafe vereint die Vorteile eines klassischen Paketkastens und einer Pakettasche. Es gibt keine Elektronik, deshalb ist der Paketsafe preiswert und einfach zu bedienen.

Paketbox von Biohort

Die Paketbox von Biohort ist flexibel einsetzbar, weil sie nicht fest montiert wird. Ein großer Stauraum bietet Platz für das Einlegen mehrerer Pakete.

Faltbarer Paketkasten »anytime-box«

Während andere faltbare Paketkästen meistens aus Stoff bestehen, kommt bei der anytime-Box robuster Edelstahl zum Einsatz.

Paketkästen von Paul Wolff

Paketschränke der Firma Paul Wolff bestehen aus Sichtbeton und verfügen über einen telefonisch gesteuerten Öffnungsmechanismus.

ParcelLock von Hermes, GLS und DPD

Der neutrale Paketkasten namens ParcelLock wird zurzeit von der DHL-Konkurrenz entwickelt und soll von jedem Paketdienst beliefert werden können.

Die mobile Alternative: Pakettaschen

Wer einen Paketkasten nicht fest installieren darf oder möchte, zum Beispiel weil er eine Mietwohnung bewohnt oder nur selten Pakete empfängt, für den ist eine transportable Pakettasche die beste Lösung. Denn eine Pakettasche lässt sich Platz sparend verstauen, wenn sie nicht gebraucht wird. Und sobald ein Paket erwartet wird, lässt sie sich mit wenigen Handgriffen aufbauen.

Paksafe: Die Pakettasche für Mietwohnungen

Wer keine Möglichkeit zum Aufstellen eines Paketkastens hat, kann diese Pakettasche außen an der Wohnungstür befestigen.

Weitere Alternativen für Mieter

Wenn Sie kein Eigentum sondern eine Mietwohnung haben, gibt es einige Alternativen zum Paketkasten. Wir stellen Sie ihnen gern vor.