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DPD und GLS erproben Zwischenlager in Nürnbergs City

DPD und GLS testen in Nürnberg neue Zustellformen Unter wissenschaftlicher Leitung der Technischen Hochschule Nürnberg erproben die Paketdienste DPD und GLS sogenannte Mikro-Depots im Nürnberger Stadtgebiet. Dabei handelt es sich um Zwischenlager, die morgens mit Paketen befüllt werden, und aus denen die Zusteller tagsüber mehrmals Pakete entnehmen und zustellen. Die Paketzustellung erfolgt nicht mittels Auto sondern mit Lastenrädern oder zu Fuß per Sackkarre.

Das Pilotprojekt von GLS und DPD wird von mehreren öffentlichen Stellen gefördert. Allerdings handelt es sich laut DPD-Pressemitteilung genau genommen um "zwei räumlich getrennte Feldversuche". Man kann also davon ausgehen, dass DPD und GLS die Mikro-Depots nicht gemeinsam nutzen sondern jeder Paketdienst ein eigenes Versuchsgebiet hat. Immerhin haben sich die beiden Unternehmen überhaupt dazu bereit erklärt, die ökologische Citylogistik zu testen. Als UPS damit vor einigen Jahren in Hamburg begann, lehnten alle anderen Paketdienste eine Beteiligung noch ab.

Apropos UPS: Der Paketdienst hat offenbar gute Erfahrungen mit Citylagern und Lastenrädern gemacht. Deshalb werden UPS e-Bikes jetzt auch in Offenbach am Main eingesetzt. In Verbindung mit zentral aufgestellten Containern (wie bei GLS und DPD in Nürnberg) verspricht sich UPS eine Reduzierung der Schadstoffemissionen. Außerdem umgehen die UPS-Zusteller mit ihren wendigen Cargo Cruisern die Staus in der Innenstadt und haben keine Parkplatzprobleme.

Das UPS-Projekt in Offenbach ist auf 2 Jahre angelegt und wird von der UPS-Niederlassung Frankfurt-Fechenheim betreut. UPS Cargo Cruiser Lastenrad


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